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	<title>JBZ Veranstaltungen &#8211; Robert Jungk Bibliothek JBZ</title>
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	<description>Wo Salzburg Zukunft diskutiert</description>
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	<title>JBZ Veranstaltungen &#8211; Robert Jungk Bibliothek JBZ</title>
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		<title>Pflegt uns 2040 ein Roboter? &#124; Christopher Frauenberger &#038; Ralf Vetter &#124; JBZ Projekte des Wandels 108 &#124; MO 19.10.2026 &#124; 19:00</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/19/pflegt-uns-2040-ein-roboter-christopher-frauenberger-ralf-vetter-jbz-projekte-des-wandels-108-mo-19-10-2026-1900/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Projekte des Wandels]]></category>
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					<description><![CDATA[Roboter unterstützen bereits heute in der Pflege – doch wie weit soll ihr Einsatz gehen? Welche Aufgaben können Maschinen übernehmen, wo braucht es den Menschen und wie verändert das Potenzial von Künstlicher Intelligenz diese Debatte? Eine Diskussion über technologische Möglichkeiten, ethische Fragen und die Zukunft der Pflege. Eine thematische Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Roboter unterstützen bereits heute in der Pflege – doch wie weit soll ihr Einsatz gehen? Welche Aufgaben können Maschinen übernehmen, wo braucht es den Menschen und wie verändert das Potenzial von Künstlicher Intelligenz diese Debatte? Eine Diskussion über technologische Möglichkeiten, ethische Fragen und die Zukunft der Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine thematische Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und dem Team Vielfalt.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Pflegt uns 2040 ein Roboter?</strong><br>mit Christopher Frauenberger: Professor of Human-Computer Interaktion; Ralf Vetter: PhD Student Human-Computer Interaction, Project Caring Robots<br>JBZ Projekte des Wandels 108 | MO 19.10.2026 | 19:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei.<br>Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br>Fotos: © IT:U</p>
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		<title>Künstliche Intelligenz im regionalen Kontext &#124; Tagung &#124; JBZ Kooperationen &#124; MI 14.10.2026 &#124; 09:00 &#124; St. Virgil</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/14/kuenstliche-intelligenz-im-regionalen-kontext-tagung-jbz-kooperationen-mi-14-10-2026-0900-st-virgil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Kooperationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie Informationen entstehen, Entscheidungen vorbereitet werden und Organisationen arbeiten. Gerade im regionalen Kontext stellt sich die Frage, wie dieser Wandel verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann. Die Tagung widmet sich den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI mit besonderem Blick auf den Non-Profit-Bereich, auf Bildung, Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement in Salzburg. Im [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie Informationen entstehen, Entscheidungen vorbereitet werden und Organisationen arbeiten. Gerade im regionalen Kontext stellt sich die Frage, wie dieser Wandel verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tagung widmet sich den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI mit besonderem Blick auf den Non-Profit-Bereich, auf Bildung, Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement in Salzburg. Im Mittelpunkt stehen nicht nur technologische Entwicklungen, sondern vor allem ihre Bedeutung für Menschen, Organisationen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Impulse aus Wissenschaft und Praxis schaffen Orientierung in einem dynamischen Feld. Workshops und Diskussionen greifen konkrete Fragen aus dem regionalen Kontext auf und laden dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, Perspektiven zu erweitern und neue Kooperationen anzudenken. So wird KI als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe sichtbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Johannes Haunschmid (JBZ) stellt im Rahmen dieser Tagung das Wechselspiel zwischen KI und Menschen in den Mittelpunkt: Ist Künstliche Intelligenz etwas Unabdingbares im Arbeitsalltag? Kommt man um die Nutzung der Angebote großer Firmen wie OpenAI, Anthropic und Google noch herum? Muss man sich damit zufriedengeben, dass die eigenen Inhalte als Trainingsdaten verwendet werden?