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	<title>Robert Jungk Bibliothek JBZ</title>
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	<description>Wo Salzburg Zukunft diskutiert</description>
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	<title>Robert Jungk Bibliothek JBZ</title>
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		<title>Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten &#124; Ausbildung 2027 der Robert-Jungk-Bibliothek &#124; 12.-13. und 26.-27. Februar 2027</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/08/10/zukunftswerkstaetten-gekonnt-anleiten-ausbildung-2027-der-robert-jungk-bibliothek-12-13-und-26-27-februar-2027/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[cbjbz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 08:52:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Zukunftswerkstätten-Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Betroffene zu Beteiligten machen“ – so lautet ein vom Zukunftsforscher Robert Jungk geprägtes Motto für demokratische Teilhabe. Gemeinsam mit Norbert Müllert hat er ein Verfahren entwickelt, das die Sichtweisen, Wünsche und Ideen möglichst vieler berücksichtigt: die Zukunftswerkstatt.Mit der&#160;Ausbildung „Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten“&#160;bieten wir mehr Menschen die Möglichkeit, mit dieser innovativen Methode zu arbeiten. Die Robert-Jungk-Bibliothek für [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">„Betroffene zu Beteiligten machen“ – so lautet ein vom Zukunftsforscher Robert Jungk geprägtes Motto für demokratische Teilhabe. Gemeinsam mit Norbert Müllert hat er ein Verfahren entwickelt, das die Sichtweisen, Wünsche und Ideen möglichst vieler berücksichtigt: die Zukunftswerkstatt.<br>Mit der&nbsp;<strong>Ausbildung „Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten“</strong>&nbsp;bieten wir mehr Menschen die Möglichkeit, mit dieser innovativen Methode zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) arbeitet seit gut 30 Jahren mit der Methode Zukunftswerkstatt und hat diese – basierend auf zahlreichen Erfahrungen und der Integration neuer Elemente – laufend erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukunftswerkstätten können vielfältig eingesetzt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>in der partizipativen Erarbeitung von gesellschaftlichen Zukunftsszenarien (etwa zur Arbeitswelt, der Digitalisierung, dem Klimaschutz),</li>



<li>in der Beteiligung von Bürgern und Bürgerinnen (etwa in der Entwicklung von Zukunftspfaden für die eigene Kommune oder die Umsetzung von Stadtteilprojekten),</li>



<li>im gemeinsamen Entwickeln von Zukunftsideen und Perspektiven (etwa in Unternehmen durch die Belegschaften),</li>



<li>in der Mitsprache der Betroffenen in der Ausgestaltung von Infrastrukturen und Räumen (etwa in Schulen, Jugendzentren oder Stadtteilen).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem nunmehr 8. Ausbildungslehrgang sollen Menschen, die (gerne) mit Gruppen arbeiten, dazu angeleitet werden, Zukunftswerkstätten selbst durchzuführen. Der Lehrgang basiert auf der Erfahrung der JBZ in mittlerweile hundert Zukunftswerkstätten-Projekten und ist derzeit der einzige, der im deutschen Sprachraum angeboten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermittelt werden Basics im Umgang mit Gruppen, der methodische Aufbau und Ablauf von Zukunftswerkstätten, die Anwendung von Elementen der Kreativitätsförderung sowie des gemeinsamen Entwickelns von Projektideen. Zudem werden die Rahmendbedingungen für das Gelingen von Zukunftswerkstätten reflektiert – von der Planung der Werkstatt über die Rolle der Moderation bis hin zur Dokumentation der Ergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lehrgang besteht aus zwei Modulen zu jeweils eineinhalb Tagen und inkludiert die Durchführung einer begleiteten Probe-Zukunftswerkstatt bzw. einer Übungswerkstatt in „Realsituation“ durch die Teilnehmenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ablauf:</strong><br>Freitag, 12.2.2027 | 14:00 – 19:00 Uhr | Grundlagen<br>Samstag, 13.2.2027 | 09:00 – 18:00 Uhr | Durchführung einer Übungswerkstatt<br>Freitag, 26.2.2027 | 14:00 – 18:00 Uhr | Vorbereitung eigener Zukunftswerkstätten<br>Samstag, 27.2.2027 | 09:00 – 18:00 Uhr | Durchführung eigener Zukunftswerkstätten<br>Sowie ein zusätzlicher online Termin am 23. Februar von 18:00 – 19:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Informationen zum Ablauf finden Sie hier: <a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2026/08/ZW-2027_Februar.pdf">Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten | Februar 2027</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Methodische Leitung:</strong>&nbsp;Mag. Hans Holzinger (JBZ), Mag. Edith Frauscher, Kommunikationswissenschafterin und Gründerin der Kreativagentur HUMMELHIRN, Carmen Bayer, BA (JBZ), Johannes Haunschmid, BA (JBZ)<br><strong>Gruppengröße:</strong>&nbsp;max.&nbsp; 20 Teilnehmer:innen<br><strong>Kursgebühr:&nbsp;</strong>400,- € inkl.&nbsp;<a href="https://jungk-bibliothek.org/2023/07/03/ap-65-zukunftswerkstaetten/">Skriptum</a>&nbsp;sowie Mittagessen an den Freitagen<br>(ermäßigt für in Ausbildung Stehende, Arbeitssuchende: 300,- €)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong>&nbsp;JBZ, Robert-Jungk-Platz 1 / Strubergasse 18, 5020 Salzburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Lehrgangsteilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten ein Zertifikat.<br>Für Pausenverpflegung ist gesorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung:</strong>&nbsp;<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">JBZ-Anmeldungen</a><br>Mehr Informationen zur JBZ-Zukunftswerkstatt inkl. Referenzen:&nbsp;<a href="https://jungk-bibliothek.org/zukunftswerkstaetten">www.jungk-bibliothek.org/zukunftswerkstaetten</a></p>
