Category Archives: JBZ-Vorträge

Uni-Ringvorlesung unter Mitwirkung von JBZ-Mitarbeitern auf Uni TV

Bereits zum vierten Mal organisierte Mario Wintersteiger im WS 2020/21 eine Ringvorlesung zu den Themen Klima-und Energiepolitik im Rahmen der Partnerschaft der Universität mit der „Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050“ des Landes Salzburg. Alle Vorträge sind auf Uni TV nachzusehen. Mit dabei waren diesmal Stefan Wally mit dem Beitrag „Probleme einer nachhaltigen Gesellschaft“ sowie Hans Holzinger mit dem Beitrag „Wann lernen Gesellschaften? Erkenntnisse der Transformationsforschung „.

JBZ-Vortrag im Thomatal zur Präsentation des Salzburger „Klimakoffers

Die Bücherei Thomatal beteiligte sich an der Aktion „Ein Klimakoffer geht auf Bibliotheksreise“. Diese initiierte das Land Salzburg in Kooperation mit dem Bibliotheksverband Salzburg. Seit März werden im Rahmen dieser Aktion insgesamt fünf Koffer, bestückt mit aktuellen Medien rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit, von Bücherei zu Bücherei gereicht. Am 21. Oktober 2020 lud das Bücherei-Team von Thomatal in Kooperation mit der örtlichen „e5-Arbeitsgruppe“ zum Vortrag „Von nichts zu viel – für alle genug“ mit Hans Holzinger von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen ein (Im Titelbild der Referent mit dem Bibliotheksteam).

Holzinger thematisierte dabei den Wandel von der Konsumgesellschaft zur Nachhaltigkeitsgesellschaft, der ohne großen Strukturwandel nicht vonstattengehen könne. Im Vergleich von Coronakrise und Klimakrise wurde den Zuhörerinnen und Zuhörern deutlich, dass die Erstgenannte als akute Bedrohung wahrgenommen werde, bei der lokale Schutzmaßnahmen wirken würden, während bei der Klimakrise, die sich schleichend zeige, globales Handeln notwendig sei.

Die globale Gesellschaft brauche Wenden in vielen Bereichen, wie es seitens der Bücherei Thomatal zusammengefasst wird: Mobilitätswende, Ernährungswende, Konsumwende, Stadtwende, Wohnwende, Verteilungswende und so weiter. Hans Holzinger zeigte auch auf, welchen Beitrag jede und jeder einzelne leisten könne, wie beispielsweise die Stärkung der Regionalwirtschaft beziehungsweise das Entwickeln von neuen Routinen. Es entstünden zurzeit in der Gesellschaft etwa auch neue Bilder von einem attraktiven Leben, zum Beispiel ein Leben in Zeitwohlstand.

An diesem Abend, als der sich auf Bibliotheksreise befindliche Klimakoffer in Thomatal gastierte, wurde ein Bogen – laut dem Bücherei-Team Thomatal „gut und deutlich“ – gespannt, durch das Aufzeigen der aktuellen Situation auf der einen Seite und das Bewusstmachen der individuellen Verantwortung auf der anderen Seite. „Ein aufweckender, aber auch aufmunternder Vortrag“, lautete das Fazit des Bücherei-Teams Thomatal.

Organisation: Martina Gautsch.
Bericht & Fotos: Peter J. Wieland, Bezirksblätter

Online-Konferenz „Kommunikation für den Wandel“ unter JBZ-Mitwirkung 5.-7.11.2020

Auf der konferenz n 2020 werden die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Nachhaltigkeitskommunikation thematisiert. Am Donnerstag, den 5. 11. wird in das Konferenzthema eingeführt. Am Freitag, den 6.11., wird es aus einer journalistischen & linguistischen Perspektive und durch ein vielfältiges Workshopangebot verschiedene Zugänge zu Nachhaltigkeitskommunikation geben. Der Samstag 7.11. steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeitskommunikation an Hochschulen. JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger ist mit einem Workshop zum Thema „Erkenntnisse der Transformationsforschung für die Vorbereitung auf eine sozial-ökologische Transformation“ mit dabei (7.11. 17.00-18.30 Uhr). Alle Angebote sind online und nach Anmeldung kostenfrei verfügbar. Eine tolle Sache! mehr

Nachlese zum Grünen Tisch „Gemeinwohlökonomie als schöne Utopie oder reale Zukunftsperspektive“

Einige Unternehmen in Wien gründeten vor 10 Jahren die „Gemeinwohlökonmie“ basierend auf dem gleichnamigen Buch von Christian Felber. Mittlerweile umfasst die Bewegung  weltweit rund 11.000 Unterstützer*innen, 4.800 Aktive in über 180 Regionalgruppen, 35 GWÖ-Vereine, etwa 600 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen,  60 Städte und Gemeinden sowie 200 Hochschulen, die die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie umsetzen und weiterentwickeln. Im Bundesland Salzburg haben bereits an die 50 Betriebe eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Bei einem „Runden Tisch“ der Grünen Wirtschaft Salzburg am 14. Oktober diskutierten Sabine Lehner von der GWÖ-Regionalgruppe Salzburg, Univ. Prof. Klaus Firlei und Hans Holzinger von der JBZ mit Josef Scheinast, Sprecher der Grünen Wirtschaft Salzburg, über diesen Ansatz eines anderen Wirtschaftens.

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