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Projekt Salzburg 2036 | Zukunftswerkstätten und Demokratiespiel mit Jugendlichen

salzburg2016„Stell Dir vor, du bist Politikerin oder Politiker in Salzburg. Welche Probleme siehst du in den nächsten 20 Jahren auf uns zukommen? Und wie würdest du sie lösen?“

Gemeinsam mit akzente Salzburg führt die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) dieses Projekt mit Salzburger Jugendlichen im Rahmen von Salzburg 20.16 durch.

In Zukunftswerkstätten werden Ideen für Salzburg entwickelt, die in der Folge im Planspiel „NEWLAND“ spielerisch umzusetzen versucht werden.

Teilnehmen können Jugendliche ab 14 Jahren aus allen Schulen Salzburgs. Die Zukunftswerkstätten finden im Oktober 2016, die Planspiele im November 2016 statt.
Es wird jeweils vier Termine regional gestreut geben. Die Teilnahme ist für die Schulen kostenlos. Anmeldung durch die Schulleitung bzw. Lehrpersonen. Details zu den Orten und Terminen erfahren Sie demnächst.

Salzburg2036_Ausschreibung   Salzburg 2036_Programm Zukunftswerkstätten

KONTAKT | ANMELDUNG

Zukunftswerkstatt
Mag. Hans Holzinger (Robert-Jungk-Bibliothek), Tel. 0662-873206, h.holzinger@salzburg.at

NEWLAND / Informationen zum Projektablauf
Mag. Daniela Ellmauer (akzente Salzburg), Tel. 0662-849291-31,
d.ellmauer@akzente.net

Zukunftswerkstatt zu demenzfreundlicher Stadt

Zukunftswerkstatt zu einer Demenzfreundlichen Stadt Salzburg am 20. April 2015 im Auftrag der Sozialabteilung der Stadt Salzburg

Zukunftswerkstatt zu einer Demenzfreundlichen Stadt Salzburg am 20. April 2015 im Auftrag der Sozialabteilung der Stadt Salzburg

Salzburg soll – in Anlehnung an das deutsche Projekt „Demenzfreundliche Kommune“ – zu einer demenzfreundlichen Stadt werden und in der Zukunftswerkstatt sollten Ideen entwickelt werden, wie dies gelingen kann, so Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer in der Einführung zur Veranstaltung. Dabei müsse das Rad nicht immer neu erfunden werden, sondern die Zukunftswerkstatt sollte auch Platz geben für das Zusammentragen von Projekten und Initiativen, die anderswo bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Die 14 Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt stamm­ten aus den Sozialeinrichtungen Diakonie, Caritas, Altenpastoral, Jungarbeiterverband, Care Consulting sowie der Seniorenbetreuung der Stadt Salzburg, ergänzt um einen Vertreter einer Angehörigen-Selbsthilfe-Initiative. Die Gruppe war also mit der Materie bereits gut vertraut. Die Vizebürgermeisterin und ihr Mitarbeiter Patrick Pfeifenberger waren am Vormittag sowie bei der Präsentation der Ergebnisse zugegen.

Die zu Beginn durchgeführte Erhebung der bestehenden Angebote für von Demenz Betroffene zeigte, dass Salzburg hier keineswegs am Anfang steht, sondern bereits auf vielen Initiativen aufbauen kann. Die Erarbeitung der Herausforderungen brachte dennoch ein breites Spektrum an offenen Fragen und Problemen zu Tage, die zu insgesamt sechs Themen gebündelt wurden: „Betroffene und ihre Angehörigen“, „Notwendige Betreuungsangebote“, „Medizinisch-therapeutische Behandlung“, „Freizeitangebote“, „Aufgaben der Politik“ sowie „Gesellschaftliche Wahrnehmung von Demenz“.

Noch am Vormittag konnten Ideen zu den aus den Herausforderungen abgeleiteten Zukunftszielen gesammelt und entwickelt werden. Am Nachmittag wurden in Kleingruppen schließlich acht ausgewählte Ideen nach der „W-Methode“ vertiefend bearbeitet.

Wir bedanken uns für die Einladung zur Moderation dieses Workshops bei Anja Hagenauer und bei allen Mitwirkenden für die ausnehmend gute und konstruktive Zusammenarbeit. Für die weitere Arbeit an der Umsetzung der Anliegen für ein „Demenzfreundliches Salzburg“ wünschen wir alles Gute!