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		<title>Pflegt uns 2040 ein Roboter? &#124; Christopher Frauenberger &#038; Ralf Vetter &#124; JBZ Projekte des Wandels 108 &#124; MO 19.10.2026 &#124; 19:00</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/19/pflegt-uns-2040-ein-roboter-christopher-frauenberger-ralf-vetter-jbz-projekte-des-wandels-108-mo-19-10-2026-1900/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Projekte des Wandels]]></category>
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					<description><![CDATA[Roboter unterstützen bereits heute in der Pflege – doch wie weit soll ihr Einsatz gehen? Welche Aufgaben können Maschinen übernehmen, wo braucht es den Menschen und wie verändert das Potenzial von Künstlicher Intelligenz diese Debatte? Eine Diskussion über technologische Möglichkeiten, ethische Fragen und die Zukunft der Pflege mit den Experten Christoph Frauenberger und Ralf Vetter. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Roboter unterstützen bereits heute in der Pflege – doch wie weit soll ihr Einsatz gehen? Welche Aufgaben können Maschinen übernehmen, wo braucht es den Menschen und wie verändert das Potenzial von Künstlicher Intelligenz diese Debatte? Eine Diskussion über technologische Möglichkeiten, ethische Fragen und die Zukunft der Pflege mit den Experten Christoph Frauenberger und Ralf Vetter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christopher Frauenberger untersucht, wie sinnvolle Beziehungen zwischen Menschen und digitaler Technologie gestaltet werden können. Seine Arbeit bewegt sich zwischen praktischen Anwendungen in realen Kontexten wie Arbeit, Pflege oder Bildung und theoretischen Ansätzen, die darauf abzielen, das Wesen unserer Beziehung zu Technologien wie künstlicher Intelligenz, virtueller Realität oder Robotik zu konzeptualisieren. Ausgehend von der Informatik und inspiriert von Methoden und Konzepten aus den Sozialwissenschaften und der Philosophie ist seine primäre wissenschaftliche Forschungsmethode die Designforschung, die von partizipativen Ansätzen bis hin zu spekulativem Design reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ralf Vetter ist Junior Researcher und Doktorand in der Forschungsgruppe „Mensch-Computer-Interaktion“. Mit seinem Hintergrund in Psychologie (BSc, Universität Wien) und Human-Computer Interaction (MSc, University of Salzburg &amp; FH Salzburg) untersucht er in seiner Arbeit neue Einsatzmöglichkeiten der Robotik in der Demenzpflege. Er arbeitet mit partizipativem und spekulativem Design und bezieht Menschen mit Demenz sowie ihre Pflegepartner in die Entwicklung alternativer technologischer Zukunftsvisionen ein. Sein Ansatz verbindet Pflegetheorie und posthumanistische Perspektiven, um die bestmöglichen Pflegekonfigurationen zu verstehen und zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine thematische Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und dem Team Vielfalt.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Pflegt uns 2040 ein Roboter?</strong><br>mit Christopher Frauenberger: Professor of Human-Computer Interaktion; Ralf Vetter: PhD Student Human-Computer Interaction, <a href="https://www.caringrobots.eu/?lang=de">Project Caring Robots</a><br>JBZ Projekte des Wandels 108 | MO 19.10.2026 | 19:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei.<br>Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br>Fotos: © IT:U</p>
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		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz im regionalen Kontext &#124; Tagung &#124; JBZ Kooperationen &#124; MI 14.10.2026 &#124; 09:00 &#124; St. Virgil</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/14/kuenstliche-intelligenz-im-regionalen-kontext-tagung-jbz-kooperationen-mi-14-10-2026-0900-st-virgil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Kooperationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie Informationen entstehen, Entscheidungen vorbereitet werden und Organisationen arbeiten. Gerade im regionalen Kontext stellt sich die Frage, wie dieser Wandel verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann. Die Tagung widmet sich den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI mit besonderem Blick auf den Non-Profit-Bereich, auf Bildung, Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement in Salzburg. Im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie Informationen entstehen, Entscheidungen vorbereitet werden und Organisationen arbeiten. Gerade im regionalen Kontext stellt sich die Frage, wie dieser Wandel verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tagung widmet sich den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI mit besonderem Blick auf den Non-Profit-Bereich, auf Bildung, Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement in Salzburg. Im Mittelpunkt stehen nicht nur technologische Entwicklungen, sondern vor allem ihre Bedeutung für Menschen, Organisationen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Impulse aus Wissenschaft und Praxis schaffen Orientierung in einem dynamischen Feld. Workshops und Diskussionen greifen konkrete Fragen aus dem regionalen Kontext auf und laden dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, Perspektiven zu erweitern und neue Kooperationen anzudenken. So wird KI als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe sichtbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Johannes Haunschmid (JBZ) stellt im Rahmen dieser Tagung das Wechselspiel zwischen KI und Menschen in den Mittelpunkt: Ist Künstliche Intelligenz etwas Unabdingbares im Arbeitsalltag? Kommt man um die Nutzung der Angebote großer Firmen wie OpenAI, Anthropic und Google noch herum? Muss man sich damit zufriedengeben, dass die eigenen Inhalte als Trainingsdaten verwendet werden?<br>In dieser Veranstaltung stellen wir uns Fragen wie diesen und betrachten dafür KI als Werkzeug des Menschen. Dabei versuchen wir greifbar zu machen, dass man KI nicht ausgeliefert ist, sondern deren Entwicklung aktiv durch die eigene Nutzung beeinflussen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von<strong> St. Virgil Salzburg</strong> in Zusammenarbeit mit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen u.a. Kooperationspartner:innen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz im regionalen Kontext<br>Tagung | JBZ Kooperationen | MI 14.10.2026 | 09:00<br><a href="https://www.virgil.at/bildung/veranstaltung/kuenstliche-intelligenz-im-regionalen-kontext-26-0743/">Die Programmdetails finden Sie hier.</a></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: St. Virgil Salzburg<br>Ernst-Grein-Straße 14 | 5026 Salzburg<br><a href="https://www.virgil.at/bildung/anmeldung/?id=4183">Anmeldungen sind hier möglich.</a></p>