<br>In dieser Veranstaltung stellen wir uns Fragen wie diesen und betrachten dafür KI als Werkzeug des Menschen. Dabei versuchen wir greifbar zu machen, dass man KI nicht ausgeliefert ist, sondern deren Entwicklung aktiv durch die eigene Nutzung beeinflussen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von<strong> St. Virgil Salzburg</strong> in Zusammenarbeit mit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen u.a. Kooperationspartner:innen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz im regionalen Kontext<br>Tagung | JBZ Kooperationen | MI 14.10.2026 | 09:00<br><a href="https://www.virgil.at/bildung/veranstaltung/kuenstliche-intelligenz-im-regionalen-kontext-26-0743/">Die Programmdetails finden Sie hier.</a></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: St. Virgil Salzburg<br>Ernst-Grein-Straße 14 | 5026 Salzburg<br><a href="https://www.virgil.at/bildung/anmeldung/?id=4183">Anmeldungen sind hier möglich.</a></p>
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		<item>
		<title>Wie der Klimawandel unsere Sicherheitspolitik verändert &#124; Kira Vinke &#124; JBZ Montagsrunden 260 &#124; MO 12.10.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/12/wie-der-klimawandel-unsere-sicherheitspolitik-veraendert-kira-vinke-jbz-montagsrunden-260-mo-12-10-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 10:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat der Klimawandel mit unserer Außenpolitik zu tun? Klimaschutz zahlt auf Sicherheit ein: Europa braucht eine größere Unabhängigkeit von Öl und Gas. Die Schließung der Straße von Hormus und der Gaspreisschock durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben dies schmerzlich vor Augen geführt. Ohne Transformation werden Klimafolgen immer schwerer, denn Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Was hat der Klimawandel mit unserer Außenpolitik zu tun? Klimaschutz zahlt auf Sicherheit ein: Europa braucht eine größere Unabhängigkeit von Öl und Gas. Die Schließung der Straße von Hormus und der Gaspreisschock durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben dies schmerzlich vor Augen geführt. Ohne Transformation werden Klimafolgen immer schwerer, denn Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren oder Stürme führen zu erheblichen Schäden und können lebenswichtige Ressourcen wie Wasser oder fruchtbare landwirtschaftliche Flächen verknappen. Daraus entstehen Ressourcenkonflikte, die die Versorgungssicherheit gefährden, Hungersnöte begünstigen und schließlich Flucht- sowie Migrationsbewegungen auslösen können. Somit wirkt sich der Klimawandel in vielschichtiger Weise auf gesellschaftliche und politische Spannungen aus – eine Herausforderung für die europäische Außenpolitik.<br>Dr. Kira Vinke, Jahrgang 1988, ist stv. Forschungsdirektorin und Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Mitglied des Beirats der deutschen Bundesregierung „Zivile Krisenprävention und Friedensförderung“. Sie hat umfangreiche Feldforschungserfahrung in Südasien, im Pazifik und in der Sahelzone gesammelt. Ihre Fachgebiete umfassen u.a. die Themen Klimamigration, Klimafolgen und gewaltsame Konflikte sowie zivile Krisenprävention</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Kooperation mit der Klima- und Energiepartnerschaft „Salzburg 2050“</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Wie der Klimawandel unsere Sicherheitspolitik verändert</strong><br>mit Dr. Kira Vinke: stv. Forschungsdirektorin und Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der Deutschen Gesellschaft für Außenpolitik<br>JBZ Montagsrunden 260 | MO 12.10.2026 | 19:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei.<br>Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br>Foto: © © DGAP &#8211; Zsófia Pölöske</p>
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		<item>
		<title>Wurstsemmel im Weltall &#124; Arianna Ferrari &#124; JBZ Montagsrunden 259 &#124; MO 05.10.