PW 57 | Zeitpolster – eine neue Form der Altersvorsorge 29.9.21

„Heute helfe ich. Morgen wird mir geholfen.“ So lässt sich das Prinzip von „Zeitpolster“, einem innovativen Ansatz der Altersvorsorge zusammenfassen. Entwickelt wurde „Zeitpolster“ von dem Vorarlberger Social Entrepreneur Gernot Jochum-Müller. Wir sprechen in der Reihe „Projekte des Wandels“ mit Judith Schneider, Zeitpolster-Regionalkoordinatorin in Wien und Niederösterreich, und dem Salzburg-Projektbotschafter Wolfgang Schick. 29.9. 18 Uhr in der JBZ Anmeldung

So funktioniert es: Helfende unterstützen ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung durch verschiedene einfache Unterstützungsleistungen, etwa Einkäufe erledigen oder den Garten pflegen. Dafür erhalten sie eine Zeitgutschrift, die sie später einlösen können, wenn sie selbst Betreuung benötigen. Hilfesuchende erhalten auf diesem Weg kostengünstige Unterstützung. Organisiert werden die Unterstützungsleistungen über Zeitpolster-Gruppen. Solche gibt es mittlerweile nicht nur in Vorarlberg, sondern auch in Tirol, Steiermark, Niederösterreich, Wien und in Liechtenstein.

Landesrätin Andrea Klambauer: „Zeitpolster hat mich überzeugt, weil es eine innovative Möglichkeit ist, einen Beitrag für die Betreuung und Unterstützung von anderen Menschen zu leisten. Es ist eine gute Ergänzung zu den bestehenden Angeboten des Ehrenamts im sozialen Bereich. Zeitpolster bietet einen professionellen Rahmen für gemeinwohl-orientierte Dienstleistungen.“ 

Mi., 29. September 2021, 18.00 Uhr, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/Robert-Jungk-Platz 1, 5020 Salzburg. Input: Judith Schneider, Wolfgang Schick. Moderation: Hans Holzinger, JBZ. Anmeldung erbeten: www.jungk-bibliothek.org/anmeldung

Diese Veranstaltung findet nur vor Ort statt.

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