Stimmen zur Arbeit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

Judith Brandner, Journalistin, ORF, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Weshalb ist das Vermächtnis von Robert Jungk heute noch von Belang? Weil seine weitsichtigen und scharfsinnigen Analysen, Gedanken und Warnungen bis heute weltweit Gültigkeit haben. Dank an die Robert-Jungk-Bibliothek, dass sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jungks Vermächtnis aufrechtzuerhalten und Aufklärungsarbeit zu leisten!

Stefan Brandt, Direktor des Futuriums Berlin:
Robert Jungk forderte die Menschen auf, neue Institutionen zu erfinden, „die es den Bürgern endlich möglich machen, mitzudenken, mitzureden, mitzugestalten“. Eine solche Institution ist zweifellos die JBZ. Durch ihre vielfältigen Aktivitäten macht sie stets auf Neue deutlich, wie aktuell viele der Überlegungen Robert Jungks weiterhin sind. Dafür verdient sie jegliche nur denkbare Unterstützung.

Peter Braun, Direktor St. Virgil (i.R.):
In einer Zeit, in der digitale Techniken und Innovationen unsere Lebensverhältnisse unübersehbar verändern und der gesellschaftliche Zusammenhalt zunehmend gefährdet ist, wächst die Bedeutung von Einrichtungen und Plattformen, wie die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen eine ist. Denn sie kümmert sich um soziale Innovationen, Visionen und die Frage, welche gesellschaftlichen Entwicklungen eine menschenwürdige und demokratische Gesellschaft in der Zukunft gefährden bzw. fördern.

Univ. Prof. em. Dr. Herbert Dachs:
Jede Gesellschaft benötigt kritisch-konstruktives Dagegen-Denken und kreatives Voraus-Denken. Die Jungk-Bibliothek bemüht sich engagiert darum!

Doraja Eberle, ehem. Landesrätin / Bauern helfen Bauern:
Die Arbeit der JBZ ist für mich von enormer Wichtigkeit! Gerade in der  heutigen Zeit braucht es Stimmen, die sich für Menschenrechte, die  Würde und den Wert des Menschen, egal welcher Herkunft,  Hautfarbe und  Ethnie er ist, einsetzen und ihm den Stellenwert verleihen, den er hat, einzigartig, kostbar und wunderschön individuell – so wie er ist.

Hannes Eichmann, Kulturjournalist:
Die JBZ hat zwar die Zukunft im Namen, macht sich aber schon um die Gegenwart verdient. Indem sie uns emotional und intellektuell fit macht für das Heute.

Petra Eickhoff, Vorstand des Vereins Zukunftswerkstätten Köln, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Ich stelle mir vor, Robert Jungk lebt. Weltweit regt er Zukunftswerkstätten an. Menschen teilen Erfahrungen mit Krieg und Frieden, Flucht und Heimat, handeln tatkräftig und visionär. Tun wir es jetzt?

Univ.Prof. Dr. Helga Embacher:
Ich bin sehr beeindruckt von der JBZ Montagsrunde: Brisante Themen und gute Moderation, ein wichtiges Format für Salzburg.

Karl-Markus Gauß, Schriftsteller:
Entsetzlich vieles, was wir heute in Europa, in Österreich zu hören bekommen, klingt nach vorgestern. Aber weil es amtlicher Jargon und politisches Programm wird, muss man fürchten, dass wir noch übermorgen mit diesem ideologischen Pesthauch zu tun haben werden. Die Robert-Jungk-Bibliothek ist eine Prüfstelle, in der die Gifte von gestern und heute analysiert werden; und ein intellektuelles Laboratorium, in dem damit experimentiert wird, welche sozialen, politischen, wissenschaftlichen, kulturellen Grundstoffe für eine Zukunft taugen, die uns unsere Nachkommen nicht übel nehmen müssen.

Prof. Dr. phil. Lars Gerhold (FU Berlin):
Die JBZ ist einer der wenigen Orte an denen Zukunft aktiv gedacht, reflektiert und gestaltet wird. Die Impulse, die für Gesellschaft, Politik und Wissenschaft – maßgeblich gestaltet durch die Mitarbeitenden – von der JBZ ausgehen, sind nicht zu ersetzen.

