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	<title>JBZ Arbeitspapiere &#8211; Robert Jungk Bibliothek JBZ</title>
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	<description>Wo Salzburg Zukunft diskutiert</description>
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	<title>JBZ Arbeitspapiere &#8211; Robert Jungk Bibliothek JBZ</title>
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		<title>AP 79 &#124; Worldbuilding</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2026/01/31/ap-79-worldbuilding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 14:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wichtiger Aspekt der Zukunftsforschung ist die Antizipation zukünftiger Entwicklungen in Form von Szenarien. Szenarien lassen sich als zukünftige Welten verstehen, die durch Narrationen zugänglich gemacht werden. So gesehen zeigen sich Parallelen zur Gestaltung imaginärer Welten (Worldbuilding), wie sie in Disziplinen wie der Designforschung, der Narratologie aber auch in den Science-Fiction-Studies verhandelt werden. Der vorliegende [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Aspekt der Zukunftsforschung ist die Antizipation zukünftiger Entwicklungen in Form von Szenarien. Szenarien lassen sich als zukünftige Welten verstehen, die durch Narrationen zugänglich gemacht werden. So gesehen zeigen sich Parallelen zur Gestaltung imaginärer Welten (Worldbuilding), wie sie in Disziplinen wie der Designforschung, der Narratologie aber auch in den Science-Fiction-Studies verhandelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vorliegende Beitrag entfaltet Worldbuilding als erkenntnisgenerierende Methode in der interdisziplinären Zukunftsforschung und verknüpft die oben genannten Disziplinen mit Fragestellungen der Zukunftsforschung. Im Zentrum steht die These, dass Zukünfte symbolisch aufgeladene Welten darstellen, sogenannte imaginäre Welten, die über mediale Artefakte wie Texte, Karten oder Objekte zugänglich gemacht werden können. Zudem fördert Worldbuilding eine Öffnung hin zu Wünschbarkeiten und normativen Zukünften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als konkreter Anwendungsfall wird in diesem Beitrag die Zukunfts-Schreib-Werkstatt vorgestellt. Aufbauend auf der Zukunftswerkstatt von Jungk &amp; Müllert (1989) sowie den Vorarbeiten zum Worldbuilding von Mehnert (Fischer &amp; Mehnert, 2021; Mehnert, 2023, 2025), wird ein vierstündiges Workshopkonzept vorgestellt. Der Beitrag schließt mit einer Fallstudie zur Zukunft der Stadt Salzburg und zeigt exemplarisch drei dominante Themenfelder, die für die diskursive Verhandlung von Zukünften relevant sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem theoretischen und methodischen Einblick liefert dieser Text einen Beitrag zur theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Worldbuilding in der interdisziplinären Zukunftsforschung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor Wenzel Mehnert ist Zukunftsforscher und beschäftigt sich mit den Imaginationen neuer und aufkommender Technologien. Er forscht, schreibt und lehrt experimentelle Methoden der Zukunftsforschung. In seiner Arbeit konzentriert sich Wenzel Mehnert auf die Schnittstelle zwischen spekulativen Fiktionen und der Bewertung von neuen und aufkommenden Wissenschaften und Technologien (z.B. A.I., SynBio, Internet der Dinge, etc.). Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin, war Mitbegründer des Berlin Ethics Lab an der Technischen Universität Berlin und lebt derzeit in Wien, wo er am Austrian Institute of Technology arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenzel Mehnert: Worldbuilding. JBZ-Arbeitspapier 79. Salzburg 2026. 59 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2026/02/AP-79_HP.pdf">Online-Version hier kostenlos downloadbar.</a></em></p>