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/05/wurstsemmel-im-weltall-arianna-ferrari-jbz-montagsrunden-259-mo-05-10-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 10:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer einen Menschen ins All schickt, muss eine uralte Frage neu stellen: Wie ernährt man ein Leben, wenn nichts wächst? Die Antworten — Fleisch ohne Tier, Protein ohne Acker — landen gerade auf der Erde, genau wenn wir sie am dringendsten brauchen. Zellkultiviertes Fleisch wächst aus wenigen Tierzellen im Bioreaktor, mit einem Bruchteil des Landverbrauchs, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Menschen ins All schickt, muss eine uralte Frage neu stellen: Wie ernährt man ein Leben, wenn nichts wächst? Die Antworten — Fleisch ohne Tier, Protein ohne Acker — landen gerade auf der Erde, genau wenn wir sie am dringendsten brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zellkultiviertes Fleisch wächst aus wenigen Tierzellen im Bioreaktor, mit einem Bruchteil des Landverbrauchs, und verspricht eine Ernährungswende, die Klimakrise und Welthunger gleichermaßen adressiert. Aber es geht nicht nur um technische Erfindungen — es geht auch um Beteiligung und gesellschaftliche Entscheidungen. Zwischen der Vision einer gerechteren, resilienteren Ernährungszukunft und der Angst vor synthetischem Essen aus dem Labor liegt eine unbequeme Wahrheit: Essen war noch nie Privatsache.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Wurstsemmel im Weltall<br> Was die Raumfahrt über unsere Ernährung verrät</strong><br> mit Arianna Ferrari: Austrian Institute of Technology<br> JBZ Montagsrunden 259 | MO 05.10.2026 | 19:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei.<br>
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br>
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br>
Foto: © Christian Husar</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wie die Welt unerträglich wurde &#124; Armin Thurnher &#124; JBZ Montagsrunden 258 &#124; MO 14.09.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/14/wie-die-welt-unertraeglich-wurde-armin-thurnher-jbz-montagsrunden-258-mo-14-09-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 10:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Armin Thurnhers neues Buch „Unsternstunden der Menschheit“ fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Armin Thurnher hat sie gesehen und über sie geschrieben. In dieser Montagsrunde erinnert er uns an diese Veränderungen, skizziert Zusammenhänge und fragt – trotz alledem: Wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Armin Thurnhers neues Buch „Unsternstunden der Menschheit“ fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Armin Thurnher hat sie gesehen und über sie geschrieben. In dieser Montagsrunde erinnert er uns an diese Veränderungen, skizziert Zusammenhänge und fragt – trotz alledem: Wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht am Ende neues Licht blitzen kann?</p>
<p>Armin Thurnher, geboren 1949 in Bregenz. Mitbegründer, Miteigentümer und Herausgeber der Wiener Wochenzeitung »Falter«. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Preis des österreichischen Buchhandels für Toleranz und Otto-Brenner-Preis für seinen Einsatz für ein soziales Europa. Bei Zsolnay erschienen zuletzt »Fähre nach Manhattan« (2019), »Anstandslos. Demokratie, Oligarichie, österreichische Abwege« (2023) und »Unsternstunden der Menschheit« (2026).</p>
<p class="has-text-align-center"><strong>Wie die Welt unerträglich wurde</strong><br />
mit Armin Thurnher: Herausgeber der Wochenzeitung „Falter“<br />
JBZ Montagsrunden 258 | MO 14.09.2026 | 19:00</p>
<p class="has-text-align-center">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>
<p class="has-text-align-center">Der Eintritt ist frei.<br />
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br />
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br />
Foto: © Heribert Corn</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Konservierte Zeit &#8211; Das Archiv im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit &#124; Ein Festspiel-Symposium mit der JBZ &#124; Mavie Hörbiger, Thomas Ballhausen u. a. &#124; MI 19.08.2026 &#124; 10:00 &#124; Große Universitätsaula</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/11/konservierte-zeit-das-archiv-im-zeitalter-der-digitalen-reproduzierbarkeit-ein-festspiel-symposium-mit-der-jbz-mavie-hoerbiger-thomas-ballhausen-u-a-mi-19-08-2026-1000-grosse-universit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Kooperationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgehend von Projekten,&#160;die im Zusammenhang mit dem Festspielarchiv entstanden sind, und dem Faktum, dass sich performative Aktionen per se nicht adäquat archivieren, sondern höchstens dokumentieren lassen, steht das Bewahren von darstellender Kunst im Fokus des diesjährigen Festspiel-Symposiums. Daran knüpfen sich Fragen nach den Möglichkeiten der Archivierung von performativen Künsten mittels VR und AI, nach der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgehend von Projekten,&nbsp;</strong>die im Zusammenhang mit dem Festspielarchiv entstanden