Die wichtigsten Bücher

Robert Jungk war ein ausgezeichneter Redner, er war aber auch ein höchst aktiver und ausgezeichneter Schreibender. Seine Bücher sind in hohen Auflagen erschienen und wurden in viele Sprachen übersetzt.

Im Folgenden werden seine wichtigsten Publikationen vorgestellt. Zu ausgewählten Büchern werden auch Originaltextpassagen wiedergegeben. Zudem finden Sie eine ausführliche Bibliografie.

Anmerkung: Leider sind alle Bücher Robert Jungks vergriffen und derzeit nur antiquarisch erhältlich. H. H.

Die Zukunft hat schon begonnen (1952)
Diese Berichte aus Rüstungslaboratorien, über geheime Atomanlagen und Atombombentests rüttelten die Menschheit auf. Sie ließen niemanden kalt.

Abdankung der Kultur (1955)
Diese unter Pseudonym verfasste Biografie über Albert Schweitzer – nur das Vorwort erschien unter Jungks Namen – ist eine Kritik am modernen Fortschrittsglauben.

Heller als tausend Sonnen (1956)
Wohl als erster hat Robert Jungk die Geschichte der Atombombe und ihrer „Ingenieure“ beschrieben. Recherchen aus den Laboratorien der Atommächte.

Strahlen aus der Asche (1958)
Dieses in zahlreiche Sprachen übersetzte Buch über die Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wird zum mahnenden Zeugnis wider den Nuklearismus.

Der Jahrtausendmensch (1973)
Einblicke in die „Werkstätten der Zukunft“ gibt dieses optimistische Buch. Beschrieben werden darin demokratische Neuansätze in Wirtschaft, Bildung, Kindererziehung, Mediennutzung u. a.

Der Atomstaat (1977)
Militärische und friedliche Nutzung der Atomenergie sind nicht zu trennen. Die Risiken der Kernenergie bedrohen nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere Demokratie.

Zukunftswerkstätten (1980)
Die Zukunft ist zu wertvoll, um sie den Expert/innen zu überlassen. Bringen wir unsere eigenen Vorstellungen darüber ein, welche Zukunft wir wollen. So das Credo dieses Buches.

Menschenbeben (1983)
Mit der geplanten Stationierung neuer Atomraketen in Europa und der Zuspitzung des Kalten Krieges formiert sich eine neue weltweite Friedensbewegung. Robert Jungk beschreibt sie als „Menschenbeben“.

Und Wasser bricht den Stein (1986)
Dieser Band versammelt Beiträge, die Robert Jungk für das Fachmagazin „bild der wissenschaft“ verfasst hat. Mittlerweile ein wichtigstes zeitgeschichtliches Dokument.

Projekt Ermutigung (1988)
In diesem Buch fasst Robert Jungk noch einmal sein Denken für eine humane Zukunft und Technik zusammen. Bezug nehmend auf die französische Revolution hofft Jungk auf ein „Projekt Ermutigung“.

Trotzdem. Mein Leben für die Zukunft (1992)
Robert Jungks Autobiografie gibt Einblick in sein bewegtes Leben und ist zugleich ein anschaulicher Spiegel über ein bewegtes Jahrhundert.

Gestern ist heute. Heinz Haber und Robert Jungk im Disput über die Zukunft. (2012)
Ein Gespräch, herausgegeben vom langjährigen Chefredakteur von „bild der wissenschaft“, Wolfram Huncke. Erschienen 2011 bei Hirzel.

Das Sonnenbuch. Hg. von Walter Spielmann (2013)
Ein verschollenes Manuskript, gefunden und im Jahr des 100. Geburtstages von Robert Jungk veröffentlicht.

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