Dr. Edgar Göll, Zukunftsforscher:
Die Bandbreite der Tätigkeiten der JBZ ist außergewöhnlich: neben Archiv und Bibliothek handelt es sich um ein Zentrum für die Vernetzung und Weiterbildung von Menschen: mit den Rezensionen, Zukunftswerkstätten, Montagsrunden, Akademien gibt die JBZ inspirierende Impulse ganz im Sinne von Robert Jungk, und einer kritisch-reflektierten Zukunftsgestaltung. Das ist heute dringlicher denn je.

Univ.Prof. Dr. Marianne Gronemeyer, Trägerin des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung 2011, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Die JBZ ist ein Ort der persönlichen Begegnung. Solche Orte sind im digitalen Nirgendwo bereits eine Rarität. Und sie ist ein Ort der Erinnerung an Bob Jungk, der in „finsteren Zeiten“ die Kraft hatte, der Hoffnung die Treue zu halten.

Univ.-Prof. Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin, Trägerin des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung 2019:
Bei Netflix verdummt man, Youtube Clips langweilen und auf Instagram
gibt es nur gebotoxte Fotos? Wann, wenn nicht jetzt in der Corona-Krise, ist endlich Zeit für gute Lektüre, tiefes Grübeln über die zeitgenossenschaft, Denken ohne Geländer“, wie Hannah Arendt sagen würde. Denn die Welt #PostCorona muss neu gedacht werden. Und was könnte besser dafür sein, als eine Bibliothek, die es von jeher zum Ziel hat, Querdenker zu befördern, Perlen des Geschriebenen statt literarische oder akademische Massenware zu veröffentlichen, mutigem Denken einem Raum zu geben, Meinungen & Texte zu publizieren, die oft gegen den Strom schwimmen, die die Welt mit anderen Augen betrachten, und in denen Juwelen neuer Ideen wie in einer Schatulle liegen, die man für das Neudenken der Welt #PostCorona ans Tageslicht befördern könnte. Die unglaublich guten Abstracts der JBZ helfen bei der Auswahl der Lektüre. Also: Laptop aus, http://www.jungk-bibliothek.org, Buch bestellen und ab auf’s Sofa zum Schmökern. Ganz wie früher…..

Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Das Vermächtnis von Robert Jungk ist aktuell, weil bürgerliches Engagement aus Eigenverantwortung und Eigenmotivation heraus letztlich die Triebfeder für lebendige Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung darstellt. Die Robert-Jungk-Bibliothek bietet Plattform und Bühne für dieses Engagement und für die kritische Reflexion über die Fragen unserer Zeit und über Perspektiven für die Zukunft. Für diese anspruchsvolle Tätigkeit wünsche ich weiterhin alles Gute.

Peter Stephan Jungk, Schriftsteller: 
Das Vermächtnis meines Vaters könnte sich keinen besseren Ort wünschen als die JBZ – nicht nur werden seine Werke hier mit Bedacht gepflegt, es wird auch alles daran gesetzt, seine Ideen nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen. Größter Dank an das perfekte Team!

Dr. Wolfgang Kessler, Wirtschaftspublizist, von 1999 bis 2019 Chefredakteur von Publik-Forum: Die Robert Jungk Bibliothek bietet vieles von dem, was wir für Wege aus der Zivilisationskrise brauchen: Bücher von Querdenkern, originelle Diskussionsforen, anregende Gespräche. Und immer schwingt mit, was für eine humane Zukunft unumgänglich ist: Möglichst viel Hoffnung bei möglichst wenig Verzweiflung.
Kessler bittet um Link, wenn es veröffentlicht ist.

