Category Archives: Uebrigens

Übrigens: Narval und Sen

Übrigens: Im Standard schreibt Philippe Narval regelmäßig erfrischende Beiträge. Da kommt immer wieder die Erinnerung an seinen Auftritt in der JBZ-Montagsrunde in den Sinn. Wer grundsätzlich verstehen will, wie Narval über Demokratie denkt, kann das hier nachhören. Wir haben damals ein Video gemacht.

Und Amartya Sen hat vor wenigen Tagen des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Das finden wir gut. Und wer mal kompakt ein paar Thesen von Sen kennenlernen will, kann das gerne in unserer proZukunft-Datenbank tun.

Hier die kompakte Zusammenfassung der Werke „Die Idee der Gerechtigkeit“ und „Identitätsfalle“ von Sen. Dazu ist die proZukunft da: Wir liefern seit Jahren die kompakten Zusammenfassung wichtiger Werke der Zukunftsdiskussionen, um im Jungk´schen Sinne möglichst Vielen die Beteiligung an den Debatten zu ermöglichen. (stefanwally)

Übrigens: Spannender Juni nach Rekord-Mai

Übrigens sind wir als JBZ im Moment ganz zufrieden beim Arbeiten:

Das bedeutet, dass gerade in gesellschaftlich schwierigen Zeiten eine Einrichtung wie die Jungk-Bibliothek nachgefragt ist. Für uns ist das ein Ansporn Zukunftsdiskussionen zu den wichtigen Themen mit hoher fachlicher Qualität anzubieten. Und wir haben viele Gründe, mit der Welt eben nicht ganz zufrieden zu sein. Deswegen

Und wenn alles klappt, reden wir bald nicht nur digital miteinander. (stefanwally)

Übrigens: Ein genauer Leser

Übrigens: Jürgen Habermas´ neues Buch wird in der Wochenzeitung „der Freitag“ von Michael Jäger rezensiert. Jäger haben wir als Jungk-Bibliothek in bester Erinnerung. Gemeinsam mit der ARGEkultur hatten wir Jäger 2018 bei einer Diskussion des Openmind-Festivals zu Gast. Er diskutierte mit den brillianten Politikwissenschaftlerinnen Birgit Sauer und Tamara Ehs. Jäger war einer der ruhigsten Diskutanten, die je bei uns zu Gast waren. Aber so ruhig er auch vortrug, so genau überlegt war jeder Satz.

Im Freitag rezensiert er Jürgen Habermas´ „Auch eine Geschichte der Philosophie“. Für Jäger ist das Aufregendste an dem Buch, wie Habermas Feuerbachs Religionskritik auf die Achsenzeit bezog. Unter Achsenzeit versteht man die Periode der Ideengeschichte, in der Sokrates, Buddha und Konfuzius und jüdische Propheten auftraten und erstmals die „Welt im Ganzen“ von einem Ort konzipierten, der nicht zu ihr gehörte. Sie hätten von sich als Individuen abgesehen, um als Menschen – in solcher Abstraktheit – nach den Menschen zu fragen. Und das habe auch Marx getan. Diese Begeisterung für die weiten Sprünge, die aber präzise gesetzt sind, war schon damals der Veranstaltung von JBZ und ARGEkultur zu spüren. Zeit ihn wieder nach Salzburg einzuladen. (stefanwally)

Übrigens: Kromp-Kolb, Misik und Guérot in einer Woche

Die JBZ ist seit heute wieder geöffnet. Und wir haben in den kommenden Tagen gleich drei große Angebote für euch.

Helga Kromp-Kolb haben wir für euch digital am 20. Mai zu Gast. Sie ist mit Sicherheit die bedeutendste Klimaforscherin des Landes.

Und auch Robert Misik ist am Montag, dem 25. Mai, noch digital zu erleben. Kaum ein Autor steht in Österreich für eine vergleichbar anwendungsorientierte Sozialkritik. Bei uns spricht er aber über Liebe und exklusiv für uns uns stellt er Thesen auf, was der Corona-Virus mit unserer Art zu lieben angestellt hat.

Und Ulrike Guérot hat mit uns über „Was kommt danach?“ gesprochen. Die bedeutende Wissenschaftlerin reflektiert im Gespräch mit Hans Holzinger, wie Europa sich neu erfinden muss. Ab sofort bei uns online.

Und unsere Zeitschrift proZukunft wird gerade fertiggestellt. Und die gibt es bei uns digital und analog: In Apps, Onlinekiosken oder doch per Post. (stefanwally)

Alte Freundschaften bleiben interessant

(20 05 14) Übrigens: Am Dienstag war in der Jungk-Bibliothek Franz-Josef Radermacher zu Gast. Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher ist Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, ehem. Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Mitglied im Club of Rome und Mitglied im Advisory Board, Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit und Ratsmitglied im Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung.

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In der JBZ mit Kromp-Kolb ins Detail gehen

(20 05 07) Übrigens: Vorwärts. In die Vergangenheit. So titelt diese Woche der Falter eine Geschichte über den drohenden Backlash in der Klimapolitik. Dabei könnte man doch aus der Covid-19-Krise dich lernen: Katastrophen können wirklich eintreten. War es nicht so, dass wir immer wieder gehört hatten, dass Pandemien wahrscheinlich sind? Und haben wir nicht immer gedacht, dass wir das wohl eher nicht erleben würden? Und verhält es sich nicht genau so mit katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels? Wir sehen sehr eindeutige Hinweise der Wissenschaft. Aber irgendwie denken wir leider immer noch, dass Wissenschaft ein Teil der Belletristik ist.

Die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb plädiert in den Artikel: „Wenn man ein ohnehin renovierungsbedürftiges Haus hat, das bei einem Erdbeben einstürzt, dann werde ich es nicht wieder genauso aufbauen wie vorher und sagen: Um den Umbau kümmere ich mich später.“

Schön, dass Helga Kromp-Kolb in wenigen Tagen bei uns in der Jungk-Biblitohek zu Gast sein wird. Am 20. Mai diskutiert sie mit Hans Holzinger in unserer Reihe „Zukunftsbuch“ über Strategien wirksamen Klimaschutzes, über Beiträge jedes Einzelnen sowie über Maßnahmen der Politik. Eine Gelegenheit mit der Forscherin die Details ihres Arguments zu diskutieren. Das Ganze findet online statt. Das klappt ja eh auch, haben wir schon festgestellt. (stefanwally)