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		<title>AP 78 &#124; Die Zukunft als kulturelles Artefakt</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2025/10/07/ap-78-zukunft-als-kulturelles-artefakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 11:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Im JBZ Arbeitspapier 78 betrachtet Sascha Mamczak die Zukunft als kulturelles Artefakt und plädiert für ein neues Verständnis des Zukunftsdenkens. Eine traditionelle Theorie der Zukunft sei schwierig, da die Zukunft nicht empirisch verifiziert, sondern nur antizipiert werden könne. Die Zukunftsforschung befasse sich daher pragmatisch mit Szenarien, wobei imöffentlichen Diskurs die Zukunft oft als Berg zur [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im JBZ Arbeitspapier 78 betrachtet Sascha Mamczak die Zukunft als kulturelles Artefakt und plädiert für ein neues Verständnis des Zukunftsdenkens.<br><br>Eine traditionelle Theorie der Zukunft sei schwierig, da die Zukunft nicht empirisch verifiziert, sondern nur antizipiert werden könne. Die Zukunftsforschung befasse sich daher pragmatisch mit Szenarien, wobei im<br>öffentlichen Diskurs die Zukunft oft als Berg zur Eroberung behandelt und in isolierte, konjunkturelle „Zukunftsthemen“ zerlegt werde. Diese gängige Vorstellung sei defizitär und ignoriere Ereignisse außerhalb menschlichen Einflusses. Das heutige westliche Zukunftsmodell, das die Zukunft traditionell<br>als prinzipiell offene und planbare Zeit betrachte, stoße an seine Grenzen, da die Zukunft durch existenzielle Bedrohungen wie die Klimakrise „negative Faktizität“ gewonnen habe.<br><br>Das gegenwärtige Denken sei extraktiv, individualisiert, gegenwartszentriert und technikzentriert, wodurch die Technik als einziges utopisches Reservoir und die einzige Lösungsstrategie gilt. Dies führe zu Widersprüchen, verlagere Kosten für globale Probleme auf zukünftige Generationen und delegiere Verantwortung auf unerprobte Technologien, anstatt die gegenwärtigen Ursachen zu beheben.<br><br>Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müsse das aktuelle Zukunftsdenken „entzukunftigt“ (defuturing) werden, indem erkannt werde, dass das herrschende Denken nur ein mögliches Zukunftsdenken von vielen sei. Dabei seien drei Aspekte handlungsleitend: intensiv über das wirklich „Neue“ und die mögliche Fremdheit künftiger Epochen nachzudenken. Zukünftigen Menschen in der Gegenwart eine Stimme zu geben, was auch durch Rechtsprechung wie das deutsche Bundesverfassungsgericht 2021 unterstützt werde; und die Erforschung und Organisation neuer kollektiver Zukunftsbilder jenseits alter politischer Grenzen. Die Zukunft als kulturelles Artefakt begleite die Menschheit schon sehr lange, und es gibt nicht nur eine Zukunft, sondern so viele, wie es Identitäten, Gruppen oder Gesellschaften gebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sascha <em>Mamczak</em>: Die Zukunft als kulturelles Artefakt. JBZ Arbeitspapier 78. Salzburg 2025. 18 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2025/10/AP-78_HP.pdf">Online-Version hier kostenlos downloadbar.</a></em></p>
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		<title>AP 77 &#124; Städte als Orte der Zuversicht</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2025/09/01/ap-77-staedte-als-orte-der-zuversicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 08:37:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Freitag, 27. Juni bis Sonntag, 29. Juni 2025 wurde die Salzburger Innenstadt in eine lebendige Festmeile verwandelt. Das Stadtfest „Wir bauen Brücken“ wartete mit hochkarätigen Musik-Acts, Kunst- und Kulturangeboten auf. Dabei sollten Zukunftsdiskussion nicht zu kurz kommen, weshalb die JBZ als Mitveranstalter eingeladen wurde, die Stadtfestrede in diesen Kontext zu stellen: Am Freitag, 27. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von <strong>Freitag, 27. Juni bis Sonntag, 29. Juni 2025</strong> wurde die Salzburger Innenstadt in eine lebendige Festmeile verwandelt. Das Stadtfest „Wir bauen Brücken“ wartete mit hochkarätigen Musik-Acts, Kunst- und Kulturangeboten auf. Dabei sollten Zukunftsdiskussion nicht zu kurz kommen, weshalb die JBZ als Mitveranstalter eingeladen wurde, die Stadtfestrede in diesen Kontext zu stellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag, 27. Juni, um 18.45 Uhr, hielt Helfried Carl, ehemaliger österreichischer Botschafter in der Slowakei und Geschäftsführer sowie Mitgründer des „Innovation in Politics-Institute“, die Stadtfestrede am Platzl. Das Institut setzt sich intensiv mit demokratischen Innovationen in europäischen Städten auseinander. Helfried Carl ging dementsprechend in seiner Rede auf die Frage ein, was wir aus Erfahrungen anderer Städte lernen können und wie wir fit für die Zukunft werden. Ziel war dabei, Denkanstöße zum Zusammenleben in der Stadt zu geben und einen öffentlichen Diskurs anzuregen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helfried Carl: „Städte sind Laboratorien, in denen der gesellschaftliche und ökologische Wandel konstant bearbeitet wird. Die Zukunft ist dort häufig schon vorhanden, wir müssen sie nur finden.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Rede ist nun in unserem Arbeitspapierformat schriftlich verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Carl, Helfried: Städte als Orte der Zuversicht. JBZ Arbeitspapier 77. Salzburg 2025. 10 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2025/09/AP-77_Stadtrede-2025_web.pdf">Online-Version hier kostenlos downloadbar.</a></em></p>
