Category Archives: JBZ-Kooperationen

Kooperation | Corona-Demonstrationen. Ein Blick hinter die Kulissen. 16.3.2021

Seit Beginn der Pandemiebekämpfung im Frühjahr 2020 wird regelmäßig zum Straßenprotest gegen diese aufgerufen.  Unter „Querdenker*innen“ oder  „Corona-Leugner*innen“ werden im Rundumschlag alle bezeichnet, die mit ihrem Widerstand gegen die Maßnahmen die Medienaufmerksamkeit erregen. Was die vergangenen Corona-Demonstrationen zeigen, ist einerseits eine heterogene Zusammensetzung unter den Teilnehmer*innen, aber auch eine klare Unterwanderung von rechtsextremer Seite. Wie entwickeln sich diese Proteste in Salzburg und wer geht hier auf die Straße? Wie können emanzipative Initiativen eine kritische Diskussion zu den Maßnahmen führen, ohne instrumentalisiert zu werden?  Welche Kompetenzen kann die Zivilgesellschaft  in Bezug auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit einbringen? Was ist aktuell dazu ihre Aufgabe? Vortrag und Gespräch mit Michael Bonvalot, Dienstag, 16. März 2021, 19 Uhr | Online Anmeldung unter summerer@friedensbuero.at | Flyer

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PW 51 | Wann lernen Gesellschaften? Zur Rolle von Bildung im Kontext aktueller Krisen 21.1.2021

Die Corona-Krise hat uns die Verwundbarkeit moderner Gesellschaften in Erinnerung gerufen. Und sie hat zugleich gezeigt, dass die Politik durchaus in der Lage ist, einschneidende Maßnahmen zu ergreifen, wenn es darum geht, die Ausbreitung eines Virus zu begrenzen. Umwelt- und Menschenrechtsinitiativen forder(te)n dieselbe Konsequenz, wenn es um die Überwindung ökologischer und sozialer Krisen geht. Was unterscheidet nun die Corona-Krise von anderen Bedrohungen? Warum war hier entschiedenes Handeln möglich, während etwa die Maßnahmen gegen die Klimakrise nach wie vor zögerlich bleiben? Wann sind Gesellschaften bereit, Veränderungen anzustoßen und Beschränkungen zu akzeptieren? Welche Gelingensfaktoren und Gelegenheitsfenster braucht es dazu? Und was können Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Globales Lernen dazu beitragen?

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Nachlese | JBZ-Herbstschule zum Thema Klimawandel

Von 1.-3. Oktober 2020 führte die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) zum zweiten Mal ein Intensivseminar zum Thema Klimawandel durch; dieses Jahr in Form einer Herbstschule unter dem Motto „Für eine lebenswerte Zukunft“. 14 engagierte junge Erwachsene nahmen an Vorträgen, Workshops und Diskussionen teil. Die Organisation und Gesamtleitung hatte Dr.in Birgit Bahtić-Kunrath (JBZ) inne, die auch durch die Herbstschule führte. Hier ein Bericht zu der im Rahmen der Partnerschaft mit der Klima- und Energiestrategie „Salzburg 2050“ ausgerichteten Veranstaltung.

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Sustainability Week der Universität Salzburg | JBZ ist mit dabei

In der Woche vom 23. bis 27. November findet die Sustainability Week an der Universität Salzburg statt. Lehrende sind aufgefordert in ihren ohnehin  stattfindenden Lehrveranstaltungen die Klimakrise und das Thema Nachhaltigkeit fachspezifisch anzusprechen. Dazu gibt es ein Programm der Universität Salzburg mit Vorträgen. Die JBZ ist in die Ringvorlesung zu Energie und Klimapolitik sowie mit einer Montagsrunde eingebunden.  Am Freitag findet abschließend ein Vernetzungstreffen statt, für alle die sich engagieren wollen oder einen Einblick in die Arbeit der PGC Students und Scientists4Future Salzburg bekommen möchten.

Kooperation | Open Mind Festival „Wem gehört die Welt?“

Spannende ONLINE-Vorträge der ARGE Kultur Salzburg

Auch heuer ist die JBZ wieder Partner des Open Mind Festivals der Arge Kultur – und zwar der Eröffnungsveranstaltung am 12.11. mit  dem Wirtschaftsjournalisten Hans-Jürgen Jakobs. Seinen umfangreichen Report „Wem gehört die Welt?“ haben proZukunft vorgestellt. Der Wirtschaftsinformatiker Ludger Eversmann lotet in der von Theresa Seraphin moderierten Diskussion die Chancen einer postkapitalistischen Produktionsweise durch die digitalen Technologien aus. Auch sein Buch „Marx´Reise ins digitale Athen“ wurde auf proZukunft vorgestellt. Auch die weiteren Abende mit der JBZ gut bekannten AutorInnen wie Christine Ax am 13.11. („Die Könnensgesellschaft“, „Wachstumswahn“) sowie mit der Commons-Expertin Silke Helfreich am 14.11. (vgl „Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ sind durchaus spannend. Alle Vorträge werden gestreamt. Beginn jeweils 20.00 Uhr mehr 

Corona-Lectures |“Es ist Zeit zuzuhören.“ Zum Zusammenhang von Pandemie und Regenwaldabholzung 13.10.

Die Zerstörung von Primärwäldern wie dem Regenwald begünstigt Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Sie beschneidet außerdem die Rechte indigener Menschen. „Es ist Zeit zuzuhören“ meint Kay Sara, indigene Schauspielerin, die heuer die Wiener Festwochen eröffnet hätte. 2020 war die Verabschiedung eines bedeutenden globalen Übereinkommens für biologische Vielfalt vorgesehen, dann kam Corona. Die Pandemie bedroht nun – zusätzlich zu den Rodungen im Regenwald – die indigene Bevölkerung. Diese Pandemie ist nicht nur eine Gesundheits- sondern auch eine Umweltkrise. Die rasch fortschreitende Reduktion der Artenvielfalt erhöht die Chance der Krankheitsübertragung von Tier auf Mensch. „Die Zeit“ schreibt, „eine kluge Gesundheitspolitik sollte die globale Biodiversität ins Zentrum der internationalen Aktivitäten stellen“.

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