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		<item>
		<title>Wie der Klimawandel unsere Sicherheitspolitik verändert &#124; Kira Vinke &#124; JBZ Montagsrunden 260 &#124; MO 12.10.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/12/wie-der-klimawandel-unsere-sicherheitspolitik-veraendert-kira-vinke-jbz-montagsrunden-260-mo-12-10-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 10:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat der Klimawandel mit unserer Außenpolitik zu tun? Klimaschutz zahlt auf Sicherheit ein: Europa braucht eine größere Unabhängigkeit von Öl und Gas. Die Schließung der Straße von Hormus und der Gaspreisschock durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben dies schmerzlich vor Augen geführt. Ohne Transformation werden Klimafolgen immer schwerer, denn Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Was hat der Klimawandel mit unserer Außenpolitik zu tun? Klimaschutz zahlt auf Sicherheit ein: Europa braucht eine größere Unabhängigkeit von Öl und Gas. Die Schließung der Straße von Hormus und der Gaspreisschock durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben dies schmerzlich vor Augen geführt. Ohne Transformation werden Klimafolgen immer schwerer, denn Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren oder Stürme führen zu erheblichen Schäden und können lebenswichtige Ressourcen wie Wasser oder fruchtbare landwirtschaftliche Flächen verknappen. Daraus entstehen Ressourcenkonflikte, die die Versorgungssicherheit gefährden, Hungersnöte begünstigen und schließlich Flucht- sowie Migrationsbewegungen auslösen können. Somit wirkt sich der Klimawandel in vielschichtiger Weise auf gesellschaftliche und politische Spannungen aus – eine Herausforderung für die europäische Außenpolitik.<br>Dr. Kira Vinke, Jahrgang 1988, ist stv. Forschungsdirektorin und Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Mitglied des Beirats der deutschen Bundesregierung „Zivile Krisenprävention und Friedensförderung“. Sie hat umfangreiche Feldforschungserfahrung in Südasien, im Pazifik und in der Sahelzone gesammelt. Ihre Fachgebiete umfassen u.a. die Themen Klimamigration, Klimafolgen und gewaltsame Konflikte sowie zivile Krisenprävention</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Kooperation mit der Klima- und Energiepartnerschaft „Salzburg 2050“</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Wie der Klimawandel unsere Sicherheitspolitik verändert</strong><br>mit Dr. Kira Vinke: stv. Forschungsdirektorin und Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der Deutschen Gesellschaft für Außenpolitik<br>JBZ Montagsrunden 260 | MO 12.10.2026 | 19:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei.<br>Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br>Foto: © DGAP &#8211; Zsófia Pölöske</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wurstsemmel im Weltall &#124; Arianna Ferrari &#124; JBZ Montagsrunden 259 &#124; MO 05.10.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/07/05/wurstsemmel-im-weltall-arianna-ferrari-jbz-montagsrunden-259-mo-05-10-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 10:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer einen Menschen ins All schickt, muss eine uralte Frage neu stellen: Wie ernährt man ein Leben, wenn nichts wächst? Die Antworten — Fleisch ohne Tier, Protein ohne Acker — landen gerade auf der Erde, genau wenn wir sie am dringendsten brauchen. Zellkultiviertes Fleisch wächst aus wenigen Tierzellen im Bioreaktor, mit einem Bruchteil des Landverbrauchs, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Menschen ins All schickt, muss eine uralte Frage neu stellen: Wie ernährt man ein Leben, wenn nichts wächst? Die Antworten — Fleisch ohne Tier, Protein ohne Acker — landen gerade auf der Erde, genau wenn wir sie am dringendsten brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zellkultiviertes Fleisch wächst aus wenigen Tierzellen im Bioreaktor, mit einem Bruchteil des Landverbrauchs, und verspricht eine Ernährungswende, die Klimakrise und Welthunger gleichermaßen adressiert. Aber es geht nicht nur um technische Erfindungen — es geht auch um Beteiligung und gesellschaftliche Entscheidungen. Zwischen der Vision einer gerechteren, resilienteren Ernährungszukunft und der Angst vor synthetischem Essen aus dem Labor liegt eine unbequeme Wahrheit: Essen war noch nie Privatsache.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Wurstsemmel im Weltall<br> Was die Raumfahrt über unsere Ernährung verrät</strong><br> mit Arianna Ferrari: Austrian Institute of Technology<br> JBZ Montagsrunden 259 | MO 05.10.2026 | 19:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei.<br>
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br>
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br>
