Category Archives: In Memoriam Robert Jungk

Europa-Vordenkerin Ulrike Guérot erhält auf Vorschlag der JBZ Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung 2019 | 13.11.

Die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot erhält den Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung 2019. Die Verleihung des Preises erfolgt am 13. November 2019 in einer öffentlichen Veranstaltung im ORF-Publikumsstudio, Nonntlaler Hauptstr. 49d, Beginn: 19 Uhr. ANMELDUNG

Read more…

MR 135 | Rechnen oder Phantasie? Robert Jungks Beiträge zur Futurologie und ihre Folgen| Do! 12.9.2019

Robert Jungk gab seiner Autobiographie den Untertitel „Mein Leben für die Zukunft“, und heute führt Wikipedia ihn als „eine[n] der ersten Zukunftsforscher“. Tatsächlich war Jungk Schlüsselfigur für die Futurologie der 1960er- und 1970er-Jahre, die auch als Basis einer neuen Politik konzipiert war. Ein Kurzer Vortrag von Achim Eberspächer skizziert, welches Bild Robert Jungk vom methodischen Umgang mit Zukunft hatte und wie dieses sich im Lauf der Jahre veränderte. Damit liefert er eine Erklärung dafür, warum Jungk heute gerade da kaum noch präsent ist, wo politische Entscheidungen zu „Zukunftsthemen“ fallen. Der Vortragende ist nicht unbekannt in Salzburg: Achim Eberspächer, Historiker, 2010 Robert-Jungk-Stipendiat in Salzburg, 2014 Promotion mit der Arbeit „Das Projekt Futurologie“ in Hannover, 2013-2019 Referent im Projekt „Energiesysteme der Zukunft“ in Berlin, seit September 2019 „Adviseur internationale innovatie energie“ in Den Haag.

– 135. JBZ-Montagsrunde: „Rechnen oder Phantasie? Robert Jungks Beiträge zur Futurologie und ihre Folgen.“ Impuls: Achim Eberspächer (Historiker, Den Haag), Donnerstag, 12. September 2019, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei.

„Das Leben im Jahr 2019“ | Robert Jungk bei ars electronica 1984

„In 35 Jahren, also im Jahre 2019, werden die heuer, 1984, Geborenen in der Mitte Ihres Lebens stehen. Wie werden sie leben? Was werden ihre Lebensziele, was ihre Lebensbedingungen sein? Wie werden sie denken, wohnen, arbeiten, ihre Freizeit gestalten?“ Mit dieser Thematik befassten sich anlässlich des Interdisziplinären Symposions „Die Zukunft Österreichs – Das Leben im Jahr 2019“ nahmhafte Persönlichkeiten bei der ars electronica Linz. Robert Jungks einleitende Sätze zu seinem Referat sind aktueller denn je: „Wenn wir über die Zukunft sprechen, dann dürfen wir die Machtfrage nicht ausblenden.“ Hier der Vortrag zum Ansehen.

„Mein Leben für die Zukunft“ | Zum 25. Todestag von Robert Jungk

Am 14. Juli 1994 verstarb Robert Jungk im Alter von 81 Jahren. Begraben ist er am jüdischen Friedhof in Salzburg. Die von ihm 1986 eröffnete Bibliothek für Zukunftsfragen geht heuer in ihr 33. Jahr. Aus Anlass seines 25. Todestages erschienen im Westdeutschen Rundfunk zwei schöne Beiträge mit Walter Spielmann, dem früheren Leiter der JBZ. Hier geht es zur 15-minütigen Reportage „Zeitzeichen“ von Jörg Beuthner. Hier zum Kurzbeitrag auf WDR2.

Read more…

Robert Jungk im neuen Salzburger Kulturlexikon

Salzburg ist und war immer schon eine Kulturhauptstadt Europas. Und das nicht nur wegen Mozart und Doppler – auf allen Gebieten von Kunst und Kultur hat sich diese Stadt seit den Römern einen Namen gemacht. Das Salzburger Kulturlexikon hat sich vorgenommen, die kaum überschaubare Fülle an Information über die Kultur der Stadt Salzburg und des sie umgebenden Landes, deren Geschichte und Wirkung in lexikalischer Aufschlüsselung zugänglich zu machen. Dazu wurde die Mitarbeit zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewonnen, die in nachvollziehbarer Form und mit reichhaltiger Bebilderung in dieser Neuauflage des renommierten Werks zusammenfassen, was den Reiz und die Fülle dieser Stadt und ihrer Umgebung ausmacht.

Auch den Alltagskulturen wird – unter der Koordination von Michael Greger vom Landesinstitut für Volkskunde – Bedeutung beigemessen. Robert Jungk und seine Bibliothek für Zukunftsfragen sind in dem Band genauso vertreten wie ein kurzer Aufriss der Geschichte der Bürgerbeteiligung in Salzburg, den Stefan Wally von der JBZ verfasste.

Peter Mittermayr/Heinrich Spängler (Hg.)
Salzburger Kulturlexikon
Verlag Jung und Jung
736 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden mit SU
€ 40,–, Format 16 x 24 cm, WG 1910
[978-3-99027-226-8]
Erstverkaufstag: 4.4.2019