sind, und dem Faktum, dass sich performative Aktionen per se nicht adäquat archivieren, sondern höchstens dokumentieren lassen, steht das Bewahren von darstellender Kunst im Fokus des diesjährigen Festspiel-Symposiums. Daran knüpfen sich Fragen nach den Möglichkeiten der Archivierung von performativen Künsten mittels VR und AI, nach der auratischen Wiederverzauberung im lebendigen Archiv ebenso wie solche nach der Nutzung, Interpretation und Teilhabe: Wer hat Zugang zum Archiv und Macht über das Archiv? Wie sieht es mit der ethischen Verantwortung im Umgang mit sensiblen, personenbezogenen oder qualitativen Daten aus? Wie lassen sich Archive als Orte und Quellen der Erinnerung für alle erschließen? Wie und wo werden Geschichte(n) erfahrbar, wenn sie nicht mehr linear, sondern räumlich, interaktiv, immersiv gedacht werden? In diesem Kontext erörtern Expert·innen und Künstler·innen die Zugänglichkeit von Archiven, die Schnittstellen von Kunst und Technologie und loten die Grenzen von Räumen und Narrativen im digitalen Zeitalter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I. Das Archiv im historisch-politischen Kontext</strong><br><strong>Das Archiv – Ort der Quelle(n), Ort des Politischen – Vom Archeíon zu Big Data</strong><br><strong>10:00–12:00 Uhr</strong> · Eröffnung | Keynote | Statements | Podiumsdiskussion</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Archive sind Institutionen der Zeit:</strong> Sie sind von der Zeit bestimmt – und konstruieren Zeit beziehungsweise ermöglichen Zeitkonstruktionen. Archive sind zentrale Gedächtnisspeicher, die durch die Auswahl, Bewertung und Verwahrung von Dokumenten maßgeblich bestimmen, welches Wissen über die Vergangenheit erhalten bleibt. Ihre Macht liegt in der Selektion begründet, die historische Narrative prägt und Rechtssicherheit schafft, indem sie Informationen dauerhaft zugänglich macht – oder den Zugang verwehrt. Seit Jahren rückt das Archiv verstärkt in den Fokus der künstlerischen Praxis – als eine Einrichtung, die von institutionellen Interessen geprägt war und ist und Hierarchien von Wissen und Körpern fortschreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Keynote</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/thomas-ballhausen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thomas Ballhausen</a><br><em>Statements</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/katharina-nocun" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Katharina Nocun</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/thorsten-thiel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thorsten Thiel</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/petra-gehring" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petra Gehring</a><br><em>Moderation</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/stefan-wally" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stefan Wally</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>II. Staging Realities</strong><br><strong>Möglichkeitsräume und Wirklichkeitsträume</strong><br><strong>13:00–14:30 Uhr</strong> · Statements | Lesung</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit <em>Staging Realities</em></strong> entsteht ein Labor für digitale Bühnenkünste, für immersive Kunst und neue Formen des Erzählens im digitalen Zeitalter, das kreatives Experimentieren mit neuen Werkzeugen sowie die kritische Reflexion über die physische Präsenz in der Performancekunst verbindet. Es startet mit den <em>Living Archive</em>-Projekten der Salzburger Festspiele im August 2026 sowie einer ersten Ausgabe des Festival for Immersive Arts and Digital Narratives im September 2026. Damit öffnet die Universität Mozarteum nicht nur die Türen des X-Reality Lab im UMAK, wo immersive und interaktive Kunst erprobt wird, sondern auch jene zu Universen zwischen Kunst und Technologie, zwischen Virtualität und Realität, zwischen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, zwischen Resonanz und Dissonanz, zwischen digitalen Analogien und analogen Digitalitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Statements</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/claudia-lehmann" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Claudia Lehmann</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/christopher-lindinger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christopher Lindinger</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/tina-lorenz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tina