Foto: © Christian Husar</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Erfolgreiche Ausbildung von Zukunftswerkstätten-Moderator:innen &#124; Juni 2026</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/30/erfolgreiche-ausbildung-von-zukunftswerkstaetten-moderatorinnen-juni-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[cbjbz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Zukunftswerkstätten-Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine diesmal etwas kleinere Gruppe aus neun Personen absolvierte die Ausbildung „Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten“ der Robert-Jungk-Bibliothek. Vertreten waren der Bildungs- und Forschungsbereich, Personalverantwortliche aus Unternehmen und dem Sozialbereich sowie weitere Interessierte. Das Team aus Carmen Bayer, Johannes Haunschmid, Hans Holzinger (alle JBZ und im Bild links) und Edith Frauscher &#160;von der Kreativagentur&#160;HUMMELHIRN (nicht im Bild) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine diesmal etwas kleinere Gruppe aus neun Personen absolvierte die Ausbildung „Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten“ der Robert-Jungk-Bibliothek. Vertreten waren der Bildungs- und Forschungsbereich, Personalverantwortliche aus Unternehmen und dem Sozialbereich sowie weitere Interessierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team aus Carmen Bayer, Johannes Haunschmid, Hans Holzinger (alle JBZ und im Bild links) und Edith Frauscher &nbsp;von der Kreativagentur&nbsp;<a href="https://www.hummelhirn.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HUMMELHIRN</a> (nicht im Bild) gratulieren herzlich und wünschen viel Erfolg beim Erproben der ersten eigenen Zukunftswerkstätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Durchführung der ersten Zukunftswerkstatt in ihrem Berufsumfeld können die Teilnehmenden in die <strong><a href="https://zukunftswerkstaetten.org/moderierenden-datenbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Moderierendendatenbank</a></strong> aufgenommen werden. Die <strong><a href="https://jungk-bibliothek.org/2026/08/10/zukunftswerkstaetten-gekonnt-anleiten-ausbildung-2027-der-robert-jungk-bibliothek-12-13-und-26-27-februar-2027/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nächste Ausbildung</a></strong> findet im Februar 2027 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Feedback geben – aber wie? &#124; Daniela Burns &#124; MethodenAkademie &#124; FR 25.09.2026 &#124; 14:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/25/feedback-geben-aber-wie-daniela-burns-methodenakademie-fr-25-09-2026-1400-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Methodenakademie]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Workshop liegt der Schwerpunkt nach einem Input auf praktischen Übungen, um klar und wertschätzend zu formulieren und um eigene Grenzen anzusprechen. Wir trainieren kurze Rückmeldungen sowie einfache Gesprächsstrukturen, insbesondere bei der Aufgabenverteilung. Gerade in der ehrenamtlichen Kulturund Bildungsarbeit ist dies Basis für jede gute Zusammenarbeit. Zudem erhalten Sie Impulse, um mit Reaktionen auf Feedback [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Workshop liegt der Schwerpunkt nach einem Input auf praktischen Übungen, um klar und wertschätzend zu formulieren und um eigene Grenzen anzusprechen. Wir trainieren kurze Rückmeldungen sowie einfache Gesprächsstrukturen, insbesondere bei der Aufgabenverteilung. Gerade in der ehrenamtlichen Kulturund Bildungsarbeit ist dies Basis für jede gute Zusammenarbeit. Zudem erhalten Sie Impulse, um mit Reaktionen auf Feedback konstruktiv umgehen und die Zusammenarbeit im Team bewusst gestalten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sehen wir uns genauer an:<br>&#8211; Feedback geben (kurz &amp; spontan)<br>&#8211; Feedback im Gespräch (strukturiert)<br>&#8211; Grenzen setzen („zu viel“)<br>&#8211; Heikle Themen gut ansprechen<br>&#8211; Umgang mit Feedback bzw. Absagen</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Feedback geben – aber wie?<br>Heikle Rückmeldungen gut verpacken</strong><br>MethodenAkademie | Fr 25.09.2026 | 14:00-18:00</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br>Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg<br>Tagungsraum 2. Stock</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Referentin: </strong>Mag. Daniela Burns ist Erwachsenenbildnerin und Organisationsentwicklerin.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Teilnahmebeitrag:</strong> Euro 45,-/Euro 20,- (ermäßigt). Die Ermäßigung gilt für Studierende und Geringverdienende. Für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Salzburger Bildungswerkes und der Gemeindeentwicklung sowie Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Salzburger Bibliotheken ist die Teilnahme kostenlos. Für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personen, die am Stadtwerk-Areal arbeiten oder wohnen, übernimmt der Verein Stadtwerk die Teilnahmegebühren. Anmeldung mit Wohn- und/oder Arbeitsadresse nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Kooperation der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, dem Salzburger Bildungswerk, dem Referat für Kultur und Wissenschaft, dem Zukunftsraum Gemeinde und Bürgerbeteiligung SIR, dem Dachverband Salzburger Kulturstätten und dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen.</strong></p>
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		<title>VOR ORT AUSGEBUCHT &#124; Wie die Welt unerträglich wurde &#124; Armin Thurnher &#124; JBZ Montagsrunden 258 &#124; MO 14.09.2026 &#124; 19:00 &#124; JBZ</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/14/wie-die-welt-unertraeglich-wurde-armin-thurnher-jbz-montagsrunden-258-mo-14-09-2026-1900-jbz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 10:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Montagsrunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Armin Thurnhers neues Buch „Unsternstunden der Menschheit“ fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Armin Thurnher hat sie gesehen und über sie geschrieben. In dieser Montagsrunde erinnert er uns an diese Veränderungen, skizziert Zusammenhänge und fragt – trotz alledem: Wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Armin Thurnhers neues Buch „Unsternstunden der Menschheit“ fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Armin Thurnher hat sie gesehen und über sie geschrieben. In dieser Montagsrunde erinnert er uns an diese Veränderungen, skizziert Zusammenhänge und fragt – trotz alledem: Wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht am Ende neues Licht blitzen kann?</p>