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		<item>
		<title>AP 76 &#124; Die besten Bücher zur Klimakrise 2025</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2025/08/31/ap-76-die-besten-buecher-zur-klimakrise-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jbz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 08:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Die diesjährigen Klimabücher sind gleichermaßen analytisch wie transformativ: Die Rechtspsychologin Julia Shaw zeigt ebenso wie die beiden Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres auf, warum der gesamtgesellschaftliche wie wirtschaftliche Umstieg zu einer nachhaltigen Lebensweise nach wie vor nicht geglückt ist und stellen dabei fest, es sind nicht nur Strukturen sondern insbesondere auch Individuen in Entscheidungspositionen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die diesjährigen Klimabücher sind gleichermaßen analytisch wie transformativ: Die Rechtspsychologin Julia Shaw zeigt ebenso wie die beiden Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres auf, warum der gesamtgesellschaftliche wie wirtschaftliche Umstieg zu einer nachhaltigen Lebensweise nach wie vor nicht geglückt ist und stellen dabei fest, es sind nicht nur Strukturen sondern insbesondere auch Individuen in Entscheidungspositionen, welche den Wandel ausbremsen. Shaw beschäftigt sich in ihrem Buch „Green Crime“ dabei sehr umfassend mit Umweltverbrechen und identifiziert sechs wesentliche Voraussetzungen, zu welchen etwa Bequemlichkeit und die Gier der Menschen zählen. Von purem Eigennutz schreiben auch Götze und Joeres, wenn sie in „Die Milliarden-Lobby“ aufzeigen, „dass fossile Abhängigkeit kein Naturgesetz ist, sondern das Ergebnis von Entscheidungen, von Macht und Einfluss.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt auch gänzlich andere Formen des Umgangs mit der Natur und diese nehmen in Fachpublikationen zunehmend mehr Raum ein: Claudia Kemfert plädiert beispielsweise im Sammelband „Unlearn CO2“ für ein Aufbrechen alter Denkmuster, um als ersten Schritt die tiefgreifenden Systemfehler unserer Produktions- und Verhaltensweisen zu erkennen, erst dann können wir realistisch über alternative Wirtschaftsmodelle nachdenken. Einen Vorschlag, womit nicht-nachhaltige Perspektiven ersetzt werden können, bieten die beiden Publikationen „Sind Flüsse Lebewesen?“ und „Die Suche nach Wasser“. Beide zählen nicht zur klassischen wissenschaftlichen Abhandlung und transportieren dennoch viel Wissen und vor allem skizzieren sie entlang von Geschichten neue Perspektiven und alternative Lebensweisen. So schreiben sie über historische wie gegenwärtige Mensch-Natur-Verhältnisse, die sich auf Augenhöhe mit ihrer Umwelt bewegen und beispielsweise Flüssen juristische Rechte zuschreiben. Neben den skizzierten Büchern bietet die neue Veröffentlichung des Club of Rome viele Fakten zur Klimakrise und Thomas Ramge stellt sich im Buch „Die Sonne dimmen“ die Frage, wie sehr uns Geoengineering als Übergangstechnologie helfen kann. Zusammenfassend zeigt sich gegenwärtig eine Gleichzeitigkeit von Veränderungsprozessen insbesondere in der subjektiven Wahrnehmung unserer Umwelt und großen Widerständen gegenüber dem tatsächlichen Umbau unserer Produktionsweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Robert-Jungk-Bibliothek (Hg.): Die besten Bücher zur Klimakrise 2025. Zehn Bücher im Fokus. JBZ-Arbeitspapier 76. Salzburg 2025, 34 S</em>eiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arbeitspapier wurde erstellt mit Unterstützung der <strong><a href="https://www.salzburg.gv.at/themen/umwelt/salzburg2050">Klima- und Energiestrategie „SALZBURG 2050“</a> </strong>des Landes Salzburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a><em><br><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2025/10/AP-76_Klima-2025_ep_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Version hier zum kostenfreien Download</a></em></p>
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		<item>