Lorenz</a><br><em>Moderation:</em> <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/paul-feigelfeld" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paul Feigelfeld</a><br><em>Lesung</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/mavie-hoerbiger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mavie Hörbiger</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>III. Das Archiv und die performativen Künste</strong><br><strong><a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/en/p/the-living-archive-2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Living Archive</a> – Die Projekte</strong><br><strong>15:00–ca. 17:00 Uhr</strong> · Statements | Gespräche</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Archive sind bedeutende Erinnerungsorte</strong>, die als Wissensspeicher einen wesentlichen Teil des kulturellen Gedächtnisses bewahren und das historische Denken in der Gegenwart stärken. Archive müssen sowohl handelnd angeeignet werden als auch Handlung evozieren, um als Tradierungsmedium kulturell relevant zu bleiben. Dies gilt im Besonderen für die Archivierung und Tradierung von Performancekunst beziehungsweise Musik und darstellender Kunst. Im Kontext der Salzburger Festspiele wird dies mit der Etablierung eines lebendigen Archivs versucht, wobei Festspiele per se eine Art lebendiges Archiv darstellen und die Re-Lektüre des dramatischen und musikalischen Repertoires als eine Aktion im Sinne eines lebendigen Archivs zu verstehen ist. Im Gegensatz zum klassischen Archiv, in dem das Vergangene nach bestimmten Ordnungsstrukturen klassifiziert wird, versteht sich das lebendige Archiv als eines, das die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überwindet und die Bestände in anderen Kontexten miteinander in Beziehung bringt, wodurch neue Wahrnehmungsweisen entdeckt, aber auch neue Quellen des Erinnerns erschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Einführung &amp; Moderation</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/margarethe-lasinger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Margarethe Lasinger</a><br><em>Statement</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/gerfried-stocker" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerfried Stocker</a><br><em>Projekte Living Archive &amp; Best Practices</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/iz-paehr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Iz Paehr</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/mats-staub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mats Staub</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/merve-sahin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Merve Sahin</a> im Gespräch mit <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/lukas-crepaz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lukas Crepaz</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/peter-freudling" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peter Freudling</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/veronika-liebl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veronika Liebl</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konzeption:</strong><em> </em>Margarethe Lasinger, Claudia Lehmann, Christopher Lindinger, Stefan Wally</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Informationen zum Festspiel-Symposium finden sie </strong><a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/p/symposium-the-living-archive-2026">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Veranstaltung der Salzburger Festspiele</strong> <strong>in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde der Salzburger Festspiele, der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Ars Electronica Linz sowie dem Institut für Open Arts der Universität Mozarteum.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Konservierte Zeit<br>Das Archiv im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit</strong><br>Ein Festspiel-Symposium mit der JBZ<br>mit Mavie Hörbiger, Thomas Ballhausen u. a.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>MI 19.08.2025 | 10:00<br>Große Universitätsaula | Hofstallgasse 2-4 | 5020 Salzburg</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist mit Zählkarte frei.<br><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/" data-type="page" data-id="40056">Bestellung von Zählkarten ist hier möglich.</a></p>
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		<item>
