fbpx

Search Results for “Politische Bildung”

Wie politische Bildungsarbeit für Erwachsene gelingen kann: Daten, Fakten, Herausforderungen und Good-Practice Beispiele | 8.7.2021

Zahlreiche Einrichtungen der Erwachsenenbildung bieten politische Bildung implizit oder explizit in ihren Veranstaltungen und Projekten an. Doch finden sich im Rahmen dieser Vermittlungsarbeit oft keine Zeit und Gelegenheit für eine vertiefende Auseinandersetzung mit Forschung, Publikationen und Debatten zur Didaktik der politischen Erwachsenenbildung. Zudem bedarf es einer Stärkung und eines weiteren Ausbaus der Vernetzung von anbietenden Einrichtungen und deren Mitarbeiter*innen. Mit dem Jour Fixe der politischen Erwachsenenbildung will die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) die Lücke zwischen den Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung schließen. Stefan Wally wird im Rahmen der Veranstaltung über die Aktivitäten der Robert-Jungk-Bibliothek in Kooperation mit der ÖGPB sowie über unsere Erfahrungen mit neuen Bildungsformaten im Kontext der Pandemie berichten. Do., 8.07.2021 I 13.00 – 18.00 Uhr, St. Virgil Salzburg Informationen: https://bit.ly/3gwJNzH. Anmeldung bis 1. Juli 2021: Arbeitsgemeinschaft Salzburger Erwachsenenbildung, Silvia Schwarzenberger-Papula, arge.seb@eb.salzburg.at

AP 40 | Politische Bildung in Salzburg

Das JBZ-Arbeitspapier 40 gibt einen Überblick über Politische Bildung in Salzburg an Schulen, in der Jugend- und Frauenarbeit sowie in Erwachsenenbildungseinrichtungen. Zudem hat das AutorInnen-Team von Dagmar Baumgartner, Markus Pausch und Stefan Wally Zielgruppenanalysen und Erhebungen zum Qualitätsniveau von Angeboten der Politischen Bildung durchgeführt. Download

JBZ-Vortrag | Zur Bedeutung politischer Erwachsenenbildung

Am 8.7.2021 veranstaltete die ARGE Salzburger Erwachsenenbildung gemeinsam mit Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung ÖGPB, St.Virgil Salzburg und dem Land Salzburg den Jour Fixe der politischen Erwachsenenbildung. Rund 20 Expert:innen und Akteur:innen aus der Politikwissenschaft, Erwachsenenbildung und Verwaltung beschäftigten sich an diesem Nachmittag mit der Frage wie politische Bildungsarbeit für Erwachsene gelingen kann. Stefan Wally berichtete u. a. über die Erfahrungen der JBZ mit der Digitalisierung unserer Angebote im Zuge von Corona.

Read more…

Wie lässt sich die Wirkung von entwicklungspolitischer Bildung erfassen? Präsentation einer deutschen Studie

In Salzburg gibt es ein breites Engagement für Entwicklungszusammenarbeit. Über 60 Initiativen sind auf der Homepage Gofair.Salzburg verzeichnet. Und was sehr erfreulich ist: Das Land Salzburg hat die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit 2019 deutlich erhöht. Es geht aber nicht nur um „Hilfe in den Ländern des Südens“, sondern auch um „Entwicklung für den Norden“. NGOs fördern in diesem Sinne mit Workshops, Vorträgen und Aktionen wie konsumkritischen Spaziergängen die Entwicklung eines Bewusstseins für eine faire Welt. Doch lässt sich die Wirkung solcher Maßnahmen feststellen und messen?

Jean-Marie Krier von KommEnt Salzburg hat mit PartnerInnen eine umfangreiche Studie dazu für Deutschland verfasst. Zentrale Ergebnisse stellte er am 12. März 2019 in der JBZ-Reihe „Projekte des Wandels“ vor. Mit uns diskutierte die für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Landesrätin Andrea Klambauer in dieser gemeinsamen Veranstaltung mit dem Entwicklungspolitischen Beirat des Landes Salzburg und dem Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen. (Titelbild: Referent Jean-Marie Krier mit Moderator Beiratsmitglied Hans Holzinger von der Robert-Jungk-Bibliothek.)

