Category Archives: Aktuelle Zukunftswerkstätten

34. ZW-Jahrestreffen: Zukunftswerkstatt neu erfinden!? Blick zurück nach vorn – Zukunftswerkstatt auf dem Weg zur „permanenten Werkstatt“

Seit 1987 Jahren finden jährlich die ZW-Jahrestreffen statt. Sie dienen der Inspiration und dem Erfahrungsaustausch von Moderator*innen und Interessierten an Methoden zur Beteiligung. Es geht darum, über den Tellerrand zu schauen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, voneinander zu lernen, sich zu vernetzen sowie neue Ansätze und Methoden kennen zu lernen und zu erproben. Das heurige Jahrestreffen findet vom 30.04.-03.05.2020 in Bad Homburg statt. Einladungsflyer

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„Zukunftswerkstätten und andere aktivierende Methoden | JBZ an der FH Salzburg

Was sind die Vorteile von Partizipation? Worauf ist beim Arbeiten mit Gruppen zu achten? Was bedeutet die Weisheit der Vielen? Können Gruppen Kreativität auch behindern? Welche aktivierenden Methoden gibt es? Und wie unterscheiden sie sich? Schließlich: Was sind Zukunftswerkstätten? Woher kommen sie und wie wird hier „gewerkt“? Diese Fragen waren Thema eines Seminars von JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger mit Studierenden des Studiengangs „Soziale Innovation“ der Fachhochschule Salzburg im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Heiko Berner.

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Wie können wir unsere Autonomieräume vergrößern? | Zukunftswerkstatt im Kulturzentrum MARK

Was bedeutet für mich Autonomie? Wo(durch) sehe ich meine Autonomie eingeschränkt? Welche Abhängigkeiten möchte ich reduzieren? Wo wünsche ich mir mehr Verbundenheit, Vernetzung & Kooperation?
Wie können wir Autonomieräume vergrößern – persönlich & gesellschaftlich? Diese Frage waren Thema einer Zukunftswerkstatt mit Hans Holzinger im Rahmen der Tage der Utopie des Kulturzentrum MARK am 7. November 2019. Den Einstieg bot ein Impulsreferat zum Thema „Autonomie – Ambivalenzen eines Begriffs.“

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„Zukunft der Lehre“ | JBZ-Zukunftswerkstatt an der Universität Bamberg

Das Fortbildungszentrum Hochschule der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist an die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen mit dem Wunsch herangetreten, Lehrenden im Rahmen einer Fortbildung eine Einführung in die Methode Zukunftswerkstatt zu geben. Als Übungsthema wurde „Die Zukunft der Lehre“ vereinbart.

Die Teilnehmenden sollten lernen, die Methode Zukunftswerkstatt selbst in der Lehre einzusetzen. Und sie sollten die Möglichkeit haben, gemeinsam über die Zukunft der Lehre zu reflektieren und Veränderungsideen zu entwickeln.

Am 19. September 2019 konnte JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger mit acht Lehrenden unterschiedlicher Fakultäten der Universität Bamberg die vereinbarte Zukunftswerkstatt durchführen. Er gab zunächst einen Überblick über Partizipationsmethoden, die Vorzüge von partizipativen Prozessen sowie die möglichen Hürden und er informierte über die Geschichte, die „Philosophie“ und den Ablauf von Zukunftswerkstätten nach Robert-Jungk.

Den Schwerpunkt des Seminares bildete die Durchführung einer Probe-Zukunftswerkstatt zum Thema „Zukunft der Lehre“ nach dem Dreischritt „Problemerhebung“ – „Ideenentwicklung“ – „Skizzierung von Projekten“. Abschließend konnte der Einsatz der Methode im Unterricht, in der Lehre sowie in anderen Kontexten reflektiert werden. Das gemeinsame Mittagessen wurden ebenfalls zum Austausch über Fragen der Lehre und Hochschulbildung genützt.

Übereinstimmend gaben die Teilnehmenden an, dass der Lehrbetrieb an den Hochschulen und Universitäten Veränderungsbedarf hat, wie mittels einer Positionslinie festgestellt werden konnte. Im Seminar konnte – so die Rückmeldungen aller Teilnehmenden – vermittelt werden, wie Zukunftswerkstätten durchgeführt werden. Und es wurde eine Vielzahl an Herausforderungen sowie Zukunftsvorschlägen erarbeitet. Als Sprichwörter gelten etwa „partizipative Lehre“, „peer learning“, „peer feedback“, Praxisbezug und „service learning“.

Planung einer Internationalen Konferenz „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement“

Am 28. September 2019 findet in Innsbruck die Länderübergreifende Freiwilligenkonferenz „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement“ statt. Freiwillig Engagierte diskutieren über Wege zu einer erfolgreichen Integration. Das Vorbereitungsteam aus Vertreterinnen von lagfa Bayern, Benevol Schweiz und dem Freiwilligenzentrum Tirol Mitte der Caritas wünschten die Durchführung der Tagung in Form einer Zukunftswerkstatt. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen wurde daher eingeladen, dem Vorbereitungsteam eine Einführung in die Methode zu geben und die Vorbereitung der Tagung zu coachen. Da an der Tagung an die 50 Teilnehmenden erwartet werden, musste ein Design für eine Großgruppenmoderation gefunden werden. Der von Mag. Hans Holzinger geleitete Workshop fand am 26. Juni 2019 im Haus der Begegnung in Innsbruck statt.