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Übrigens: Ein genauer Leser

Übrigens: Jürgen Habermas´ neues Buch wird in der Wochenzeitung „der Freitag“ von Michael Jäger rezensiert. Jäger haben wir als Jungk-Bibliothek in bester Erinnerung. Gemeinsam mit der ARGEkultur hatten wir Jäger 2018 bei einer Diskussion des Openmind-Festivals zu Gast. Er diskutierte mit den brillianten Politikwissenschaftlerinnen Birgit Sauer und Tamara Ehs. Jäger war einer der ruhigsten Diskutanten, die je bei uns zu Gast waren. Aber so ruhig er auch vortrug, so genau überlegt war jeder Satz.

Im Freitag rezensiert er Jürgen Habermas´ „Auch eine Geschichte der Philosophie“. Für Jäger ist das Aufregendste an dem Buch, wie Habermas Feuerbachs Religionskritik auf die Achsenzeit bezog. Unter Achsenzeit versteht man die Periode der Ideengeschichte, in der Sokrates, Buddha und Konfuzius und jüdische Propheten auftraten und erstmals die „Welt im Ganzen“ von einem Ort konzipierten, der nicht zu ihr gehörte. Sie hätten von sich als Individuen abgesehen, um als Menschen – in solcher Abstraktheit – nach den Menschen zu fragen. Und das habe auch Marx getan. Diese Begeisterung für die weiten Sprünge, die aber präzise gesetzt sind, war schon damals der Veranstaltung von JBZ und ARGEkultur zu spüren. Zeit ihn wieder nach Salzburg einzuladen. (stefanwally)

Übrigens: Kromp-Kolb, Misik und Guérot in einer Woche

Die JBZ ist seit heute wieder geöffnet. Und wir haben in den kommenden Tagen gleich drei große Angebote für euch.

Helga Kromp-Kolb haben wir für euch digital am 20. Mai zu Gast. Sie ist mit Sicherheit die bedeutendste Klimaforscherin des Landes.

Und auch Robert Misik ist am Montag, dem 25. Mai, noch digital zu erleben. Kaum ein Autor steht in Österreich für eine vergleichbar anwendungsorientierte Sozialkritik. Bei uns spricht er aber über Liebe und exklusiv für uns uns stellt er Thesen auf, was der Corona-Virus mit unserer Art zu lieben angestellt hat.

Und Ulrike Guérot hat mit uns über „Was kommt danach?“ gesprochen. Die bedeutende Wissenschaftlerin reflektiert im Gespräch mit Hans Holzinger, wie Europa sich neu erfinden muss. Ab sofort bei uns online.

Und unsere Zeitschrift proZukunft wird gerade fertiggestellt. Und die gibt es bei uns digital und analog: In Apps, Onlinekiosken oder doch per Post. (stefanwally)

Alte Freundschaften bleiben interessant

(20 05 14) Übrigens: Am Dienstag war in der Jungk-Bibliothek Franz-Josef Radermacher zu Gast. Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher ist Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, ehem. Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Mitglied im Club of Rome und Mitglied im Advisory Board, Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit und Ratsmitglied im Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung.

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