		<title>AP 75 &#124; Gesellschaft im Umbruch</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2025/04/29/ap-75-gesellschaft-im-umbruch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 09:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir befinden uns in Zeiten des Umbruchs, die durch Sorgen, Ängste und Bedrohungen auf individueller, wie gesellschaftlicher Ebene motiviert sind. Um zu verstehen, wohin uns dieser Umbruch führt und wie stark er mittlerweile in Salzburg ausgeprägt ist, wurde im Rahmen der vierten Salzburger Autoritarismusstudie sieben Forschungsfragen nachgegangen: Die Ergebnisse der vierten Salzburger Autoritarismusstudie finden Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir befinden uns in Zeiten des Umbruchs, die durch Sorgen, Ängste und Bedrohungen auf individueller, wie gesellschaftlicher Ebene motiviert sind. Um zu verstehen, wohin uns dieser Umbruch führt und wie stark er mittlerweile in Salzburg ausgeprägt ist, wurde im Rahmen der vierten Salzburger Autoritarismusstudie sieben Forschungsfragen nachgegangen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wie können Dynamiken der sozialen Desintegration, autoritäre und antiegalitäre Einstellungen sowie ideologische Grundorientierungen und die Positionen in Bezug auf wesentliche Ungleichheitsarenen der Gegenwart adäquat gemessen werden?</li>



<li>Inwiefern zeigt sich in Bezug auf diese Themen sowie in Bezug auf diese Ungleichheitsarenen (rund um Umverteilung, Migration, Geschlechtervielfalt und Klimaschutz) eine starke Meinungspolarisierung in der Salzburger Bevölkerung?</li>



<li>Inwiefern sind ideologische Grundpositionen mit autoritären Haltungen verschränkt und bewirken gemeinsam eine Ideologie der Ungleichwertigkeit, die mit einer Abwertung von als fremd wahrgenommenen Gruppen einhergeht?</li>



<li>Haben einzelne Facetten sozialer Desintegration sowie autoritärer und antiegalitärer Haltungen in der Salzburger Bevölkerung über die Zeit hinweg an Bedeutung gewonnen?</li>



<li>Welche demographischen und sozial-strukturellen Faktoren sowie welche ideologischen Grunddispositionen und Einstellungsmuster stehen mit autoritären Haltungen in Verbindung?</li>



<li>Wie stark beeinflussen diese Faktoren sowie auch autoritäre Einstellungen die Einstellung zu den spezifischen Ungleichheitsarenen wie Umverteilung, Migration, Geschlechtervielfalt und Klimaschutz?</li>



<li>Wie äußern sich gegenwärtige Wertekonflikte im linken und rechten Wählerspektrum der Gesellschaft und wie wird im Hinblick auf gesellschaftliche Spaltung argumentiert?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der vierten Salzburger Autoritarismusstudie finden Sie in unserem 75. Arbeitspapier.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Aschauer &amp; Janine Heinz: Gesellschaft im Umbruch. JBZ Arbeitspapier 75. Salzburg 2025. 172 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2025/05/AP-75_HP.pdf">Online-Version hier kostenlos downloadbar.</a></em></p>
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		<item>
		<title>AP 74 &#124; Wozu Science-Fiction?</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2025/01/01/ap-74-wozu-science-fiction/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 10:08:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Zukunftsforscher erstreckte sich Robert Jungks Interesse auch in den Bereich der Science-Fiction, wo er Potential für wissenschaftliche Fantasie wahrnahm. Er sah darin eine Möglichkeit, in kreativer Form Antworten auf wissenschaftliche Fragen zu erarbeiten, die sich nicht den bisher etablierten Rahmenbedingungen des Realismus ergeben mussten. In diesem Arbeitspapier greift Isabella Hermann Jungks Idee auf und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Als Zukunftsforscher erstreckte sich Robert Jungks Interesse auch in den Bereich der Science-Fiction, wo er Potential für wissenschaftliche Fantasie wahrnahm. Er sah darin eine Möglichkeit, in kreativer Form Antworten auf wissenschaftliche Fragen zu erarbeiten, die sich nicht den bisher etablierten Rahmenbedingungen des Realismus ergeben mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Arbeitspapier greift Isabella Hermann Jungks Idee auf und entwickelt sie in Form von drei Thesen weiter:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1) Science-Fiction kann Inspiration sein &#8211; aber sie ist auch Wahrnung.<br>2) Science-Fiction ist ein Spiegel gesellschaftspolitischer Wertvorstellungen.<br>3) Science-Fiction ist sowohl eine reale Möglichkeit als auch eine Metapher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Isabella Hermann: Wozu Science-Fiction?. JBZ Arbeitspapier 74. Salzburg 2025. 20 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2025/01/AP-74_HP.pdf">Online-Version hier kostenlos downloadbar.</a></em></p>