		<title>Warum Frauen (noch immer) weniger Pension bekommen &#124; Daniela Schwaiger &#124; JBZ Montagsrunden 257 &#124; MO 31.08.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/05/31/warum-frauen-noch-immer-weniger-pension-bekommen-daniela-schwaiger-jbz-montagsrunden-257-mo-31-08-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 10:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf Personen. Fünf Lebenswege. Fünf sehr unterschiedliche Pensionen. Kindererziehung, Scheidung, Teilzeit, Selbstständigkeit, Pflege von Angehörigen, Neustart nach der Flucht – Lebensentscheidungen und Lebensumstände hinterlassen Spuren im Pensionskonto. Daniela Schwaiger begleitet Frauen seit Jahren in der Beratung rund um das Thema Arbeit und die Auswirkungen beruflicher wie privater Entscheidungen auf die Pension. Sie zeigt anhand konkreter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Personen. Fünf Lebenswege. Fünf sehr unterschiedliche Pensionen.<br />
Kindererziehung, Scheidung, Teilzeit, Selbstständigkeit, Pflege von Angehörigen, Neustart nach der Flucht – Lebensentscheidungen und Lebensumstände hinterlassen Spuren im Pensionskonto. Daniela Schwaiger begleitet Frauen seit Jahren in der Beratung rund um das Thema Arbeit und die Auswirkungen beruflicher wie privater Entscheidungen auf die Pension. Sie zeigt anhand konkreter Biografien, wie das System funktioniert – und wo es an seine Grenzen stößt. Was können wir selbst tun? Was braucht es gesellschaftlich? Und was müsste sich politisch ändern? Darum geht es in dieser Montagsrunde – mit echten Zahlen, persönlichen Geschichten und Raum für Diskussion.</p>
<p><strong>Eine Kooperation der JBZ mit LANA Salzburg und der Salzburger Beratungsstelle Frau&amp;Arbeit.</strong></p>
<p class="has-text-align-center"><strong>Warum Frauen (noch immer) weniger Pension bekommen</strong><br />
mit Daniela Schwaiger: langjährige Frauenberaterin, Frau&amp;Arbeit Salzburg<br />
JBZ Montagsrunden 257 | MO 31.08.2026 | 19:00</p>
<p class="has-text-align-center">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>
<p class="has-text-align-center">Der Eintritt ist frei.<br />
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br />
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br />
Foto: © privat</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der ländliche Raum versus die Herrschaft &#124; Georg Stöger &#124; JBZ Montagsrunden 263 &#124; MO 23.11.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/05/10/der-laendliche-raum-versus-die-herrschaft-georg-stoeger-jbz-montagsrunden-262-mo-23-11-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 10:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Jahren 1525 und 1526 kam es in Zentraleuropa zu zahlreichen sozialen Aufständen im bäuerlichen Milieu, die meist als &#8222;Bauernkriege&#8220; bezeichnet wurden. Gefordert wurden in diesen Konflikten neben religiöser Freiheit auch politische Mitbestimmung, ein gerechterer Zugang zu Ressourcen und sogar die Gleichheit der Menschen. Welche Rolle spielten dabei nicht-bäuerliche Schichten und klimatische Einflüsse (&#8222;Kleine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Jahren 1525 und 1526 kam es in Zentraleuropa zu zahlreichen sozialen Aufständen im bäuerlichen Milieu, die meist als &#8222;Bauernkriege&#8220; bezeichnet wurden. Gefordert wurden in diesen Konflikten neben religiöser Freiheit auch politische Mitbestimmung, ein gerechterer Zugang zu Ressourcen und sogar die Gleichheit der Menschen. Welche Rolle spielten dabei nicht-bäuerliche Schichten und klimatische Einflüsse (&#8222;Kleine Eiszeit&#8220;)? Diese Montagsrunde gibt einen Einblicke in die materiellen Lebensbedingungen im ländlichen Salzburg des 16. Jahrhunderts und versucht Konfliktkonstellationen abseits des Religiösen nachzuzeichnen.</p>
<p>Am Donnerstag, 11.06.2026, 18:00-20:00 Uhr, gibt es die Möglichkeit im Salzburger Freilichtmuseum das Thema im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Was Stadt und Land heute trennt (oder vereint)?“ in einem Geh:spräch weiter zu vertiefen und gemeinsam zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.</p>
<p><strong>In Kooperation mit Freilichtmuseum</strong></p>
<p class="has-text-align-center"><strong>Der ländliche Raum versus die Herrschaft<br />
Erfahrungen aus dem 16. Jahrhundert</strong><br />
mit Georg Stöger: Historiker, Universität Regensburg<br />
JBZ Montagsrunden 263 | MO 23.11.2026 | 19:00</p>
<p class="has-text-align-center">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>
<p class="has-text-align-center">Der Eintritt ist frei.<br />
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br />
