Category Archives: Aktuelle Projekte

7. Salzburger NGO-Stammtisch | 7.7. 18.00

Wie erleben wir als Salzburger NGOs die Corona-Krise und die getroffenen Maßnahmen? Wie schätzen wir die Chancen für eine nunmehrige sozial-ökologische Wende ein? Und was möchte ich aus unserer aktuellen Arbeit berichten? Diese Fragen sind Thema des nächsten NGO-Stammtisches der Plattform Zivilgesellschaft Salzburg.

Sich auszutauschen über Dinge, die uns gerade bewegen in unserem Engagement, ohne Ergebnisprotokoll und Terminplan – das ist das Ziel des Salzburger NGO-Stammtisches. Geboren wurde sie bei einem Workshop über „Demokratie & Engagement“ 2018 in der Robert-Jungk-Bibliothek. 

Nächster Termin: Di. 7. Juli 2020, 18.00 Uhr, in der Trumerei, Strubergasse 26, 5020 Salzburg. Rückmeldung / Anmeldung über Teilnahme an Hans Holzinger, 0699.11370178 oder hier.

PW 48 | Rette sich, wer kann? Die Grenzen unserer Solidarität | 15.9.

Seit Ausbruch der Corona-Krise wird Solidarität beschworen – doch diese ist stark begrenzt. Staaten agieren weitgehend lediglich auf nationaler Ebene – selbst die Zusammenarbeit in der EU scheint schwierig, sobald diese etwas kostet – und manche Menschen sind stärker von der Krise sowie ihren Folgen betroffen als andere. Die Situation von Asylwerber*innen wird kaum mehr diskutiert oder angesichts der alles überlagernden Corona-Thematik abgetan. Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Blick bewusst auf jene Menschen lenken, die aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind: Wie ist die aktuelle Situation in den Flüchtlingslagern? Wo liegen die Grenzen unserer Solidarität und warum verfallen wir so leicht in einen Krisennationalismus?

Dazu diskutieren der Friedens- und Konfliktforscher Werner Wintersteiner, Monika Gattinger und Kateřina Šrahůlková ( Letztere angefragt) von Ärzte ohne Grenzen sowie Claudia Prantl von der Caritas Salzburg.

Begrüßung: Kristina Langeder-Höll (Friedensbüro Salzburg). Hinführung zum Thema: Birgit Bahtic-Kunrath (JBZ), Moderation: Helmut P. Gaisbauer, ifz.

15. September 2020, 18:00 – 19:30
Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18, 5020 Salzburg

Eine Kooperation von Friedensbüro Salzburg, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen und ifz – internationales forschungszentrum für soziale und ethische fragen“ anlässlich des Weltfriedenstag 2020. Die Veranstaltung wird online übertragen. Den Link gibt es nach der Anmeldung. Ob auch eine Publikumsveranstaltung möglich sein wird, richtet sich nach den für Herbst geplanten COVID 19-Vorgaben.

Eine Veranstaltung in der Reihe

Projektbericht „DIALOG 2019 – Der Salzburger Weg der Integration“ erschienen

„DIALOG 2019 – Der Salzburger Weg der Integration“ war ein von LR Andrea Klambauer initiiertes Schwerpunktprojekt des Landes Salzburg. In der Überzeugung, dass Integration gelingt, wenn Betroffene in permanentem Austausch untereinander sind, wurden im ganzen Bundesland Räume für Dialog geschaffen. Über 3.000 Menschen haben an mehr als 70 Veranstaltungen teilgenommen. Die JBZ war Partnerin des Projekts, Birgit Bahtic-Kunrath hatte gemeinsam mit Franz Neumayer die Umsetzung und Koordination der zahlreichen Aktivitäten über, Stefan Wally war Teil des Steuerungsteams. Eine vorbildliche und zukunftsweisende Initiative, deren Ergebnisse und Erfahrungen in die Integrationspolitik des Landes einfließen werden. Die Dokumentation, Detailberichte und Videos findet man auf der Landeshomepage.

Ganz besonders hinweisen möchten wir auf das Video zu den Abschlusstagen, das wesentliche Inhalte und Herausforderungen, die sich für die Integrationsarbeit ergeben, zusammenfasst.

PW 47 Online | Urban Farming – neue Ansätze zur Versorgung der Stadt? 22.7.

Was ist Urban Farming überhaupt, welche Art von Projekten gibt es? Kann Urban Farming die krisenanfälligen Versorgungsketten entlasten – auch in größeren Städten, die ja sehr verwundbar sind? Hat Urban Farming ein Potenzial über kleinere Initiativen hinaus? Kann Urban Farming die Qualität von Lebensmitteln verbessern? Was sind aktuelle Hürden für Urban Farming bzw. was sind die Grenzen – welche Möglichkeiten gibt es, diese zu überwinden? 

Online-Veranstaltung mit Ronny Regensburger von Urban Roots, Michael Berlin, Geschäftsführer blün GmbH, Patrick Müller, Geschäftsführer bloom.s Saalfelden. Moderation: Birgit Bahtic-Kunrath

Mi., 22. Juli 2020, 19.00-20.30 Uhr, JBZ Online-Raum. Den Link zur Teilnahme gibt es nach der Anmeldung. 
www.jungk-bibliothek.org/anmeldung

Fotos: Urban Roots

PW 46 | Harald Frey: Mobilität mit Zukunft. Vorschläge für Salzburg. Mit Smart City Salzburg. 24.6.

Wie könnte eine urbane Mobilität der Zukunft aussehen, die mit bedeutend weniger Individualverkehr auskommt, den Öffentlichen Verkehr in den Mittelpunkt rückt und die Stadt der Fußgänger- und Radfahrer*innen umsetzt? Gemeinsam mit Smart City Salzburg lädt die Robert-Jungk-Bibliothek in der Reihe „Projekte des Wandels“ zu einem Vortrag mit dem Verkehrsplaner DI Dr.tech Harald Frey von der TU Wien Wien. Anschließend Diskussion mit Stadträtin Mag.a Martina Berthold und Landesbaudirektor DI Dr. Daniel Burtscher. Moderation: Mag. Hans Holzinger, JBZ.
24. Juni 2020, 19 Uhr. Im JBZ-Onlineraum. Nach Anmeldung erhalten Sie den Link zur Veranstaltung sowie Hinweise, wie sie sich einloggen und in die Diskussion einbringen können. Anmeldung

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Lebensmanifest anlässlich des Earth Day 2020 – Appell an die Bundesregierung

Eine Gruppe engagierter Menschen aus Institutionen der Österreichischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft wendet sich anlässlich des weltweiten Earth Day am 22. April mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Mitglieder der Bundesregierung. Die großen Chancen für eine sozialökologische Wende, die sich bei einem „Neustart“ aus der außergewöhnlichen Situation durch die Coronakrise ergeben, sollen ergriffen werden. Neben den Initiatoren Wolfgang Pekny, Fritz Hinterberger und Gerhard Frank, den Schriftstellern Robert Menasse und Ilja Trojanow zählt auch JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger zu den ca. 50 Erstunterzeichnenden. Das Manifest in vollem Wortlaut und die Liste der Erstunterzeichner*innen ist auf der Website des Club of Rome – Austrian Chapter öffentlich nachzulesen. Alle Menschen, die in Österreich leben, haben die Möglichkeit, dieses Lebensmanifest über www.aufstehn.at zu unterstützen. Die Grafik zeigt die Transformationspfade bis 2040 an.

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