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		<item>
		<title>AP 73 &#124; Salzburg Morgen &#8211; Das Update 2024</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2024/11/10/ap-73-salzburg-morgen-das-update-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[2024 stellen wir uns erneut die Frage, wie Salzburg im Jahr 2040 aussehen könnte und reflektieren dafür die Studie &#8222;Salzburg Morgen&#8220; die 2022 publiziert wurde. In diesem Update liegt ein besonderer Fokus auf der strukturellen Änderung des Salzburger Arbeitsmarkts nach der Pandemie und zwei Hochinflationsjahren. Dieses Thema sowie die Wechselwirkungen zu anderen Schlüsselfaktoren werden dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">2024 stellen wir uns erneut die Frage, wie Salzburg im Jahr 2040 aussehen könnte und reflektieren dafür die Studie &#8222;Salzburg Morgen&#8220; die 2022 publiziert wurde. In diesem Update liegt ein besonderer Fokus auf der strukturellen Änderung des Salzburger Arbeitsmarkts nach der Pandemie und zwei Hochinflationsjahren. Dieses Thema sowie die Wechselwirkungen zu anderen Schlüsselfaktoren werden dabei aufgegriffen und in die etablierten vier Szenarien für die Entwicklung Salzburgs eingearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stefan Wally (Hg.): Salzburg Morgen. Welche Entwicklungen werden Salzburg in 2040 prägen? &#8211; Das Update 2024. JBZ-Arbeitspapier 73. Salzburg 2024. 60 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2024/12/AP-73_SalzburgMorgen_web.pdf"><em>Online-Version hier kostenlos downloadbar.</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>AP 72 &#124; Migration &#038; Integration 2024</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2024/11/06/ap-72-migration-integration-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[JH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur aufgrund von Migrant:innen, welche aus diversen Gründen ihre Heimat verlassen (müssen), auch die Klimakrise oder technische Innovationen wie die Künstliche Intelligenz bewirken Veränderungen. Die diesjährigen Migrationsbücher nehmen unter anderem mögliche Transformationen von Gesellschaft, Arbeitswelt und Umwelt aus der Perspektive der Migrationsforschung in den Fokus, bieten Analysen sowie Handlungsoptionen und wagen den Blick in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Nicht nur aufgrund von Migrant:innen, welche aus diversen Gründen ihre Heimat verlassen (müssen), auch die Klimakrise oder technische Innovationen wie die Künstliche Intelligenz bewirken Veränderungen. Die diesjährigen Migrationsbücher nehmen unter anderem mögliche Transformationen von Gesellschaft, Arbeitswelt und Umwelt aus der Perspektive der Migrationsforschung in den Fokus, bieten Analysen sowie Handlungsoptionen und wagen den Blick in die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Arbeitspapier Nr. 72 „Migration &amp; Integration 2024“ wurde im Auftrag der Salzburger Landesregierung (Abteilung Kultur, Bildung Gesellschaft und Sport / Referat Jugend, Familie, Integration, Generation) erstellt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Carmen Bayer: Migration &amp; Integration 2024. JBZ-Arbeitspapier 72. Salzburg 2024. 44 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2024/12/AP-72_HP.pdf">Online-Version hier kostenlos downloadbar.</a></em></p>
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		<item>
		<title>AP 71 &#124; Die besten Bücher zur Klimakrise 2024</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2024/11/05/ap-71-die-besten-buecher-zur-klimakrise-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jbz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jungk-bibliothek.org/?p=47600</guid>

