All posts by Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, zuletzt erschienen: "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Attac, Gemeinwohlökonomie,Global Marshall Plan Initiative, Südwind, Amnesty International.

JBZ bei Symposium zu aktiver Gewaltfreiheit anlässlich des 150.Geburtstags von Mahatma Gandhi

Mit zahlreichen anderen Organisationen aus der Friedens- und Konfliktforschung war die JBZ Partnerin des Symposiums „Etwas tun! Aber wie?!“ zu aktiver Gewaltfreiheit der Friedensstadt Linz. Das vom Friedensforscher Reiner Steinweg im Auftrag der Friedensstadt Linz organisierte Symposium ermöglichte eine offen-konstruktive Auseinandersetzung mit der Person Mahatma Gandhi, seiner Bewegung für aktive Gewaltfreiheit und was diese heute bedeutet. Neben Vorträgen und Diskussionen im Linzer Wissensturm gab es auch Trainings für Gewaltfreie Aktion. Ein Abend fand in der Schule des Ungehorsams von und mit dem Karikaturisten Gerhard Haderer statt. Im Bild: Die Gandhi-Expertin Sruti Bala aus Amsterdam bei ihrem Referat „Was wir von den Kritikern Gandhis in Indien lernen können.“ Spannend war etwa auch der Vortrag von Claudia Brunner von der Alpen-Adria-Universität über strukturelle Gewalt durch das westliche Wissenschaftsverständnis. Der Friedensforscher Egbert Jahn resümierte, dass aktive Gewaltfreiheit zwar innerstaatliche Konflikte einhegen könne, zwischenstaatlich gehe es aber darum, internationale Vertragssicherheit zu gewährleisten. Der Reader zum Symposium liegt in der JBZ auf und kann dort eingesehen werden. Downloads und weitere Infos gibt es hier. H.H.

PW 44 | Katharina Rogenhofer: Nicht mehr zuschauen. Mein Engagement für Klimaschutz

Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens, im Gespräch mit Birgit Bahtic-Kunrath, JBZ in der Reihe „Projekte des Wandels“

Montag, 21. Oktober 2019, 17 Uhr, JBZ, Strubergasse 18, 5020 Salzburg
Anmeldung hier

Katharina Rogenhofer absolvierte ihren Master in „Biodiversity, Conservation and Management“ an der Universität Oxford und arbeitete danach bei der Klimarahmenkonvention der UN. Im Zuge ihrer Tätigkeit besuchte sie den Klimagipfel in Katowice, bei dem sie auch Greta Thunberg kennenlernte.

Von ihr inspiriert initiierte sie gemeinsam mit Freunden FridaysForFuture in Wien. Mittlerweile ist sie die Sprecherin des Klimavolksbegehrens, für das derzeit Unterschriften gesammelt werden.

Um 19 Uhr findet im SN-Saal ein Podiumsgespräch „Auswege aus der Klimakrise“ statt. Chefredaktuer Manfred Perterer diskutiert mit Univ.Prof. Dr. Karl Steininger (Universität Graz), Dir. DR. Michael Staudinger (ZAMG), Gloria Berghäuser (Fridays for Future), Dr. Leonhard Schitter (Vorstandssprecher Salzburg AG). Anmeldung