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No Future?! Zukunftsbilder in der Spätmoderne | Robert-Jungk-Stipendiat Ingmar Mundt am 24. Okt. 2016 in der JBZ

_mg_0344Seit 10 Jahren unterstützt das SIR scientists-in-residence program der Stadt Salzburg WissenschafterInnen aus dem Ausland, die mit ihrer Forschungsarbeit an wissenschaftlichen Einrichtungen in Salzburg andocken und hier einen Forschungsaufenthalt nehmen. Eines davon ist das Robert-Jungk-Stipendium, das heuer an Ingmar Mundt vom IZT Berlin vergeben wurde.

Sein Forschungsthema lautet „No Future?! Zukunftsbilder in der Spätmoderne“. Während seines Forschungsaufenthaltes an der Robert-Jungk-Bibliothek  (September/Oktober 2016) beschäftigt sich Mundt mit der Frage, wie sich die Vorstellung von Zukunft als eine progressive und gesellschaftliche Idee zwischen den Generationen verändert hat. Er geht dabei dem Phänomen auf den Grund, warum für junge Menschen die Zukunft oftmals so negativ konnotiert ist und wie sich dies auf ihre eigene Lebensgeschichtlichkeit auswirkt und wie sich dadurch Wahrnehmungen, Biografien und Identitäten wandeln. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem Raum Salzburg, wo er vor Ort Interviews und Befragungen durchführt.

Hier geht es zur Befragung.

Am 24. Oktober wird Ingmar Mundt Ergebnisse seiner Arbeit in der JBZ vorstellen. Beginn: 18.00 Uhr. Einführung: Mag. Verena Braschel (Stadt Salzburg).

Anmeldung erwünscht.

Das Robert-Jungk-Stipendium wird von der Stadt Salzburg vergeben.

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10 Jahre Scientists in Residence | JBZ freut sich über Robert-Jungk-Stipendien und gratuliert

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2016 feiert die Stadt Salzburg das langjährige Bestehen ihrer beiden internationalen Austauschprogramme „Scientists in Residence“ und „Artists in Residence“. Grund genug das Jahr 2016 mit diversen Aktivitäten diesen beiden Jubiläen zu widmen. Offiziell startet das Jubiläumsjahr mit einer Ausstellung und der Präsentation einer Publikation am 21. April in der Stadtgalerie, Museumspavillon.

EINLADUNG

Die JBZ freut sich über das Robert-Jungk-Stipendium

Seit 8 Jahren wird in diesem Programm das Robert-Jungk-Stipendium für Zukunftsforschung vergeben. Daher ist die JBZ gerne beim Feiern dabei. Zukunftsforschung ist per se international, der Austausch mit Instituten in anderen Ländern sehr wichtig. Das Robert-Jungk-Stipendium für Zukunftsforschung der Stadt Salzburg ist daher für die JBZ eine wertvolle Einrichtung. Seit 2008 kommt jährlich für acht Wochen eine Forscherin oder ein Forscher – in der Regel sind es junge WissenschaftlerInnen aus dem Nahbereich der Zukunftsforschung – nach Salzburg, um an einer bestimmten Fragestellung zu arbeiten. 2015 war beispielweise eine junge Ökologin aus dem IZT – Institut für Zukunftsforschung und Technologiebewertung Berlin zu Gast. Sie widmete sich dem Thema „Urbane Mobilität der Zukunft“. Das Jahr davor arbeitete ein Wissenschaftsjournalist zu „Transformationsjournalismus“, also der Frage, wie Journalismus zur Transformation in Richtung nachhaltige Gesellschaften beitragen kann. Wir gratulieren zu 10 Jahre „Scientists in Residence“ sowie 30 Jahre „Artists in Residence“ und freuen uns auf weitere Robert-Jungk-StipendiatInnen.

Mehr: http://www.jungk-bibliothek.at/rjseinf.htm

 

Vortrag der Robert-Jungk-Stipendiatin

P1050308Was ist Design Thinking? Wie kann die Methode in der Zukunftsforschung sowie in Partizipationsprozessen eingesetzt werden? Und was haben Design Thinking und Zukunftswerkstätten gemeinsam und wo unterscheiden sie sich? Diesen Fragen ging Friederike Korte vom IZT Berlin in ihrem gestrigen Bericht über ihre Arbeit im Rahmen des Robert-Jungk-Stipendiums ein. Ausgangspunkt war ein Workshop, den Korte am 4. Dezember 2015 in der JBZ-MethodenAkademie mit an neuen Verkehrslösungen für Salzburg Interessierten durchgeführt hat. Einen Bildbericht dazu und die Workshop-Dokumentation gibt es auf der Homepage der JBZ-MethodenAkademie. Das Robert-Jungk-Stipendium wird jährlich von der Stadt Salzburg vergeben.