Stimmen zur Arbeit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

Judith Brandner, Journalistin, ORF, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Weshalb ist das Vermächtnis von Robert Jungk heute noch von Belang? Weil seine weitsichtigen und scharfsinnigen Analysen, Gedanken und Warnungen bis heute weltweit Gültigkeit haben. Dank an die Robert-Jungk-Bibliothek, dass sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jungks Vermächtnis aufrechtzuerhalten und Aufklärungsarbeit zu leisten!

Peter Braun, Direktor St. Virgil (i.R.):
In einer Zeit, in der digitale Techniken und Innovationen unsere Lebensverhältnisse unübersehbar verändern und der gesellschaftliche Zusammenhalt zunehmend gefährdet ist, wächst die Bedeutung von Einrichtungen und Plattformen, wie die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen eine ist. Denn sie kümmert sich um soziale Innovationen, Visionen und die Frage, welche gesellschaftlichen Entwicklungen eine menschenwürdige und demokratische Gesellschaft in der Zukunft gefährden bzw. fördern.

Univ. Prof. em. Dr. Herbert Dachs:
Jede Gesellschaft benötigt kritisch-konstruktives Dagegen-Denken und kreatives Voraus-Denken. Die Jungk-Bibliothek bemüht sich engagiert darum!

Hannes Eichmann, Kulturjournalist:
Die JBZ hat zwar die Zukunft im Namen, macht sich aber schon um die Gegenwart verdient. Indem sie uns emotional und intellektuell fit macht für das Heute.

Petra Eickhoff, Vorstand des Vereins Zukunftswerkstätten Köln, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Ich stelle mir vor, Robert Jungk lebt. Weltweit regt er Zukunftswerkstätten an. Menschen teilen Erfahrungen mit Krieg und Frieden, Flucht und Heimat, handeln tatkräftig und visionär. Tun wir es jetzt?

Univ.Prof. Dr. Helga Embacher:
Ich bin sehr beeindruckt von der JBZ Montagsrunde: Brisante Themen und gute Moderation, ein wichtiges Format für Salzburg.

Dr. Edgar Göll, Zukunftsforscher:
Die Bandbreite der Tätigkeiten der JBZ ist außergewöhnlich: neben Archiv und Bibliothek handelt es sich um ein Zentrum für die Vernetzung und Weiterbildung von Menschen: mit den Rezensionen, Zukunftswerkstätten, Montagsrunden, Akademien gibt die JBZ inspirierende Impulse ganz im Sinne von Robert Jungk, und einer kritisch-reflektierten Zukunftsgestaltung. Das ist heute dringlicher denn je.

Univ.Prof. Dr. Marianne Gronemeyer, Trägerin des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung 2011, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Die JBZ ist ein Ort der persönlichen Begegnung. Solche Orte sind im digitalen Nirgendwo bereits eine Rarität. Und sie ist ein Ort der Erinnerung an Bob Jungk, der in „finsteren Zeiten“ die Kraft hatte, der Hoffnung die Treue zu halten.

Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Das Vermächtnis von Robert Jungk ist aktuell, weil bürgerliches Engagement aus Eigenverantwortung und Eigenmotivation heraus letztlich die Triebfeder für lebendige Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung darstellt. Die Robert-Jungk-Bibliothek bietet Plattform und Bühne für dieses Engagement und für die kritische Reflexion über die Fragen unserer Zeit und über Perspektiven für die Zukunft. Für diese anspruchsvolle Tätigkeit wünsche ich weiterhin alles Gute.

Peter Stephan Jungk, Schriftsteller: 
Das Vermächtnis meines Vaters könnte sich keinen besseren Ort wünschen als die JBZ – nicht nur werden seine Werke hier mit Bedacht gepflegt, es wird auch alles daran gesetzt, seine Ideen nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen. Größter Dank an das perfekte Team!

Robert Kreibich, Zukunftsforscher, Mitglied des WFC World Future Council, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Robert Jungk hat durch sein Leben und seine grandiosen Werke für Generationen visionäres, global vernetztes und zukunftsfähiges Denken und lokales Handeln erdacht und vorgelebt. Mit diesem Vorgehen lassen sich auch heute und morgen lebenswerte Zukünfte stiften und gewinnen. Wir brauchen die Robert-Jungk-Bibliothek zur Bewahrung und Verbreitung seiner Projekte „Ermutigung“, „Menschenbeben“, „Die Zukunft hat schon begonnen“.

Prof. Dr. Niko Paech, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Robert Jungk hat den Nachhaltigkeitsdiskurs auf unersetzliche Weise mitgeprägt. Die JBZ hat sein Vermächtnis nicht nur bewahrt, sondern für neue Themenstellungen geöffnet und dadurch mit Leben gefüllt.

Cornelia Schmidjell, ehem. Landesrätin/stellvertretende Direktorin der Arbeiterkammer Salzburg:
Ich schätze die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen als Ort offenen Denkens und Vernetzens zu zentralen Zukunftsfragen, wo jenseits des Mainstreams Optionen für ein gutes Leben entwickelt werden.

Josef Sigl jun., Unternehmer:
Die Jungk-Bibliothek bringt Menschen mit verschiedenen Ideen zusammen und ins Gespräch. Weil wir in Salzburg miteinander reden sollten und über den Tellerrand blicken müssen, ist die JBZ wichtig für Stadt und Land.

Jean Ziegler, Träger des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung 2008, ehem. UN Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, ehem. Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrates, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Das visionäre Werk von Robert Jungk ist heute aktueller denn je. Das Leben auf dem Planeten ist bedroht. Robert Jungk hat die Wege aufgezeigt, wie gerechtes, menschenwürdiges Leben kollektiv organisiert werden muss. Er ist ein Leuchtturm in der dunklen Nacht.