Category Archives: JBZ TV Montagrsunden

JBZ TV | Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt von morgen?

Klaus Burmeister ist einer der wichtigsten Zukunftsforscher des deutschsprachigen Raumes. Gemeinsam mit einem Team hat er für das anerkannte Fraunhofer-Institut und gefördert vom deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung sechs Szenarien durchgedacht, wie der Einsatz künstlicher Intelligenz unsere Arbeitswelt bis 2030 verändern wird. In der JBZ stellte er die Ergebnisse der Studie erstmals in Österreich vor.  Im Gespräch mit Stefan Wally gibt der Experte eine Zusammenfassung der Studie.

JBZ TV | Annekathrin Kohout: Wie die neue Rechte über Wahrheit redet.

Die Kulturhistorikerin und Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout referierte in der 152. Montagsrunde darüber,  wie Bilder der Science-Fiction und der Popkultur halfen, einen neurechten Diskurs über „Wahrheit“ zu etablieren. Ein Gespräch von Stefan Wally mit der Expertin, das vor der im Rahmen des Science meets Fiction-Festival 2020 durchgeführten Veranstaltung, kann nun auf JBZ TV angesehen werden. Sehr spannend!

„Unser Lebensstil ist nicht verhandelbar“ | Ingolfur Blühdorn in der 149. Montagsrrunde | Nachlese auf JBZ-TV

Er bleibe Optimist, aber als Sozialwissenschaftler versuche er, die Dinge nüchtern zu analysieren, so Ingolfur Blühdorn von der WU Wien in der 149. Montagsrunde am 6. Juli 2020. Diese Analysen haben es in sich. Die mangelnde Steuerungsfähigkeit unserer komplexen ausdifferenzierten Gesellschaften, bestehende Herrschaftsverhältnisse in unserem Wirtschaftssystem oder zu wenig Aufklärung mögen Gründe dafür sein, dass die ökologische Wende nicht gelingen mag. Der entscheidende Punkt sei jedoch, so Blühdorn, dass unsere Vorstellungen von Freiheit und einem guten Leben der Nachhaltigkeit diametral entgegenstehen. Und diese Vorstellungen seien unverhandelbar, der gebotene Wandel daher nicht mehrheitsfähig. Der Vortrag und die Diskussion sind auf JBZ TV anzusehen.

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MR 148 | online am 15.6.2020 | Energiewenden. Europäische Klimapolitik im Vergleich

Sie alle wollen den gleichen Klimawandel begrenzen: die EU genauso wie ihre Mitgliedsstaaten. Die Wege dorthin unterscheiden sich jedoch beträchtlich: Photovoltaik, Windkraft an Land und EEG in Deutschland, Wasserstoff und das Verrechnen selbst erzeugten Sonnenstroms mit dem Verbrauch in den Niederlanden, weiterhin Atomstrom in Frankreich.

Der Vortrag von Achim Eberspächer warf Schlaglichter auf die  Energiewenden Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande, Österreichs und der Europäischen Kommission. Dabei identifizierte er, was sich auf alle Fälle ändern muss, um die Klimaziele von Paris zu erreichen. Zuletzt skizziert er, wie erfolgreiche Klimapolitik unseren Alltag im Jahr 2050 verändern wird.

– 148. JBZ-Montagsrunde: „Energiewenden. Europäische Klimapolitik im Vergleich.“ Impuls: Achim Eberspächer (Berater europäische Energieforschungsprogramme, Den Haag). Montag, 15. Juni 2020, 19.30 Uhr.

Die Diskussion fand im Rahmen der „SALZBURG 2050 – Partnerschaft“ im Rahmen der Klima- und Energiestrategie des Landes statt.