9.12. MethodenAkademie | Achtsamkeit einüben

Wegen Erkrankung der Referentin ABGESAGT!grabenschweiger

Dieser Workshop mit der Psychotherapeutin Luisa Grabenschweiger im Rahmen der JBZ-MethodenAkademie kurz vor Weihnachten dient dazu, der eigenen Kraft auf die Spur zu kommen. Eine wichtige Quelle dabei ist das Aufspüren der eigenen inneren Bilder durch Imaginationen und Austausch untereinander. In Übungen wird erfahren, wie wir mit uns und anderen in Beziehung treten können, u.a. mit Achtsamkeitsübungen von Jon Kabat Zinn.

Ort: JBZ, Strubergasse 18, 14-18 Uhr,

Beitrag: € 20,- / 10,-

Anmeldung erforderlich.

Klaus Firlei über Alternative Wirtschaftsmodelle | Ringvorlesung „Grenzen des Wachstums“

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Univ.Prof. Klaus Firlei

Jede Woche am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr findet im Wintersemester 2016/17 die von Univ.-Prof. Andreas Koch geleitete Ringvorlesung der ÖH Salzburg zum Thema „Grenzen des Wachstums“ statt. Gegliedert wird die Ringvorlesung in die Teilbereiche Politik und Wirtschaft, (Neue) Medien und gesellschaftlicher Wandel sowie Mensch und Umwelt. Bisher referierten u.a. Christian Felber, Robert Misik sowie Hadwig Soyoye Rothschädl.

Am 15.12.2016 spricht Univ.-Prof. Klaus Firlei, Experte für Arbeitsrecht und Präsident der Robert-Jungk-Stiftung, über Alternative Wirtschaftsmodelle. Ort: GESWI, Rudolfskai 42, HS 380. Teilnahme auch für Nichtstudierende möglich.

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Nanotechnologie und der Mensch. Was die Forschung weiß

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Wir fragen Univ. Prof. Dr. Albert Duschl, welche Entwicklungen in der Nanotechnologie die Wissenschaft beobachtet. Duschl forscht besonders zu den möglichen Effekten der Nanotechnologie auf den menschlichen Körper. Welche Anwendungen gibt es bereits und sind im Entstehen? Wo sieht er Chancen und wo sieht er Risiken, die rechtzeitig antizipiert werden sollten?

Wann: 12. Dezember 2016, 19:30

Wo: Robert Jungk Bibliothek, Strubergasse 18

Anmeldung

Berliner Verkehrsexperte präsentiert Handbuch „Ohne Auto leben“ | 11.1.2017

1101_jbz_lebenohneautoViele Menschen wünschen sich weniger Autoverkehr, wiewohl der eigene Verzicht aus Bequemlichkeit oft schwer fällt. Das wissen wir auch aus Salzburger Erfahrungen. Der Berliner Verkehrswissenschaftler Bernhard Knierim hat ein Handbuch für ein autofreies Leben geschrieben. Seine Überzeugung: „In vielen Fällen ist man ohne Auto mobiler, wenn man es richtig anstellt.“

In der mittlerweile 27. Veranstaltung der Reihe JBZ-Zukunftsbuch präsentiert der Autor zentrale Erkenntnisse seiner aktuellen Publikation. Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Forum mobil“ und dem Verein „Fairkehr“.

Download Einladung zukunftsbuch-ohne-auto-leben-110117-docx

Mi. 11. Jänner 2017 | 19.00 Uhr | Robert-Jungk-Bibliothek | Struberg. 18 | 2. St.
Moderation: Hans Holzinger
Anmeldung erwünscht

Tagung „Zukunft Migration“ ein großer Erfolg | Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis

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An die 140 Personen nahmen an den Veranstaltungen der Tagung „Zukunft Migration“ teil, die von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen gemeinsam mit Partnern im Auftrag von „Salzburg 20.16“ ausgerichtet hatte. Es gab viel Lob und Anerkennung seitens vieler Teilnehmerinnen für die hohe Qualität der Vorträge und Workshops. Es war gelungen, mit den Angeboten vielfältige Zielegruppen anzusprechen und in Dialog zu bringen: Mitarbeiterinnen von Sozial- und Bildungseinrichtungen Einrichtungen sowie von Land und Stadt Salzburg waren ebenso vertreten wie Vertreterinnen der Politik, Studierende oder in Freiwilligeninitiativen Engagierte. Die Ergebnisse werden in einem Tagungsmanifest zusammengefasst.