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br />
Foto: © Anita Ledersberger</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Stadtutopien und warum wir immer wieder neue erfinden sollten &#124; Constanze Wolfgring &#124; JBZ Kooperation &#124; FR 26.06.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/03/26/stadtutopien-und-warum-wir-immer-wieder-neue-erfinden-sollten-constanze-wolfgring-jbz-kooperation-fr-26-06-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Kooperationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geschichte der Stadt ist seit jeher mit dem Streben nach Besserung – und damit utopischem Denken – verknüpft. Bereits Aristoteles verortete die „Erfüllung des guten Lebens“ (Eudaimonia) in der Polis. Der Reiz des Urbanen liegt in der Vielfalt an Möglichkeiten, die die Stadt – als „Markt der Lebensmöglichkeiten“ (Siebel 2017) – bereitstellt. Die Bedeutung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte der Stadt ist seit jeher mit dem Streben nach Besserung – und damit utopischem Denken – verknüpft. Bereits Aristoteles verortete die „Erfüllung des guten Lebens“ (Eudaimonia) in der Polis. Der Reiz des Urbanen liegt in der Vielfalt an Möglichkeiten, die die Stadt – als „Markt der Lebensmöglichkeiten“ (Siebel 2017) – bereitstellt. Die Bedeutung von Städten geht über die räumliche und funktionale Verdichtung von Bevölkerung und Infrastruktur hinaus; sie bilden vor allem den räumlichen Rahmen für gesellschaftliche Teilhabe, Diversität und individuelle Entfaltung. Stadtutopien haben daher stets räumliche Form und Gesellschaftsentwurf verknüpft – sie sind zugleich räumliche und gesellschaftspolitische Projektionen.<br />
In Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche trat dieses utopische Moment besonders deutlich hervor. Die industrielle Revolution brachte verschiedenste (sowohl pro- als auch antiurbane) Gegenentwürfe zur bestehenden Ordnung hervor – von frühsozialistischen Siedlungsexperimenten über Gartenstädte bis hin zu rationalistischen Stadtmodellen. Die 1960er-Jahre wiederum brachten vor allem technoide Zukunftsbilder der Stadt hervor: Plug-in-Systeme, mobile Städte und Science-Fiction-Ästhetiken, die das Urbane als radikal anders darstellten.<br />
Viele utopische Ideen blieben Papier, andere wurden Realität. Das Wohnbauprogramm des Roten Wien etwa kann als „Veralltäglichung der Utopie“ (Maderthaner 2017) interpretiert werden – als politisch-räumliches Projekt, das soziale Reformansprüche in gebaute Strukturen übersetzte, die bis heute Lebensbedingungen und Alltag in einer Millionenstadt prägen.<br />
Die Zerstörungskraft der totalitären Gesellschaftsmodelle des 20. Jahrhunderts hat uns gelehrt, dem utopischen Denken mit Skepsis zu begegnen. Umso wichtiger ist es, Utopie nicht als Blaupause für die Organisation städtischer Gesellschaften zu begreifen, sondern als Instrument und Methode, um über das gegenwärtig Machbare hinauszudenken, Experimente zu wagen und die Grenzen des Vorstellbaren zu erweitern. Angesichts drängender urbaner Herausforderungen – insbesondere der globalen Wohnungskrise in Städten (Wetzstein 2017) sowie der Anpassung an die Folgen des Klimawandels – wird deutlich, dass das gemeinsame Nachdenken über andere urbane Zukünfte und das Streben nach Besserung alles andere als obsolet ist. Wie können alternative Wohnformen zu mehr Leistbarkeit und Inklusion beitragen? Können gemeinschaftlich genutzte Gärten im sozialen Wohnbau als kollektive Infrastruktur Städte zugleich grüner und sozialer machen? Können Verkehrsinfrastrukturen in öffentliche Räume transformiert werden? Vieles, was einst utopisch erschien, wird in verschiedensten Städten im Kleinen bereits erprobt. Wenn die Stadt ein „Ort des guten Lebens“ bleiben soll, bedarf sie immer wieder neuer Ideen. In diesem Sinne liegt der Wert der Utopie weniger darin, Gegenmodelle zur Realität abzubilden, als darin, unsere Städte kreativ und konstruktiv weiterzuentwickeln.<br />
Constanze Wolfgring, PhD, ist Stadtplanerin und Historikerin und absolvierte einen Master in Migrationsmanagement. Sie promovierte 2024 in Urban Planning, Design, and Policy am Department für Architektur und Stadtforschung (DAStU) des Politecnico di Milano mit einer Dissertation zur Regeneration des öffentlichen Wohnbaus in Italien, wo sie derzeit als Postdoktorandin in den Projekten UAH! – Unconventional Affordable Housing und ReHousIn – Reducing Housing Inequalities tätig ist. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Wohnungspolitik, Stadterneuerung, ökologischen Transition und sozialen Ungleichheiten, mit besonderem Fokus auf leistbare und innovative Wohnmodelle. Von 2018 bis 2020 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Wien im Rahmen der IBA_Wien 2022 („New Social Housing“). Sie ist Ko-Herausgeberin mehrerer Publikationen, darunter New Social Housing. Positions on IBA_Vienna 2022 (Jovis, 2020) sowie Unconventional Affordable Housing. Projects, Practices, Policies (2025).</p>