<p>Armin Thurnher, geboren 1949 in Bregenz. Mitbegründer, Miteigentümer und Herausgeber der Wiener Wochenzeitung »Falter«. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Preis des österreichischen Buchhandels für Toleranz und Otto-Brenner-Preis für seinen Einsatz für ein soziales Europa. Bei Zsolnay erschienen zuletzt »Fähre nach Manhattan« (2019), »Anstandslos. Demokratie, Oligarichie, österreichische Abwege« (2023) und »Unsternstunden der Menschheit« (2026).</p>
<p class="has-text-align-center"><strong>Wie die Welt unerträglich wurde</strong><br />
mit Armin Thurnher: Herausgeber der Wochenzeitung „Falter“<br />
JBZ Montagsrunden 258 | MO 14.09.2026 | 19:00</p>
<p class="has-text-align-center">Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg</p>
<p class="has-text-align-center">Der Eintritt ist frei.<br />
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.<br />
<a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/">Anmeldungen sind hier möglich.</a><br />
Foto: © Heribert Corn</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Walter Spielmann &#038; Werner Riemer: 40 Jahre JBZ &#8211; Ein Interview zum Jubiläum</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/13/walter-spielmann-werner-riemer-40-jahre-jbz-ein-interview-zum-jubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 09:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich des 40. Geburtstags der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen haben wir Walter Spielmann und Werner Riemer als ehemalige Geschäftsführer zum Interview eingeladen. Das Gespräch haben wir zur Nachlese im folgenden Text festgehalten. JBZ: Beginnen wir mit der biografischen Einordnung. Walter, wie sah deine Biografie aus, bevor du zur Robert-Jungk-Bibliothek gekommen bist? Walter Spielmann: Ich bin als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des 40. Geburtstags der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen haben wir Walter Spielmann und Werner Riemer als ehemalige Geschäftsführer zum Interview eingeladen. Das Gespräch haben wir zur Nachlese im folgenden Text festgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Beginnen wir mit der biografischen Einordnung. Walter, wie sah deine Biografie aus, bevor du zur Robert-Jungk-Bibliothek gekommen bist?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Ich bin als Sohn eines Wiener Ärztepaares in Kanada geboren. Meine Eltern hatten in den 1950er Jahren in Österreich keine Arbeit gefunden und wanderten deshalb aus. Da sich meine Mutter dort aber nicht wohlfühlte, kehrten wir 1962 nach Salzburg zurück. Hier habe ich meinen Bildungsweg absolviert und 1973 maturiert. Ursprünglich wollte ich ins Lehramt gehen, entschied mich dann aber für ein Germanistikstudium, das ich 1983 abschloss. Ich wurde früh eingeladen, für die Salzburger Nachrichten Film- und Literaturkritiken zu schreiben. Nach dem Studium war ich im Haus der Erwachsenenbildung tätig, wo auch Robert Jungk sein kleines Büro, das sogenannte „Bergwerk“, unter dem Dach hatte. Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt, ihn im Stiegenhaus angesprochen und ihm meine Unterstützung als Historiker und Germanist beim Aufbau seiner Bibliothek angeboten. Das Gespräch dauerte keine zehn Minuten, und er sagte nur: „Ich glaube, Sie sind der Richtige, versuchen wir es miteinander.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Werner Riemer, wie bist du zur Robert-Jungk-Bibliothek gestoßen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Riemer:</strong> Ich bin 1944 in der heutigen Tschechischen Republik geboren, wurde 1946 mit meinen Eltern vertrieben und bin in Linz aufgewachsen. Nach meinem Studium in Salzburg wurde ich zum Gründungsdirektor des Bildungshauses St. Virgil bestellt. Zehn Jahre später, 1986, wechselte ich in das Kulturamt der Stadt Salzburg. Nach kurzer Zeit fragte mich der damalige Bürgermeister Josef Reschen, ob ich als Vertreter der Stadt in das Kuratorium der Robert-Jungk-Bibliothek gehen möchte. Ich hatte zunächst keine Ahnung, was das sein sollte, habe aber nach einem kurzen Kennenlernen zugesagt. Es stellte sich schnell heraus, dass die wirtschaftliche Situation der Bibliothek nicht gut war. Der erste Geschäftsführer hatte fälschlicherweise angenommen, dass die Zusagen von Stadt und Land für das Projekt mit weitreichenden finanziellen Zuwendungen verbunden wären. Zu meinen ersten Aufgaben als neuer Geschäftsführer gehörte es daher leider, das Personal auf ein finanzierbares Maß abzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Wer waren neben Robert Jungk die entscheidenden Personen in dieser allerersten Phase?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Ganz wesentlich war seine Frau Ruth Jungk. Zudem waren der ORF-Journalist Oskar Schatz und Peter Krön, der damalige Leiter der Kulturabteilung des Landes, von Beginn an sehr wichtig. Krön trug entscheidend dazu bei, dass die Idee auch von Landeshauptmann Wilfried Haslauer sen. unterstützt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Weißt du noch, warum man bei der Gründung die Organisationsform der Stiftung gewählt hat?