Erste Unterlagen zu den Vorträgen und Workshop-Impulsen finden Sie hier.

Gudrun Biffl_Wirtschaftliche Chancen und Herausforderungen von Migration und Flucht
Karl-Heinz Maier-Braun: Migration und die Rolle der Medien [Text folgt]
Markus Pausch_Drei Szenarien zu Flucht und Migration. FH Salzburg.
Lara Erber: Das Qualifikationsscreening für Asylwerber des Landes Salzburg (Text folgt).
Gotttfried Lochner_Berufliche Integration von Asylberechtigten. AMS Salzburg
Birgit Einzenberger_Frauen auf der Flucht. UNHCR Österreich
Daniel Fuhrhop_ Die Willkommensstadt. Kurztext.
Daniel Fuhrhop_Platz fur alle_SN 161029_Interview
Franz Neumayer_Wo Füchtlinge wohnen. Caritas/Land Salzburg.

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Kritik am Grünen Wachstum. Niko Paech in gemeinsamer Veranstaltung mit dem Katholischen Bildungswerk

niko-paech_kbwGroß war das Interesse am Vortrag von Niko Paech, der am Fr., den 2. Dezember 2016, in der Dombuchhandlung in Salzburg stattfand. Eingeladen hatte das Salzburger Bildungswerk gemeinsam mit dem Katholischen Familienverband und der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Am 3. Dezember war Paech dann zu Gast bei Michael Kerbler in der Reihe Zeit.Gespräch beim Kulturverein Schloss Goldegg.  Am 15. Dezember 2016 um 23.30 wird das Zeit.Gespräch  auf ÖRF III gesendet. mehr

Kritik am „Grünen Wachstum“

Hart ins Gericht ging Paech in seinem Vortrag  in der Dombuchhandlung mit dem Wirtschaftsmodell des „Grünen Wachstums“, das auf klimaschonende Technologien setzt, jedoch das Wachstumsdogma selbst nicht in Frage stellt. Jede Steigerung des Bruttoinlandsproduktes gehe mit einer ökologischen Belastung einher, daher sei Grünes Wachstum „nichts anderes als ein symbolischer Ablasshandel“. Je aufgeklärter und fortschrittlicher eine Gesellschaft, desto größer sei das Phänomen des „ökologischen Versteckspiels“. Passivhäuser und 3-Liter-Autos, Photovoltaik und Bio-Nahrungsmittel beruhigen das ökologische Gewissen während unvermindert Flugreisen angetreten und über Bedarf Konsumgüter angehäuft werden. Mit einem Blick auf den CO2-Ausstoß der letzten Jahre stellt man fest, dass der einzig markante Rückgang im Verlauf der Statistik der Weltwirtschaftskrise 2008 geschuldet/zu verdanken ist und nicht den immensen Investitionen in den „grünen“ Umbau der Wirtschaft.

„Verzicht als kluge Lust“

Niko Paech vertritt einen wachstumskritischen Standpunkt mit dem Ziel eines kulturellen Wandels und neuen Antworten auf die Frage „Was ist das gute Leben?“. In erster Linie müsse man Reduktionspotenziale erschließen und zu einer neuen Genügsamkeit gelangen. Engpassfaktor Nr. 1 in Europa sei schließlich nicht mehr Geld, sondern Zeit. Unsere Lebenszeit sei stark verdichtet und es fehle die Zeit, erworbene Produkte überhaupt zu nutzen und zu genießen. Auch eine Rückbesinnung auf mögliche Formen der Selbstversorgung führe zu einem zukunftsfähigen Wirtschaftsmodell – Konsumenten sollen hinterfragen, wie viel unternehmerische Versorgung sie benötigen und sich zu „Prosumenten“ weiterentwickeln.

„Es existieren keine nachhaltigen Produkte, sondern nur nachhaltige Lebensstile“, verdeutlicht der Postwachstumsökonom. Dass nachhaltiges Wirtschaften mit Abstrichen in der gewohnten Lebensweise einhergeht, streitet er nicht ab. Er animiert aber dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und neu zu bewerten, was „gutes Leben“ wirklich ausmacht. „Verzicht ist kluge Lust“, gibt er seinen ZuhörerInnen mit auf den Weg und entlässt sie in die abendliche Altstadt, wo inzwischen Stille eingekehrt ist. (Aus dem Pressebericht des KBW).

 niKNiko Paech