ZB 70 | Was macht(e) Corona mit uns? Die österreichische Gesellschaft während der Pandemie – soziologische Befunde 11. 11.

Soziolog*innen und Umfrageforscher*innen der Universitäten Salzburg, Linz und Graz untersuchten erstmals systematisch die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in Österreich. Vorgestellt werden die Ergebnisse in einem zehn Aufsätze umfassenden Sammelband, erschienen im Springer-Verlag. Wir präsentieren die Ergebnisse in der Reihe JBZ-Zukunftsbuch.  Anmeldung

Datengrundlage der frei zum Download zur Verfügung stehenden Beiträge sind mehrere Umfrageprojekte, die teils in mehreren Erhebungswellen über die Krisenzeit durchgeführt wurden. Die Beiträge im Buch fokussieren primär auf die Zeit des ersten Lockdowns in Österreich und diskutieren – basierend auf den empirischen Befunden – die Folgen der Corona-Krise auf verschiedene Bereiche des Lebens.

Mit: 
Assoz. Prof. Dr. Wolfgang Aschauer, Universität Salzburg
Dr.in Anja Eder, Universität Graz
Mag. Dr. Dimitri Prandner, Universität Linz

Donnerstag, 11. November 2021, Beginn: 19 Uhr
Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18 / Robert-Jungk-Platz 1, 5020 Salzburg sowie ZOOM
Moderation: Mag. Hans Holzinger (JBZ)

Anmeldung: http://www.jungk-bibliothek.org/anmeldung

Zu den Referierenden:

MMAG. Dr. Assoz.Prof. Wolfgang Aschauer ist assoziierter Professor am Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie, Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft der Universität Salzburg mit den Schwerpunktthemen soziale Integrationsforschung (Migration, Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt), quantitative Methoden/ländervergleichende Sozialforschung und Tourismusforschung. Für die JBZ hat er die Arbeitspapiere „Entfremdung, Unterordnung und Abgrenzung“ und „Autoritäre Einstellungen in Salzburg“ verfasst.

Dr.in Anja Eder bakk. MA ist Lecturer am Institut für Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie arbeitet im Bereich der politischen Soziologie und international vergleichenden Gesellschaftsanalyse von Einstellungen zu sozialer Ungleichheit. Sie vertritt Österreich im International Social Survey Programme (ISSP) und ist Gründungsmitglied des Grazer Methodenkompetenzzentrums an der Universität Graz (GMZ). Ihre Lehre umfasst Methoden der empirischen Sozialforschung sowie den Bereich der Sozialen Ungleichheitsforschung.

Mag. Dr. Dimitri Prandner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter Abteilung für empirische Sozialforschung der Johannes-Kepler-Universität Linz. Seine Die aktuelle Forschungsagenda beschäftigt sich mit der Qualität von Befragungsdaten (z.B. Gesamterhebungsfehler; insbesondere Interviewereffekten sowie Anwendungsszenarien zur Datenimputation) und dem Verhältnis von prozessgenerierten Daten („Big Data“) zu klassischen Befragungsdaten.

Zum Buch:

Die österreichische Gesellschaft während der Corona-Pandemie: Ergebnisse aus sozialwissenschaftlichen Umfragen. Hrsg v. Wolfgang Aschauer, Christoph Glatz, Dimitri Prandner. Frankfurt u.a.: Springer-VS, 2021. Die Beiträge werden als Open Access zur Verfügung stehen. Erscheinungsdatum: November 2021 mehr

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