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Das war Robert Jungk besonders wichtig. Er befürchtete, dass die in Österreich üblichen Vereine nicht so langlebig sind wie eine Stiftung. Es ging ihm nicht um Eitelkeit, sondern darum, der Einrichtung Dauerhaftigkeit und Ausstrahlung zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Werner hat bereits erzählt, dass die erste Phase in finanziellen Problemen endete. Walter, kannst du uns mehr über diese Anfangszeit erzählen, bevor die Stiftungsbehörde einschritt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Zu Beginn arbeiteten wir an einer Systematik für die Bücher. Alfred Auer und Veronika Pointner stießen schnell zum Team. Auch die Publikation der Zeitschrift <em>Pro Zukunft</em> wurde damals angedacht, inspiriert durch den amerikanischen <em>Future Survey</em>. Robert Jungk hatte geradezu utopische Visionen: Er wünschte sich eine Bibliothek, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche geöffnet ist. Er selbst arbeitete unermüdlich und war auch an Wochenenden stets im Büro anzutreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Werner, wie hast du die Zeit im Kuratorium erlebt, bevor du Geschäftsführer wurdest?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Riemer:</strong> Wir mussten uns bald mit der kritischen Finanzlage befassen, da die Subventionen für das damalige fünfköpfige Team nicht ausreichten. Nach der personellen Reduzierung blieben Walter Spielmann, Alfred Auer und Wolfgang Walkowiak übrig, zu denen später noch Hans Holzinger stieß. Dieses Team führte die Bibliothek dann jahrzehntelang. Ein weiteres massives Problem war die Stiftungsbehörde. Das Gesetz schrieb vor, dass eine Stiftung über ausreichendes Kapital verfügen muss, um den Betrieb sicherzustellen. Unser Stiftungskapital bestand aber lediglich aus 3.000 Büchern, was rechtlich nicht ausreichte. Es drohte die sofortige Schließung der Einrichtung. Um das zu verhindern, gründeten wir den „Verein der Freunde und Förderer“, der fortan das Tagesgeschäft und die Personalien übernahm, während die Stiftung formal bestehen blieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Walter, wie präsent war Robert Jungk in der Bibliothek zwischen 1986 und 1994?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Sehr oft. Er kam regelmäßig mit Unmengen an Büchern und Zeitschriften in die Bibliothek und arbeitete intensiv in seinem „Bergwerk“ im dritten oder vierten Stock ohne Lift. Obwohl er unter großem Zeitdruck stand, gab er uns viele Freiheiten und vertraute voll auf unsere Arbeit. Seine Frau Ruth Jungk war hingegen oft sehr skeptisch und fordernd, was für mich nicht immer einfach war. Robert Jungk hat mir in solchen Momenten aber stets den Rücken gestärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Es gab auch viele internationale Gäste in der Bibliothek. An welche Veranstaltungen erinnerst du dich besonders?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Es gab Treffen mit der <em>World Future Society</em>, Besuche von Jakob von Uexküll und 1991 ein -Symposium <em>Für eine Mozartische Zukunft</em>. Ein großes Ereignis war auch das <em>World Uranium Hearing</em>, bei dem wir eine abenteuerliche Busfahrt auf den Großglockner unternahmen. Die Verleihung des <em>Right Livelihood Awards</em> an Robert Jungk zeigte der Öffentlichkeit zudem, wie bedeutend er für die Anti-Atom-Bewegung war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Riemer: </strong>Außerdem waren die Mitarbeiter in der Anbahnung weiterer Kooperationen sehr rührig. Ein frühes Beispiel dafür ist etwa die Diskussionsreihe „Vision 2045“, die von 1986 bis 1989 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Salzburg und den „Salzburger Nachrichten“ lief.<br>Ein anderes Beispiel ist ein Projekt im Auftrag der UNESCO über die Zukunft des Gesundheitswesens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> 1992 kandidierte Robert Jungk für das Amt des Bundespräsidenten. Welche Auswirkungen hatte das auf die Bibliothek?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Riemer:</strong> Es hat massiv zur Bekanntheit der Robert-Jungk-Bibliothek beigetragen. Trotz unserer bescheidenen Möglichkeiten genossen wir großes internationales Renommee. Ich konnte damals aus meiner Position im Kulturamt heraus auch die erfolgreiche Diskussionsreihe „Vision 2035“ etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Christian Burtscher von den Grünen bat Robert Jungk damals direkt bei uns in der Bibliothek um die Kandidatur. Jungk willigte nach kurzem Schweigen ein, allerdings unter der Bedingung, dass es seiner Frau nicht erzählt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Bald nach der Wahl verstarb Robert Jungk. Wie dramatisch war das für die Einrichtung?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Wir fürchteten um den Fortbestand der Bibliothek, da unsere Gründungsfigur plötzlich fehlte. Erfreulicherweise waren aber Stadt und Land Salzburg bereit, uns weiterhin den Rücken zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Riemer:</strong> Insbesondere Bürgermeister Heinz Schaden und das Land sicherten den Fortbestand ab. Der Wahlkampf hatte Jungk psychisch extrem zugesetzt. Jörg Haider hatte ihn massiv und diffamierend angegriffen, was Jungk sehr mitnahm und vermutlich auch zu seinem schweren Schlaganfall beigetragen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Wie entwickelte sich die Bibliothek danach weiter?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Wir mussten uns bis zu einem gewissen Grad neu erfinden. Wir setzten stark auf bewährte Module wie die <em>Pro Zukunft</em> und die „Zukunftswerkstätten“, von denen wir über 100 durchgeführt haben. Der Kuratoriumsvorsitzende Klaus Firlei war uns dabei eine große Stütze. Er ermutigte uns stets dazu, im Sinne Jungks radikal, gesellschaftskritisch und mutig zu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Es gab auch finanzielle Engpässe. Wie habt ihr diese überstanden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Wir Mitarbeiter waren bereit, deutliche persönliche Einschränkungen mitzutragen. Das reichte von Arbeitszeitkürzungen bis hin zur vorübergehenden freiwilligen Arbeitslosigkeit, um das Überleben der Bibliothek zu sichern. Ab 2009 Stefan Wally dazugekommen ist, haben sich unsere Strukturen und Finanzen dann zunehmend stabilisiert. Wir konnten auch neue