Category Archives: JBZ Publikationen

JBZ-Newsletter August 2020

Um Klimamythen geht es in der nächsten Montagsrunde (24.8). Im September folgen weitere aktuelle Themen. Mehr dazu im neuen Monatsplakat. Spannend wird auch wieder das Science meets fiction-Festival (28.9-10.10.) mit Partnereinrichtungen sowie das Programm der MethodenAkademie (ab 18.9.). Rückblicke auf vergangene Veranstaltungen und Infos zu einem neuen Arbeitspapier gibt es ebenfalls in diesem Newsletter. Nach wie vor gut läuft JBZ TV, auf dem unsere Vorträge sowie Gespräche unserer Reihe „Was kommt danach?“ angesehen werden können. Im Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki verweisen wir auf den ORF-Atomschwerpunkt mit JBZ-Gastautorin Judith Brandner. Download

„Zweifel und Verantwortung“ | Hans Holzinger im Gespräch mit Carmen Bayer über Klimawandelleugnung u.a.m

Egal ob Tabak, Strom oder fossile Energie – ein geschickt platzierter Zweifel hat das Potenzial, die öffentliche Meinung zu spalten. Das Rezept ist einfach. Eine von der Industrie finanzierte Studie, charismatische Befürworter*innen in der Politik, und die Basis für alternative Fakten ist geschaffen. Hans Holzinger von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen spricht mit Carmen Bayer über Narrative von Klimawandelleugner*innen, die Rolle des Kapitalismus und die Verantwortung von Kunst und Kultur. Erschienen in der KUPF-zeitung, nun auch online verfügbar. mehr

Infos über neue Publikationen, Veranstaltungen und Videos auf JBZ TV

Wer noch Sommerlektüre sucht, findet Tipps in der neuen Ausgabe von proZukunft, unserem „Buchmagazin für zukunftsweisende Debatten“. Das mittlerweile vierte JBZ-Arbeitspapier dieses Jahres dokumentiert die Rede von Ulrike Guérot anläßlich der Verleihung des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung 2019 sowie die Laudatio von Klaus Firlei. „Die ökologische Wende kommt – wohl eher nicht“ vermutet der Soziologe Ingolfur Blühdorn (6.7.) in der nächsten Montagsrunde.  „Urban Farming“-Start ups als neue Versorgungswege für die Stadt werden in der Reihe „Projekte des Wandels“ vorgestellt (22.7.).

Auf JBZ TV findet ihr Nachlesen zu den Vorträgen „Energiewenden in Europa“ und „Mobilität der Zukunft“ sowie neue Ausgaben unserer Interviewreihe „Was kommt danach?“, u.a. mit einem schönen Gespräch mit Marianne Gronemeyer. Nicht zuletzt tragen MitarbeiterInnen der JBZ zum zivilgesellschaftlichem Engagement bei: aktuell mit der Unterstützung des Klimavolksbegehrens sowie publizistischen Beiträgen dazu, der Einladung zum 7. Salzburger NGO-Stammtisch (7.7.) sowie der Betreuung der Homepage „Gofair Salzburg“. Und einige wenige Plätze gibt es noch in unserer Herbstschule in Kooperation mit der Energie- und Klimastrategie 2050 des Landes Salzburg zu vergeben.

Wir wünschen einen schönen Sommer und hoffen auch wieder auf persönliche Begegnungen in der JBZ ab Herbst.
Mit besten Grüße
Hans Holzinger (für das Team)

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„Der Rettung eine Richtung geben“ | JBZ-Gastkommentar in der Wr. Zeitung

„Es kann nicht mehr Aufgabe des Staates sein, allen immer mehr Wohlstand aus einem immer weiterwachsenden Kuchen zu versprechen. Die Abkehr von der Status-quo-Sicherung auch für Besserverdienende darf kein Tabu mehr sein. Umverteilung ist angesagt. Wer mehr hat, kann und soll auch mehr zur Krisenbewältigung sowie generell zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beitragen. Neben dem Argument der Fairness gibt es auch ein ökologisches: Menschen mit höherem Einkommen beziehungsweise Vermögen sind nachweislich auch größere Umweltsünder.“ Hans Holzinger in der Wiener Zeitung vom 1. Juli 2020 | Download pdf

Birgit Bahtic-Kunrath: „Klimavolksbegehren setzt ein kräftiges Zeichen. Nun ist das Parlament am Zug“

380.590 Österreicher und Österreicherinnen haben das Klimavolksbegehren unterschrieben. Nun müssen die Forderungen, etwa die Abschaffung aller Subventionen für fossile Energieträger oder die Umsetzung einer öko-sozialen Steuerreform, im Parlament behandelt werden. JBZ-Mitarbeiterin Birgit Bahtic-Kunrath war in ihrer Freizeit in der Salzburger Regionalgruppe (im Bild mit Nina Köberl und Julia Dressel) höchst aktiv. Ihre Einschätzung: „Das Klimavolksbegehren setzte ein kräftiges Zeichen. Nun ist das Parlament am Zug.“ Zudem unterstützte die JBZ das Anliegen mit publizistischen Beiträgen, etwa einem Gastkommentar in „Die Presse“.

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