All posts by Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, zuletzt erschienen: "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Attac, Gemeinwohlökonomie,Global Marshall Plan Initiative, Südwind, Amnesty International.

Politik im Zeitalter eines neuen Wutbürgertums | JBZ in DIE FURCHE

„Es war schon immer leichter, Probleme bestimmten Menschen(gruppen) zuzuschieben, als deren systemische Ursachen zu erkennen. Was lässt sich gegen diese gefährliche Dynamik tun?“ Darauf sucht JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger Antworten in einem Gastkommentar in DIE FURCHE vom 11.4.2019.

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Ausgangsbefund:
„Bemerkenswert ist, dass in der aktuellen Krisengemengelage nicht politische Parteien reüssieren, die sich etwa für die Verteidigung des Wohlfahrtsstaates, eine faire Verteilung  des Erwirtschafteten oder den Schutz der Umwelt einsetzen. Vielmehr profitieren jene Parteien aus dieser Verunsicherung, die gegen das politische System auftreten – obwohl sie selbst Teil davon sind, die sozial Benachteiligte als Nutznießer des „überforderten“ Sozialstaats brandmarken und – insbesondere – die Unterbindung des Zuzugs weiterer Flüchtlinge oder Migranten als Allheilmittel propagieren.“

SOL-Symposium 2019 unter JBZ-Mitwirkung | 17./18.5.2019 in Wien

Beim diesjährigen SOL-Symposium „gemeinsam Zukunft gestalten – von damals bis morgen“ (40 Jahre SOL) von Fr., 17. bis Sa., 18. Mai dreht sich alles darum, aktiv zu werden und (weiterhin) die Welt gemeinsam zu gestalten. In den Vorträgen (unter anderem kommen Prof. Dr. Marianne Gronemeyer und Mag. Hans Holzinger) wird es daher um einen Rückblick und die Frage „woher kommen wir?“, eine Inspiration und Motivation für die Gegenwart und dann die Visionen und Konzepte für eine nachhaltige Zukunft gehen. In den Arbeitskreisen dreht sich dann alles um das „wie“ und die vielen Wege, um aktiv zu werden, die Zukunft mitzugestalten und den nachhaltigen Wandel voranzutreiben. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Programm: www.nachhaltig.at/symposium |
Anmeldung erbeten: symposium@nachhaltig.at |
Fragen zum Symposium: sol@nachhaltig.at

ZB 47 | Vermögenserhebung – SDGs – Behindertenarbeit in Österreich | SWS-Rundschau vorgestellt

Die SWS-Rundschau ist die älteste sozialwissenschaftliche Zeitschrift Österreichs und eine der wenigen interdisziplinären. Wir präsentieren mit Redakteur Christian Schaller das aktuelle Heft 2019/1.

Es enthält u. a. Beiträge über die Erhebung von Vermögensverhältnissen in
Österreich
, eine Fallanalyse über Wertvorstellungen in österreichischen Nischenunternehmen sowie eine Studie zur Frage, was 14- bis 19-jährige Jugendliche an Zivilcourage im Internet hindert.

JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger konnte einen Beitrag zu „Dogma Wachstum. Eine kritische Würdigung der Sustainable Development Goals“ beisteuern und wird darüber berichten. Zu Gast sind ebenfalls Angela Wegscheider und Melanie Schaur von der Johannes Kepler-Universität Linz, die ihre Untersuchung zu Arbeitsangeboten in der Behindertenhilfe präsentieren.

Mi. 8. Mai 2019 | JBZ, Struberg. 18 | Anmeldung erbeten
Beginn: 18 Uhr | Freier Eintritt | Anschließend kleiner Umtrunk

Zur SWS-Rundschau: Im Jahr 1961 erschien erstmals eine Zeitschrift der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft unter dem Namen „Die Meinung“. Im Jahr 1969 wurde die Zeitschrift in „Journal für angewandte Sozialforschung“ umbenannt und ab 1981 als „Journal für Sozialforschung“ weitergeführt. Seit 1987 erscheint die Zeitschrift der SWS unter dem Namen „SWS-Rundschau“. Ab 2019 erscheint das nun vom Verein für interdisziplinäre sozialwissenschaftliche Studien und Analysen (VISSA) herausgegebene Organ beim Mandelbaum-Verlag als „Sozialwissenschaftliche Rundschau“, die Kurzbezeichnung „SWS-Rundschau“ wird weiter beibehalten.

Es werden ausgerichtet auf einen breiteren LeserInnenkreis allgemein verständliche Beiträge publiziert – viermal jährlich sowohl in „offenen Heften“ als auch in thematischen Schwerpunktheften zusammengefasst. Die Zeitschrift bemüht sich, gesellschafts­kritisch orientiert, aktuelle gesellschaftspolitische Fragen aufzugreifen sowie in ihren Artikeln und Buchbesprechungen ein wissenschaftliches Diskussionsforum für derartige Fragen zu bieten.
www.sws-rundschau.at