Formate wie das Robert-Jungk-Stipendium und die „Montagsrunden“ etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Dann stand die Übersiedlung der Bibliothek an. Wie habt ihr diese Veränderung erlebt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Zuerst befürchteten wir, dass der Wegzug aus dem zentralen Stadtzentrum an der Salzach unserer Einrichtung schaden würde. Diese Sorge stellte sich jedoch als völlig unbegründet heraus. Im neuen Stadtwerk-Viertel befinden sich nun auch andere Bildungseinrichtungen, was tolle Synergien geschaffen hat. Die Übersiedlung war zwar finanziell herausfordernd, aber wir haben das gemeinsam gut bewältigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Eine abschließende Frage: Haben wir aus dieser Zeit noch etwas Wichtiges übersehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werner Riemer:</strong> Es ist noch erwähnenswert, dass Stefan Wally die rechtlich komplizierte Konstruktion zwischen dem Verein und der Stiftung später vereinfacht hat. Das hat intern enorm viele Probleme gelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Walter Spielmann:</strong> Zudem sollte festgehalten werden, dass in der Vergangenheit auch der Bund als dritter Partner an der Finanzierung beteiligt war. Wir sind oft nach Wien gepilgert, um Gelder zu lukrieren. Der Bund zog sich zwar später zurück, aber die Bibliothek konnte dennoch erfolgreich weitergeführt werden. Heute sind Stadt und Land Salzburg gleichwertige Förderer der Einrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JBZ:</strong> Werner Riemer, Walter Spielmann, herzlichen Dank für das Gespräch.</p>
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		<title>Konservierte Zeit &#8211; Das Archiv im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit &#124; Ein Festspiel-Symposium mit der JBZ &#124; Mavie Hörbiger, Thomas Ballhausen u. a. &#124; MI 19.08.2026 &#124; 10:00 &#124; Große Universitätsaula</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/06/11/konservierte-zeit-das-archiv-im-zeitalter-der-digitalen-reproduzierbarkeit-ein-festspiel-symposium-mit-der-jbz-mavie-hoerbiger-thomas-ballhausen-u-a-mi-19-08-2026-1000-grosse-universit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Kooperationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgehend von Projekten,&#160;die im Zusammenhang mit dem Festspielarchiv entstanden sind, und dem Faktum, dass sich performative Aktionen per se nicht adäquat archivieren, sondern höchstens dokumentieren lassen, steht das Bewahren von darstellender Kunst im Fokus des diesjährigen Festspiel-Symposiums. Daran knüpfen sich Fragen nach den Möglichkeiten der Archivierung von performativen Künsten mittels VR und AI, nach der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgehend von Projekten,&nbsp;</strong>die im Zusammenhang mit dem Festspielarchiv entstanden sind, und dem Faktum, dass sich performative Aktionen per se nicht adäquat archivieren, sondern höchstens dokumentieren lassen, steht das Bewahren von darstellender Kunst im Fokus des diesjährigen Festspiel-Symposiums. Daran knüpfen sich Fragen nach den Möglichkeiten der Archivierung von performativen Künsten mittels VR und AI, nach der auratischen Wiederverzauberung im lebendigen Archiv ebenso wie solche nach der Nutzung, Interpretation und Teilhabe: Wer hat Zugang zum Archiv und Macht über das Archiv? Wie sieht es mit der ethischen Verantwortung im Umgang mit sensiblen, personenbezogenen oder qualitativen Daten aus? Wie lassen sich Archive als Orte und Quellen der Erinnerung für alle erschließen? Wie und wo werden Geschichte(n) erfahrbar, wenn sie nicht mehr linear, sondern räumlich, interaktiv, immersiv gedacht werden? In diesem Kontext erörtern Expert·innen und Künstler·innen die Zugänglichkeit von Archiven, die Schnittstellen von Kunst und Technologie und loten die Grenzen von Räumen und Narrativen im digitalen Zeitalter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I. Das Archiv im historisch-politischen Kontext</strong><br><strong>Das Archiv – Ort der Quelle(n), Ort des Politischen – Vom Archeíon zu Big Data</strong><br><strong>10:00–12:00 Uhr</strong> · Eröffnung | Keynote | Statements | Podiumsdiskussion</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Archive sind Institutionen der Zeit:</strong> Sie sind von der Zeit bestimmt – und konstruieren Zeit beziehungsweise ermöglichen Zeitkonstruktionen. Archive sind zentrale Gedächtnisspeicher, die durch die Auswahl, Bewertung und Verwahrung von Dokumenten maßgeblich bestimmen, welches Wissen über die Vergangenheit erhalten bleibt. Ihre Macht liegt in der Selektion begründet, die historische Narrative prägt und Rechtssicherheit schafft, indem sie Informationen dauerhaft zugänglich macht – oder den Zugang verwehrt. Seit Jahren rückt das Archiv verstärkt in den Fokus der künstlerischen Praxis – als eine Einrichtung, die von institutionellen Interessen geprägt war und ist und Hierarchien von Wissen und Körpern fortschreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Keynote</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/thomas-ballhausen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thomas Ballhausen</a><br><em>Statements</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/katharina-nocun" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Katharina Nocun</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/thorsten-thiel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thorsten Thiel</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/petra-gehring" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petra Gehring</a><br><em>Moderation</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/stefan-wally" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stefan Wally</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>II. Staging Realities</strong><br><strong>Möglichkeitsräume und Wirklichkeitsträume</strong><br><strong>13:00–14:30 