Angebote der entwicklungspolitischen Bildung wirken sowohl auf der Ebene des Wissens wie der Einstellungen und Haltungen, doch es gibt keine „unmittelbare Durchgriffslogik von Wissen auf Handeln“, so Studienautor Jean-Marie Krier. Als fördernde Bedingungen nannte er u.a. die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, etwa wenn SchülerInnen bei der Umsetzung eines fairen Schulbuffets mitwirken können, die Freiwilligkeit der Teilnahme, was in Schulen etwa durch modulare Systeme erreicht werden könnte, in denen Freifächer gewählt werden können, sowie durch passende Lernorte. In Deutschland gibt es erste „globale Klassenzimmer“, in denen unterschiedliche Angebote vereint werden. Auch Projekte wie „Fairtrade-Schulen“, „Faire Schulen“ oder „Schulen gegen Rassismus“ können zur Bewusstseinsbildung beitragen.

In der anregenden Diskussion der präsentierten Studienergebnisse mit zahlreichen VertreterInnen entwicklungspolitischer Organisationen in Salzburg wurden u. a. das Verhältnis von Globalem Lernen und Politischer Bildung, die Ermöglichung von Selbstwirksamkeit – ein Beispiel sind die aktuellen Schulstreiks für eine wirksame Klimapolitik – sowie die Rolle der (Neuen) Medien und die Reflexion des Entwicklungsbegriffs angesprochen.

Die demnächst als Buch erscheinende Studie (Waxmann-Verlag) unterscheidet Wirkungen dreier Katergorien: Wirkungen 1. Ordnung: kognitiver Wissenserwerb, Interesse, verändertes Sensibilitätsniveau, Reflexion, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit; Wirkungen 2. Ordnung: Persönliche Haltung / Überzeugung, handlungsleitende Orientierungen;
Wirkungen 3. Ordnung: verändertes Handeln , Breitenwirksamkeit. Zudem wird über unterschiedliche Methoden informiert, wie die Wirkung von Bildungsveranstaltungen gemessen werden kann. Ein Thema, das auch für Salzburg spannend ist, wie wohl auch die Grenzen der Messbarkeit von Wirkung anzuerkennen sind, wie Jean-Marie Krier einräumte.

Text: Hans Holzinger Fotos: Reinhard Geiger/JBZ

LR Andrea Klambauer informierte über die Aktivitäten des Landes Salzburg im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und bedankte sich für die Einladung
Amelie Höring, Vorsitzende des Entwicklungspolitischen Beirats,
Andrea Reitinger von der EZA Salzburg (v. l. n. r.)
Elisabeth Feldbacher, Afro-Asiatisches Institut, Elisabeth Buchner, InterSol
Hans Eder, InterSol, Markus Rosskopf, Referat Weltkirche der Erzdiözese Salzburg (v. l. n. r.)
Franz Neumayr, Referat für Integration des Landes Salzburg
Andrea Reitinger, EZA Salzburg; Sonja Schachner, Südwind Salzburg (v. l. n. r.)
Anita Rötzer, Südwind Salzburg, Franz Wasner, Geschäftsführer des Entwicklungspolitschen Beirats, LR Andrea Klambauer (v. l. n. r.)

Nachlese | Wann lernen Gesellschaften und der Beitrag der Bildung?

Bildung ist ein individueller Prozess. Es geht um die Aneignung von Wissen, Fertigkeiten, neuen Werten und Verhaltensweisen. In der Reihe Projekte des Wandels sprachen wir mit Mitgliedern des Salzburger Netzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung und globales Lernen“ über die Frage, wann ganze Gesellschaften lernen und welchen Beitrag dazu Bildung leisten kann. Nachzusehen sind die Statements auf JBZ TV. Hier ein Bericht.

Read more…