„Wir werden uns wieder mehr darüber unterhalten, wie wir unsere Welt gestalten, anstatt dies Menschen in Funktionen von Politiker*innen, Manager*innen und Chef*innen zu überlassen.“ | Bericht zur Zukunftsbuch-Veranstaltung „Zukunft für alle“

„Zukunft für alle. Eine Vision für 2048“ – so der Titel einer Publikation des Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig, die wir in der 66. Ausgabe unserer Reihe Zukunftsbuch vorstellten. Kai Kuhnhenn und Kate Cabanova gaben in einer Zeitreise aus dem Jahr 2048 Einblicke in die in Zukunftswerkstätten entworfenen Vorschläge für ein anderes Wirtschaften und Zusammenleben. Eine passende Veranstaltung am 108. Geburtstags unsere Gründers Robert Jungk. Über 100 Interessierte waren der Veranstaltung gefolgt, darunter Studierende der FH Salzburg. Besten Dank an die beiden für den inspirierenden Abend und die zur Verfügung gestellten Folien sowie an Daniela Molzbichler von der FH für die Kooperation. Der Vortrag wird demnächst auf JBZ TV zu finden sein. Die im oekom-Verlag erschienene Publikation ist hier auch als Open Source verfügbar. Anbei ein Bericht.

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MR 162 | Manfred Matzka: Auf wen die Politik hört(e). 17.5.2021

Auf wen hört die Politik? Wer flüstert im Hintergrund ein? Manfred Matzka war 1999 bis zu seiner Pensionierung 2015 Leiter der Präsidialsektion im Bundeskanzleramt. Davor war er bereits 29 Jahre im Verfassungsdienst, in Regierungsbüros und als Sektionschef aktiv gewesen. Er hat die österreichische Praxis erlebt. Aber er hat sich auch mit der Geschichte der Hofräte, Einflüsterer und Spin-Doktoren über 300 Jahre beschäftigt. Die Erkenntnisse hat er auch in einem Buch dokumentiert. Wir fragen ihn für diese Montagsrunde, wie sich historisch das Verhältnis zwischen gewählten PolitikerInnen und ihren BeraterInnen verändert hat – und was das für unsere Demokratie bedeutet.

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Die JBZ ist aufgrund der COVID-19-Situation zur Zeit nicht persönlich besuchbar. Wir sind digital erreichbar. Veranstaltungen finden alle (online) statt. Alle Printprodukte erscheinen pünktlich. Alle Vortragsverpflichtungen werden eingehalten.

AP 54 | Robert Jungk: Editorials 1987 – 1993

Das Buchmagazin pro zukunft blickt mittlerweile auf eine jahrzehntelange Historie zurück. Und das gleiche gilt natürlich für die traditionell von der Chefredaktion verfassten einleitenden Worte jeder Ausgabe. Bis es sein Gesundheitszustand nicht mehr zuließ, beobachtete ihr Gründer Robert Jungk die Entwicklung der Zeitschrift und schrieb nicht zuletzt konsequent und pointiert das Editorial jeder Ausgabe. Gerade diese prägnanten Texte finden Sie als Hommage an den Ideengeber, wie auch als Diskussionsgrundlage auf den kommenden Seiten aufbereitet, behutsam redigiert in diesem neuen Arbeitspapier.

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Robert Jungks Editorials für pro zukunft neu aufgelegt, spannende Veranstaltungen | Erinnerung an seinen 108. Geburtstag

Robert Jungk wurde am 11. Mai 1913 in Berlin geboren. Zu seinem 108. Geburtstag organisiert die Robert-Jungk-Bibliothek eine Veranstaltung ganz in seinem Sinne. Mit Mitgliedern des Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig wird die Publikation „Zukunft für alle. Eine Vision für 2048“ vorgestellt – 15 Vorschläge zu einem anderen Wirtschaften und Arbeiten, einer Energie-, Ernährungs- und Mobilitätswende, einer Demokratisierung aller Lebensbereiche. Erarbeitet wurden die Ideen in Zukunftswerkstätten, einer von Robert Jungk entwickelten Methode, die „Betroffene zu Beteiligten“ macht (heute 19 Uhr, Anmeldung zur Online-Veranstaltung noch möglich).

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JBZ Vortrag | Fake News und die Demokratie

Die Jungk-Bibliothek engagiert sich für die Politische Bildung. Im Rahmen eines Projektes von akzente Salzburg und der Euregio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein diskutierte Stefan Wally mit Schülerinnen und Schülern aus Bayern und Salzburg über die Bedeutung von Fake News für die Demokratie. Angesprochen wurde welche technischen Möglichkeiten zur Herstellung von gefälschten Inhalten in Form von Text, Fotos, Film und Akteur:innen es bereits gibt. Danach wurde dies historisch eingeordnet. Schließlich wurde in Frage gestellt, ob Forderungen an den Staat oder die Internetunternehmen, Fake-News zu verbieten, ausreichen, um Gefahren für unsere Demokratie abzuwenden.

MR 164 | Thomas Galli: Weggesperrt: Warum Gefängnisse niemandem nützen. 7.6.2021

Wem nützen Gefängnisse und wo richten sie Schaden an? Der Rechtsanwalt und ehemalige Gefängnisdirektor Thomas Galli zeichnet ein differenziertes Bild des Strafvollzugs. Unbestreitbar gibt es ein Bedürfnis der Gesellschaft nach Strafe: Wer gegen Gesetze verstößt, soll nicht ungeschoren davonkommen. Den Täter zur Verantwortung zu ziehen, ihn zur Reue anzuhalten, abzuschrecken, den Opfern Genugtuung zu verschaffen und die Gesellschaft vor Gefahren zu schützen – das sind die Hoffnungen, die sich an Gefängnisstrafen knüpfen. Aber aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung weiß Thomas Galli: Selten wird auch nur eins dieser Ziele erreicht.

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