Category Archives: Aktuelle Projekte

Patrick J. Deneen: „Warum der Liberalismus gescheitert ist“ | 30.7.2019

„Why liberalism failed“ des amerikanischen Politikwissenschaftlers Patrick J. Deneen ist laut The New York Times “eines der gerade meist diskutierten Bücher“. Der Müry Salzmann-Verlag hat das Buch ins Deutsche übersetzt und präsentiert es mit dem Autor an der Universität Salzburg. Eine besondere Gelegenheit, über ein höchst aktuelles Thema ins Gespräch zukommen, die man sich nicht entgehen lassen soll! Die JBZ ist Mitveranstalterin. Der Vortrag findet auf Englisch statt. Bei Bedarf wird es eine zusammenfassende Übersetzung geben.

Dienstag, 30. Juli 2019, 18.15 Uhr, Hörsaal 101, Universitätsplatz 1
Begrüßung: Heinrich Schmidinger, Verlagsworte: Mona Müry, Moderation: Reinhard C. Heinisch | Einladung | Anmeldung

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Internationales Symposium anläßlich des 150. Geburtstags von Mahatma Gandhi | JBZ als Partner

Am 2. Oktober 1969 wurde Mahatma Gandhi im indischen Bundesstaat Gujarat geboren. Gandhi war Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revolutionär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist.

Die Friedensstadt Linz organisiert anläßlich des 150. Geburtstags des Vertreters eines gewaltfreien Widerstandes ein internationales Symposium, das am 27.-29. September 2019 unter dem Titel „Etwas tun! Aber wie? Ein Beitrag zur Entpolarisierung“ in der Volkshochschule Linz stattfindet.

Die Robert-Jungk-Bibliothek ist eine von 20 Partnerorganisationen des Symposiums. Wir laden herzlich zur Teilnahme ein. Hier geht es zur Anmeldung. | Download Programm

Die Anfänge der freien Kulturszene sowie der Frauenbewegung in Salzburg

Bernhard Handlbauer war eine zentrale Figur in der Arge Rainberg-Bewegung, die in den 1980er-Jahren ein autonomes Kulturzentrum für Salzburg forderte. Am 12. Juni 2019 war Handlbauer zu Gast in der JBZ-Reihe „Wie aus Betroffenen Beteiligte wurden“. Er schilderte, wie mit kreativen Protesten – etwa bunten Demos bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele – die damalige Kulturförderpolitik von Stadt und Salzburg kritisiert („Zentrierung auf Hochkultur“) und ein Zentrum für die freie Kulturszene gefordert wurde. Die Proteste hatten Erfolg: Das gewünschte Areal eines aufgelassenen Gewerbegebiets am Rainberg wurde zwar nicht genehmigt, Stadt und Land Salzburg einigten sich jedoch auf ein anderes Areal im Stadtteil Nonntal, an dem ein „Kulturgelände“ unter tatkräftiger Mithilfe der einziehenden Gruppen errichtet wurde – der Vorgänge der heutigen „ARGEkultur Salzburg“.

Am 26. Juni 2019 war Dagmar Stranzinger zu Gast, die langjährige Leiterin des Frauenbüros Salzburg. Sie schilderte die Anfänge der Frauenbewegung in Salzburg. Ausführlichere Berichte sowie Mitschnitte der Gespräche gibt es demnächst auf unserer Homepage. In der Radiofabrik Salzburg erscheinen Reportagen zu den einzelnen Gesprächen.