<p>Direkt nach der Stadtfestrede laden wir zu einem Buffet ein, bei dem wir mit der Rednerin ins entspannte Gespräch kommen können.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter: <a href="https://stadtfest-salzburg.at/">https://stadtfest-salzburg.at/</a></p>
<p><strong>In Kooperation mit der Stadt Salzburg</strong></p>
<p class="has-text-align-center"><strong>Stadtutopien und warum wir immer wieder neue erfinden sollten<br />
JBZ Stadtfestrede</strong><br />
mit Constanze Wolfgring: Department für Architektur und Stadtforschung des Politecnico di Milano<br />
JBZ Kooperation | FR 26.06.2026 | 19:00</p>
<p class="has-text-align-center">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>
<p class="has-text-align-center">Der Eintritt ist frei.<br />
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br />
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br />
Foto: © privat</p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Ganz neue Nachrichten? Warum wir mitten im Wandel stecken &#124; Josef Trappel &#038; Stefan Gadringer &#124; JBZ Montagsrunden 256 &#124; MO 22.06.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/03/22/ganz-neue-nachrichten-warum-wir-mitten-im-wandel-stecken-josef-trappel-stefan-gadringer-jbz-montagsrunden-256-mo-22-06-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 09:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jungk-bibliothek.org/?p=56636</guid>

					<description><![CDATA[Achtung: Während der Veranstaltung werden die Teilnehmer:innen über den Spielstand Österreich vs Argentinien auf dem Laufenden gehalten. Die besten Medien- und Nachrichteninhalte sind wertlos, wenn sie nicht genutzt werden. Der Digital News Report untersucht die Nutzung von Nachrichten – und zwar im internationalen Vergleich und über einen langen Zeitraum hinweg. 2026 ist bereits der 11. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Achtung: Während der Veranstaltung werden die Teilnehmer:innen über den Spielstand Österreich vs Argentinien auf dem Laufenden gehalten.</strong></p>
<p>Die besten Medien- und Nachrichteninhalte sind wertlos, wenn sie nicht genutzt werden. Der Digital News Report untersucht die Nutzung von Nachrichten – und zwar im internationalen Vergleich und über einen langen Zeitraum hinweg. 2026 ist bereits der 11. Jahrgang, in dem Österreich mit fast 50 anderen Ländern weltweit verglichen werden kann. Ist es viel oder wenig, wenn 9 Prozent der Österreicher:innen ihre Nachrichten bevorzugt aus gedruckten Zeitungen beziehen? Oder wenn 39 Prozent den Informationen der Medien vertrauen? Der internationale Vergleich und der Trend über die Jahre versprechen Einordnung und Verständnis.</p>
<p>Der Digital News Report wird jedes Jahr im Februar im Auftrag des Reuters Institute in Oxford von einem Befragungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ mittels CATI in 48 Ländern erhoben. Die Fragen sind dieselben, in der jeweiligen Landessprache. Die Grobauswertung findet sich im Globalbericht des Reuters Institut, die Feinauswertung für Österreich nimmt ein Team am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg vor, unter der Leitung von Stefan Gadringer, Sergio Sparviero und Josef Trappel.</p>
<p>Die aktuellen Ergebnisse stellen zwei der Autoren am 22. Juni vor. So viel sei verraten: Österreich bleibt im internationalen Vergleich ein spannender Sonderfall, der ORF gilt vielen noch als vertrauenswürdig und Online-Nachrichten werden dynamischer.</p>
<p class="has-text-align-center"><strong>Ganz neue Nachrichten? Warum wir mitten im Wandel stecken<br />
Der neue „Digital News Report“</strong><br />
mit Josef Trappel und Stefan Gadringer: Kommunikationswissenschaftler, Universität Salzburg<br />
JBZ Montagsrunden 256 | MO 22.06.2026 | 19:00</p>
<p class="has-text-align-center">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>
<p class="has-text-align-center">Der Eintritt ist frei.<br />
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br />
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br />
Foto: © Pluschkowitz bzw. Universität Salzburg</p>
<p></p>
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