Uhr</strong> · Statements | Lesung</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit <em>Staging Realities</em></strong> entsteht ein Labor für digitale Bühnenkünste, für immersive Kunst und neue Formen des Erzählens im digitalen Zeitalter, das kreatives Experimentieren mit neuen Werkzeugen sowie die kritische Reflexion über die physische Präsenz in der Performancekunst verbindet. Es startet mit den <em>Living Archive</em>-Projekten der Salzburger Festspiele im August 2026 sowie einer ersten Ausgabe des Festival for Immersive Arts and Digital Narratives im September 2026. Damit öffnet die Universität Mozarteum nicht nur die Türen des X-Reality Lab im UMAK, wo immersive und interaktive Kunst erprobt wird, sondern auch jene zu Universen zwischen Kunst und Technologie, zwischen Virtualität und Realität, zwischen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, zwischen Resonanz und Dissonanz, zwischen digitalen Analogien und analogen Digitalitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Statements</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/claudia-lehmann" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Claudia Lehmann</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/christopher-lindinger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christopher Lindinger</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/tina-lorenz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tina Lorenz</a><br><em>Moderation:</em> <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/paul-feigelfeld" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paul Feigelfeld</a><br><em>Lesung</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/mavie-hoerbiger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mavie Hörbiger</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>III. Das Archiv und die performativen Künste</strong><br><strong><a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/en/p/the-living-archive-2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Living Archive</a> – Die Projekte</strong><br><strong>15:00–ca. 17:00 Uhr</strong> · Statements | Gespräche</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Archive sind bedeutende Erinnerungsorte</strong>, die als Wissensspeicher einen wesentlichen Teil des kulturellen Gedächtnisses bewahren und das historische Denken in der Gegenwart stärken. Archive müssen sowohl handelnd angeeignet werden als auch Handlung evozieren, um als Tradierungsmedium kulturell relevant zu bleiben. Dies gilt im Besonderen für die Archivierung und Tradierung von Performancekunst beziehungsweise Musik und darstellender Kunst. Im Kontext der Salzburger Festspiele wird dies mit der Etablierung eines lebendigen Archivs versucht, wobei Festspiele per se eine Art lebendiges Archiv darstellen und die Re-Lektüre des dramatischen und musikalischen Repertoires als eine Aktion im Sinne eines lebendigen Archivs zu verstehen ist. Im Gegensatz zum klassischen Archiv, in dem das Vergangene nach bestimmten Ordnungsstrukturen klassifiziert wird, versteht sich das lebendige Archiv als eines, das die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überwindet und die Bestände in anderen Kontexten miteinander in Beziehung bringt, wodurch neue Wahrnehmungsweisen entdeckt, aber auch neue Quellen des Erinnerns erschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Einführung &amp; Moderation</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/margarethe-lasinger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Margarethe Lasinger</a><br><em>Statement</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/gerfried-stocker" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerfried Stocker</a><br><em>Projekte Living Archive &amp; Best Practices</em>: <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/iz-paehr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Iz Paehr</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/mats-staub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mats Staub</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/merve-sahin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Merve Sahin</a> im Gespräch mit <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/lukas-crepaz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lukas Crepaz</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/peter-freudling" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peter Freudling</a>, <a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/a/veronika-liebl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veronika Liebl</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konzeption:</strong><em> </em>Margarethe Lasinger, Claudia Lehmann, Christopher Lindinger, Stefan Wally</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Informationen zum Festspiel-Symposium finden sie </strong><a href="https://www.salzburgerfestspiele.at/p/symposium-the-living-archive-2026">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Veranstaltung der Salzburger Festspiele</strong> <strong>in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde der Salzburger Festspiele, der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Ars Electronica Linz sowie dem Institut für Open Arts der Universität Mozarteum.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Konservierte Zeit<br>Das Archiv im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit</strong><br>Ein Festspiel-Symposium mit der JBZ<br>mit Mavie Hörbiger, Thomas Ballhausen u. a.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>MI 19.08.2025 | 10:00<br>Große Universitätsaula | Hofstallgasse 2-4 | 5020 Salzburg</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der Eintritt ist mit Zählkarte frei.<br><a href="https://jungk-bibliothek.org/mranmeldung/" data-type="page" data-id="40056">Bestellung von Zählkarten ist hier möglich.</a></p>
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