Robert Kreibich, Zukunftsforscher, Mitglied des WFC World Future Council, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Robert Jungk hat durch sein Leben und seine grandiosen Werke für Generationen visionäres, global vernetztes und zukunftsfähiges Denken und lokales Handeln erdacht und vorgelebt. Mit diesem Vorgehen lassen sich auch heute und morgen lebenswerte Zukünfte stiften und gewinnen. Wir brauchen die Robert-Jungk-Bibliothek zur Bewahrung und Verbreitung seiner Projekte „Ermutigung“, „Menschenbeben“, „Die Zukunft hat schon begonnen“. „Eure wichtigen Aktivitäten brauchen wir auch in Zukunft und so leite ich die Informationen aus der Robert-Jungk-BIbliothek in der Regel an einen größeren Freundeskreis weiter. Ich hoffe sehr, daß Euch nicht die Puste ausgeht und selbst auch Freude an der Verbreitung wichtiger Zukunftsperspektiven und praktischer Zukunftsgestaltungsprojekte und -veranstaltungen habt.“ (2020)

Sascha Mamczak, Autor und Verleger (https://diezukunft.de):
In der Robert-Jungk-Bibliothek wird die Zukunft weder verwaltet noch propagiert, sondern hier wird mit der Zukunft gearbeitet. Hier ist „Zukunft“ – ganz im Sinne des Namensgebers – ein kritisches Instrumentarium zum Abgleich zukünftiger Gegenwarten mit gegenwärtigen Zukünften. Wo gibt es das sonst noch?

Prof. Dr. Niko Paech, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Robert Jungk hat den Nachhaltigkeitsdiskurs auf unersetzliche Weise mitgeprägt. Die JBZ hat sein Vermächtnis nicht nur bewahrt, sondern für neue Themenstellungen geöffnet und dadurch mit Leben gefüllt.

Doron Rabinovici, Schriftsteller:
Robert Jungk prägte das Denken meiner Jugend und meiner Generation. Als jüdischer Exilant und Antinazi, als Rebell und Visionär wurde er zum Leitbild eines neuen Denkens. Seine Gedanken sind keineswegs überholt. Super-Gau ist keine bloße Theorie mehr. Die Atomkriegsgefahr ist nicht gebannt. Eine Bibliothek – unter seinem Namen geführt und in seinem Sinne bestückt – ist nun notwendiger denn je, da es gilt, mit Robert Jungk gegen die Auslöschung anzudenken und eine Zukunft des Überlebens einzufordern.

Dr. Heidi Reiter, Bundesrätin a. D.
Die JBZ hat immer die Nase vorn, im Wind, in vielen Bereichen, und man kann sich darüber in ganz entspannter Atmosphäre austauschen, streiten, oder einfach staunen und zur Kenntnis nehmen, was es außerhalb des „eigenen“ noch alles gibt – und das alles ausführlich, langsamer, detaillierter und kenntnisreicher als auf Facebook. Wenn es die JBZ noch nicht gäbe, man müsste sie schnellstens erfinden!

Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens und Mitbegründerin von Fridays for Future Österreich:
Gerade in Zeiten, die sich schnell ändern und in denen wir mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert sind, braucht es Räume zur Diskussion, Kritik, zum Vorausdenken und Träumen. Diese Räume eröffnet die Jungk-Bibliothek!

Cornelia Schmidjell, ehem. Landesrätin/stellvertretende Direktorin der Arbeiterkammer Salzburg:
Ich schätze die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen als Ort offenen Denkens und Vernetzens zu zentralen Zukunftsfragen, wo jenseits des Mainstreams Optionen für ein gutes Leben entwickelt werden.

Josef Sigl jun., Unternehmer:
Die Jungk-Bibliothek bringt Menschen mit verschiedenen Ideen zusammen und ins Gespräch. Weil wir in Salzburg miteinander reden sollten und über den Tellerrand blicken müssen, ist die JBZ wichtig für Stadt und Land.

Jean Ziegler, Träger des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung 2008, ehem. UN Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, ehem. Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrates, zum 30. Jubiläum der JBZ:
Das visionäre Werk von Robert Jungk ist heute aktueller denn je. Das Leben auf dem Planeten ist bedroht. Robert Jungk hat die Wege aufgezeigt, wie gerechtes, menschenwürdiges Leben kollektiv organisiert werden muss. Er ist ein Leuchtturm in der dunklen Nacht.