Category Archives: JBZ-Vorträge

Anders wirtschaften | JBZ bei der Berndorfer Bildungswoche | 23.3.2017

Am 23. März referiert Hans Holzinger gemeinsam mit Kurt Egger im Rahmen der Berndorfer Bildungswoche über „Anders wirtschaften“. Das Salzburger Bildungswerk lädt zu dieser spannenden Woche u.a. mit Vorträgen, Film & Kabarett ein. Am 29. März ist Hans Holzinger zu Gast bei der Redtenbacher Gesellschaft Steyr zum Thema „Welcher Wohlstand ist zukunftsfähig?“

Die JBZ an der FU Berlin

Die JBZ wurde eingeladen, am Masterstudiengangs Zukunftsforschung der FU Berlin mitzuwirken. Am 8.11.16 hielt Stefan Wally  einen Gastvortrag über Robert Jungk und die Zukunftsforschung.

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Der inter- und transdisziplinäre Masterstudiengang vermittelt seit 2010 u.a. Grundlagen und Methoden zur Erforschung, Konstruktion und Reflexion von Zukunftsvorstellungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Als weiterbildender Studiengang ist er offen für Teilnehmer/-innen mit einem ersten qualifizierten Hochschulabschluss und baut neben den wissenschaftlichen auf den berufspraktischen Vorerfahrungen der Teilnehmenden auf. Als Lehrende stehen neben Professoren/innen und Mitarbeitenden unterschiedlicher Fachbereiche der Freien Universität ein Pool von qualifizierten Personen aus verschiedenen anwendungsorien­tierten Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen und Beratungseinrichtungen zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Masterstudiengang finden Sie hier.

 

 

JBZ bei Tagung zur Flüchtlingshilfe

150 Teilnehmer bei Tagung zu kirchlicher Flüchtlingshilfe in St. Veit im Pongau

Mit 150 Teilnehmern erfuhr die von Erzdiözese und Caritas organisierte gestrige Tagung in St. Veit im Pongau zur kirchlichen Flüchtlingshilfe „Und ihr habt mich aufgenommen“ großen Zuspruch. Experten aus Land, Kirche, Caritas und Wissenschaft nahmen daran teil.

Neben spanneden anderen Referaten war auch die JBZ vertreten. „Migration ist nichts Neues, Vertreibung und Flucht sind keine neuen Phänomene“ so Stefan Wally (Bild) von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ). Wirtschaftliche Möglichkeiten, Vertreibung und Krieg hätten immer schon zu Migration geführt, hielt der Wissenschafter fest und erinnerte in einem geschichtlichen Überblick beispielsweise an Bergbau, Protestantenvertreibung und Antisemitismus.

Die markierten Zukunftstrends des Migrationsexperten: Asymmetrische Kriege, verbesserte Mobilität, höherer Informationsstand, bessere Sichtbarkeit von Leid, sowie ökonomische Globalisierung, sprachliche Annäherung und der Klimawandel würden weiterhin und zunehmend zu Migrationsbewegungen führen, so Wally. „Wanderung hat es immer gegeben, wird es weiter geben und es gibt keinen Grund, warum sie aufhören sollte.“ Das Verständnis einer „eingefrorenen Kultur“ erachte Wally als „realitätsfern“: „Kultur verändert sich. Die Zuwanderung wird Österreich verändern, so wie Zu- und Abwanderung Österreich immer verändert haben.“

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