Hans Holzinger, Walter Spielmann

Großes Interesse an ZW-Einführungsworkshop bei JBZ-MethodenAkademie

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22 Teilnehmerinnen zählte der 3. Einführungsworkshop der JBZ-MethodenAkademie, in dem die Zukunftswerkstatt vorgestellt und erprobt wurde. Anhand der von der Gruppe vorgeschlagenen Themen “Salzburg als Gemeinwohlregion” und “Bürgerbeteiligung 2025″ wurden exemplarisch die drei Phasen der Zukunftswerkstatt – Sammeln von Kritikpunkten, Phantasieren von Lösungsideen sowie Schmieden von Zukunftsprojekten – durchgespielt. mehr

Der nächste Workshop findet am 22. Mai 2015 statt und ist innovativen Diskussionsformaten gewidmet. mehr

Erfolgreicher Start der JBZ-MethodenAkademie

Partizipationsexpertin Martina Handler am 16. 1.2015 bei der Eröffnung der JBZ-MethodenAkademie. Sechs weitere Workshops folgen bis Mai 2015.

Partizipationsexpertin Martina Handler am 16. 1.2015 bei der Eröffnung der JBZ-MethodenAkademie. Sechs weitere Workshops folgen bis Mai 2015.

Dem Fluss der Gedanken freien Lauf lassen, Personen und deren Meinungen wertschätzen, Divergenzen als Belebung begreifen, vertrauen, dass die Gruppe das ihr Wichtige einbringt – so wesentliche Aspekte, die mir aus dem ersten Workshop der JBZ-MethodenAkademie Martina Handler in Erinnerung geblieben sind. Die Partizipationsexpertin hat uns die von dem US-Amerikaner Jim Rough entwickelte Methode “Dynamic Facilitation” (auf deutsch: Dynamische Moderation) anschaulich vermittelt.

Spannend wird es auch am Freitag, den 30.1.2014: Christa Renoldner gibt eine Einführung in die Methode Politische Aufstellung. Am 13. 2. 2014 werde ich gemeinsam mit Luisa Grabenschweiger in die Methode Zukunftswerkstatt einführen. Kurzentschlossene können Sie sich unter http://jbzmethodenakademie.wordpress.com noch anmelden. Wie immer 14-18 Uhr in den Räumlichkeiten der JBZ, Strubergasse 18.

Michael Roither hat unter dem Titel Weiterbildung für Mutbürger einen informativen Beitrag über die JBZ-MethodenAkademie in den Salzburger Nachrichten vom 24.1.2015 verfasst, der hier nachzulesen ist.

Wie verbindlich sind Bürgerbeteiligungsprozesse?

P1030866Die jungen Politikwissenschaftlerinnen Sue Karrer und Karola Lehner präsentierten in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Runden Tisch BürgerInnenbeteiligung und Mitbestimmung, am letzten Mittwoch unterschiedliche Beteiligungsmethoden wie Bürgerinnen-Rat, Planning for real, Open Space, Zukunftswerkstatt und Zukunftskonferenz. In der anschließenden Diskussion ging es wesentlich um die Verbindlichkeit von Beteiligungsprozessen sowie um die Frage, was mit den Ergebnissen geschieht. Im Bild: Hadwig Soyoye-Rothschädl, Organisatorin des „Runden Tisches“. In der Robert-Jungk-Bibliothek gibt es zahlreiche Publikationen über Bürgerbeteiligung. Verwiesen sei auch auf die JBZ-MethodenAkademie, in der Beteiligungsmethoden eingeübt werden.

„Bürgerbeteiligung – aber wie“ Methodenpäsentation

die_qual-der_wahl_19.11.2014„Die Qual der „Wahl“ – Bürgerbeteiligungsprozesse und -Methoden in der Praxis“.  In einem Überblicksreferat geben Karola Lehner und Susanne Karrer Impulse zu unterschiedlichen Partizipationsmethoden – von kreativ-gestalterischen bis zu zielorientiert-moderierten Beteiligungsprozessen wie BürgerInnenrat, Planning for Real u.a. und wie diese in der Praxis umgesetzt werden. Eine Kooperation mit dem Runden Tisch BürgerInnenbeteiligung in Salzburg, der ÖH Salzburg und dem Verein „Mehr Demokratie“.

Ort: Robert-Jungk-Bibliothek, Stadtwerk, Strubergasse 18/2. Stock Termin: Mi. 19. November 2014, 19.00 Uhr

Anmeldung: info@salzburgmitbestimmen.at