Category Archives: Aktuelle Projekte

PW 46 | Harald Frey: Mobilität mit Zukunft. Vorschläge für Salzburg. Mit Smart City Salzburg. 24.6.

Wie könnte eine urbane Mobilität der Zukunft aussehen, die mit bedeutend weniger Individualverkehr auskommt, den Öffentlichen Verkehr in den Mittelpunkt rückt und die Stadt der Fußgänger- und Radfahrer*innen umsetzt? Gemeinsam mit Smart City Salzburg lädt die Robert-Jungk-Bibliothek in der Reihe „Projekte des Wandels“ zu einem Vortrag mit dem Verkehrsplaner DI Dr.tech Harald Frey von der TU Wien Wien. Anschließend Diskussion  mit SR Martina Berthold u.a.
24. Juni 2020, 19 Uhr. Im JBZ-Online. Nach Anmeldung erhalten Sie den Link zur Veranstaltung sowie Hinweise, wie sie sich einloggen und in die Diskussion einbringen können. Anmeldung

Zur Veranstaltung: Im Zuge der Corona-Krise wurde das öffentliche und wirtschaftliche Leben stark heruntergefahren. Dies hat auch zu einer drastischen Reduktion des Mobilitätsaufkommens geführt. Wir haben die Bilder von leeren Straßen noch in guter Erinnerung. Mit der Lockerung der Maßnahmen steigt auch wieder der Verkehr und damit die Belastung der Städte sowie des Klimas. Wie könnte eine urbane Mobilität der Zukunft aussehen, die mit bedeutend weniger Individualverkehr auskommt, den Öffentlichen Verkehr in den Mittelpunkt rückt und die Stadt der Fußgänger- und Radfahrer*innen umsetzt? Welche Maßnahmen kann hier eine zukunftsweisende Stadt- und Verkehrsplanung treffen? Welche internationalen Beispiele gibt es und was wären Vorschläge für Salzburg. Der Verkehrsplaner Harald Frey der TU Wien gibt Antworten auf diese Fragen. Er ist ein ausgewiesener Experte im Bereich urbaner Mobilität und kennt auch die Verkehrssituation der Stadt Salzburg. Anschließend Diskussion mit SR Martina Berthold, weiteren ExpertInnen der Salzburger Verkehrsplanung sowie – per Chat – auch mit dem Publikum.

DI DR Harald Frey
(Foto: TU Wien)

Zum Referenten: DI Dr. Harald Frey ist Projektleiter am Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, Institut für Verkehrswissenschaften, Fakultät für Bauingenieurwesen, TU Wien. Seine Forschungsschwerpunkte & sowie Bertaungstätigkeiten umfassen Verkehrskonzepte, Verkehrsmodellierung, Verkehrs- und Siedlungsplanung, Stadtplanung, Elektromobilität, Mobilitätsmanagement, Mobilitätsverhalten und Instrumente zur Verhaltensänderung, Evolutionäre Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie.

Harald Frey in einem Beitrag der Salzburger Nachrichten vom 22. Mai 2020

Lebensmanifest anlässlich des Earth Day 2020 – Appell an die Bundesregierung

Eine Gruppe engagierter Menschen aus Institutionen der Österreichischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft wendet sich anlässlich des weltweiten Earth Day am 22. April mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Mitglieder der Bundesregierung. Die großen Chancen für eine sozialökologische Wende, die sich bei einem „Neustart“ aus der außergewöhnlichen Situation durch die Coronakrise ergeben, sollen ergriffen werden. Neben den Initiatoren Wolfgang Pekny, Fritz Hinterberger und Gerhard Frank, den Schriftstellern Robert Menasse und Ilja Trojanow zählt auch JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger zu den ca. 50 Erstunterzeichnenden. Das Manifest in vollem Wortlaut und die Liste der Erstunterzeichner*innen ist auf der Website des Club of Rome – Austrian Chapter öffentlich nachzulesen. Alle Menschen, die in Österreich leben, haben die Möglichkeit, dieses Lebensmanifest über www.aufstehn.at zu unterstützen. Die Grafik zeigt die Transformationspfade bis 2040 an.

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AP + | Zwischen Verzweiflung und Hoffnung

Seit 2008 vergibt die Stadt Salzburg jährlich ein Robert-Jungk-Stipendium im Rahmen des Programms „Scientists in Residence“. Das in Erinnerung an den Zukunftsforscher in Kooperation mit der JBZ vergebene Stipendium ermöglicht Forscherinnen und Forschern zwei Monate in Salzburg zu einen Zukunftsthema zu arbeiten. Die italienische Literaturwissenschaftlerin Micaela Latini war Robert-Jungk-Stipendiatin 2018.

Jetzt legt Latini in einem Arbeitspapier ihre Forschungsergebnisse zu den Beziehungen zwischen Robert Jungk, Ernst Bloch und Günther Anders vor. Latini schreibt, man könne „die philosophische Praxis und die praktische Theorie von Robert Jungk als eine Perspektive lesen, die die Notwendigkeit des intellektuellen Engagements (wie Anders es in seinen Schriften immer wieder formuliert) mit einem konkreten utopischen Denken (im Blochschen Sinn) verbindet,  das der Hoffnung auf eine bessere Welt Raum lässt. Es ist dazu allerdings notwendig, die Spuren der Zukunft zu erkennen, die unsere Zeit durchziehen, konstituieren und begründen. Und dies ist keine einfache Aufgabe!“

Die Studie ist hier im Volltext nachzulesen.
Sie kann hier bestellt werden.