Category Archives: In Memoriam Robert Jungk

„Mein Leben für die Zukunft“ | Zum 25. Todestag von Robert Jungk

Am 14. Juli 1994 verstarb Robert Jungk im Alter von 81 Jahren. Begraben ist er am jüdischen Friedhof in Salzburg. Die von ihm 1986 eröffnete Bibliothek für Zukunftsfragen geht heuer in ihr 33. Jahr. Aus Anlass seines 25. Todestages erschienen im Westdeutschen Rundfunk zwei schöne Beiträge mit Walter Spielmann, dem früheren Leiter der JBZ. Hier geht es zur 15-minütigen Reportage „Zeitzeichen“ von Jörg Beuthner. Hier zum Kurzbeitrag auf WDR2.

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Robert Jungk im neuen Salzburger Kulturlexikon

Salzburg ist und war immer schon eine Kulturhauptstadt Europas. Und das nicht nur wegen Mozart und Doppler – auf allen Gebieten von Kunst und Kultur hat sich diese Stadt seit den Römern einen Namen gemacht. Das Salzburger Kulturlexikon hat sich vorgenommen, die kaum überschaubare Fülle an Information über die Kultur der Stadt Salzburg und des sie umgebenden Landes, deren Geschichte und Wirkung in lexikalischer Aufschlüsselung zugänglich zu machen. Dazu wurde die Mitarbeit zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewonnen, die in nachvollziehbarer Form und mit reichhaltiger Bebilderung in dieser Neuauflage des renommierten Werks zusammenfassen, was den Reiz und die Fülle dieser Stadt und ihrer Umgebung ausmacht.

Auch den Alltagskulturen wird – unter der Koordination von Michael Greger vom Landesinstitut für Volkskunde – Bedeutung beigemessen. Robert Jungk und seine Bibliothek für Zukunftsfragen sind in dem Band genauso vertreten wie ein kurzer Aufriss der Geschichte der Bürgerbeteiligung in Salzburg, den Stefan Wally von der JBZ verfasste.

Peter Mittermayr/Heinrich Spängler (Hg.)
Salzburger Kulturlexikon
Verlag Jung und Jung
736 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden mit SU
€ 40,–, Format 16 x 24 cm, WG 1910
[978-3-99027-226-8]
Erstverkaufstag: 4.4.2019

Robert Jungk und Hiroshima | Beitrag zu einer Vorlesung an der Universität Wien

Im Rahmen einer Vorlesung von Judith Brander an der Universität Wien anlässlich 150 Jahre Österreich-Japanische Beziehungen hat Yoshie Kagawa einen Bericht über Robert Jungks Engagement für das Nicht-Vergessen der Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki verfasst. Hier steht er zum Download bereit.

Yoshie Kagawa ist in Hiroshima aufgewachsen und hat selbst Angehörige durch die Atombombenabwürfe auf Hirisohima verloren. Sie lebt seit 1992 in Wien. Nach jahrelanger Berufserfahrung studiert sie seit 2017 Japanologie. Sie macht Übersetzungstätigkeiten und Japanforschung unter Einbezug ihrer Insider-/Outsider-Perspektiven.

Gemeinsam mit Judith Brander konnte die JBZ das Arbeitspapier „Strahlen aus der Asche – Die Briefe von Kaoru Ogura an Robert Jungk“ veröffentlichen.