					<description><![CDATA[Wir sind erschöpft. Wir, das beschränkt sich in diesem Kontext allerdings nicht auf die menschlichen Bewohner:innen dieser Welt sondern schließt ebendiese in ihrer Gesamtheit mit ein, denn wir haben ein tiefsitzendes, strukturelles Problem, darin sind sich die Autor:innen des diesjährigen Klimabücher einig. Weniger Konsens besteht in der Frage, ob es einen Systemwechsel braucht oder ob [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir sind erschöpft. Wir, das beschränkt sich in diesem Kontext allerdings nicht auf die menschlichen Bewohner:innen dieser Welt sondern schließt ebendiese in ihrer Gesamtheit mit ein, denn wir haben ein tiefsitzendes, strukturelles Problem, darin sind sich die Autor:innen des diesjährigen Klimabücher einig. Weniger Konsens besteht in der Frage, ob es einen Systemwechsel braucht oder ob die Klimakrise innerhalb einer kapitalistischen Wirtschaftsweise einen nachhaltigen Lebenswandel einschlagen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wohl noch nicht entschieden, welchen Weg Gesellschaften einschlagen werden und ebenso unklar bleibt, ob es den einen richtigen Weg gibt. Daher bilden die Klimabücher 2024 eine tiefgehende Analyse bestehender Strukturen, bieten einen guten Überblick über aktuelle wirtschaftspolitische Debatten und behalten mit den Büchern von Gaia Vince, Hanna Ritchie oder Carlos Moreno auch mögliche künftige Entwicklungen im Blick.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Robert-Jungk-Bibliothek (Hg.): Die besten Bücher zur Klimakrise 2024. Zehn Bücher im Fokus. JBZ-Arbeitspapier 71. Salzburg 2024, 38 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arbeitspapier wurde erstellt mit Unterstützung der&nbsp;<strong><a href="https://www.salzburg.gv.at/themen/umwelt/salzburg2050">Klima- und Energiestrategie „SALZBURG 2050“&nbsp;</a></strong>des Landes Salzburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a><em><br><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2024/12/AP-71_Klima-2024_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Version hier zum kostenfreien Download</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>AP 70 &#124; Salzburg bleibt anders &#8211; Die neue Salzburger Milieulandschaft</title>
		<link>https://jungk-bibliothek.org/2024/11/04/ap-70-salzburg-bleibt-anders-die-neue-salzburger-milieulandschaft/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JBZ Arbeitspapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Milieus gibt es in Salzburg? Wie viele Menschen umfassen sie? Welche Trends sind abzulesen? Gibt es Besonderheiten der Salzburger Milieulandschaft? Seit 2011 werden Fragen wie diese über die Sozialstruktur Salzburgs gestellt und von der Robert-Jungk-Bibliothek aufbereitet. Dafür wird auf das Sinus-Milieu Modell zurückgegriffen, welches über einen aktuell gehaltenen Fragenkatalog Wahrscheinlichkeitsaussagen über die Milieuverteilung erlaubt. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Welche Milieus gibt es in Salzburg? Wie viele Menschen umfassen sie? Welche Trends sind abzulesen? Gibt es Besonderheiten der Salzburger Milieulandschaft? Seit 2011 werden Fragen wie diese über die Sozialstruktur Salzburgs gestellt und von der Robert-Jungk-Bibliothek aufbereitet. Dafür wird auf das Sinus-Milieu Modell zurückgegriffen, welches über einen aktuell gehaltenen Fragenkatalog Wahrscheinlichkeitsaussagen über die Milieuverteilung erlaubt. Als Milieu wird dabei eine Gruppe sozial Gleichgesinnter definiert, die über ähnliche Grundhaltungen und erhöhte Kommunikation untereinander verfügt, sowie sich gegenüber anderen Gruppen abgrenzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der neuesten Milieu-Studie zeichnen ein Bild, welches Salzburgs Besonderheiten, aber auch seine dem österreichischen Trend entsprechenden Entwicklungen widerspiegelt. Nach wie vor sind Salzburgerinnen und Salzburger in &#8222;feineren&#8220; sozialen Milieus unterwegs, als Personen aus anderen Regionen Österreichs, die einen vergleichbaren finanziellen Hintergrund und Bildungsstand aufweisen. Diese Besonderheit Salzburgs schlägt sich allerdings nicht in einer überdurchschnittlichen Vertretung konservativer Werte nieder. Generell lässt sich kein dominantes Milieu für Salzburg ausmachen, da kein einiziges Milieu eine Repräsentation von 18,5% der Gesamtbevölkerung überschreitet. Ein verbindender Faktor der Mitte ist jedoch eine verunsicherte Zukunftsperspektive, was dem gesamtösterreichischem Trend entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stefan Wally: Salzburg bleibt anders &#8211; Die neue Salzburger Milieulandschaft. JBZ-Arbeitspapier 70. Salzburg 2024. 36 S.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://jungk-bibliothek.org/ich-will/">Printversion um 3,90 € zzgl. Versand hier bestellen.</a></em><br><a href="https://jungk-bibliothek.org/wp-content/uploads/2024/11/AP-70_Salzburg-bleibt-anders_web.pdf"><em>Online-Version hier kostenlos downloadbar.</em></a></p>
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