Neuer Autoboom in Zeiten des Klimawandels – JBZ-Gastkommentar

SN160808_GastkommentarAutoboomKlimawandelAngesichts von Terror und Krieg sind die Verkehrsprobleme der Stadt Salzburg weltpolitisch ein Nebenschauplatz. Nicht so für die von Lärm und Feinstaub geplagte Salzburger Bevölkerung. Und auch nicht im Kontext des globalen Klimawandels. Der Verkehr bleibt das Sorgenkind bei den Treibhausgasen, so ein aktueller Bericht des Österreichischen Umweltamts: Während der CO2-Ausstoß in allen anderen Sektoren zwischen 1990 und 2014 gesunken ist, stieg er auf der Straße um knapp 58 Prozent. Die Fahrleistungen der Pkws sind um 60 Prozent gestiegen, die von Lastwagen sogar um 70 Prozent. Und doch freut sich die Autoindustrie über steigende Verkaufszahlen und lobt ihre „klimafreundlichen“ Vorzeigegefährte.

JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger problematisiert in einem Gastkommentar in den Salzburger Nachrichten sowie einem Online-Kommentar in DER STANDARD die Widersprüche der aktuellen Klimapolitik. mehr

 

Frieden für den Nahen Osten? Dr. Wolfgang Petritsch am 21. Sept. 2016 zu Gast in der JBZ

petritsch 2016

Am 21. September 2016 ist Botschafter Dr. Wolfgang Petritsch zu Gast in der Reihe JBZ-Zukunftsbuch. Der Präsident der Österreichischen Marshallplan Stiftung gibt eine Einschätzung der Friedensperspektiven für den Nahen Osten und die Rolle der Europäischen Union. Eine Veranstaltung anlässlich des Weltfriedenstages 2016 in Kooperation mit dem Friedensbüro Salzburg.
Ort: Robert-Jungk-Bibliothek, Strubergasse 18, 5020 Salzburg. Beginn: 19.30 Uhr
Freier Eintritt. Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Einladung  Anmeldung

Dr. Wolfgang Petritsch zählt zu den besten Kennern internationaler Politik. Er diente als österreichischer Botschafter bei der UNO in Genf (2002-2008) und bei der OECD in Paris (2008-2013). Er ist Gastprofessor an den Universitäten Wien, Berkeley und Harvard und Präsident der Österreichischen Mar­shall Plan Foundation. Autor zahlreicher Bücher: u.a. Bruno Kreisky. Die Biografie; Zielpunkt Europa. Von den Schluchten des Balkan und den Mühen der Ebene. Mehr: www.wolfgangpetritsch.com

Foto: privat

gpb_logo

 

Radiokolleg „Schwarzer Regen. Hiroshima und Nagasaki in der Literatur“ mit JBZ-Beitrag

judith-brandner_5234595

Von Montag, den 25. bis Donnerstag, den 28. Juli  läuft jeweils ab 9 Uhr 30 und in der Abend-Wiederholung, die um 22 Uhr 08 beginnt, das Radiokolleg – „Schwarzer Regen“ Hiroshima und Nagasaki in der Literatur. Gestaltung: Judith Brandner (s. Bild). U.a. mit Interviews mit Peter Stephan Jungk und Hans Holzinger über „Strahlen aus der Asche“ von Robert Jungk.
Sieben Tage zum Nachhören. http://oe1.orf.at/programm/443526

Aus der Ankündigung:

„Als einer der ersten westlichen Autoren besuchte der österreichische Journalist und Autor Robert Jungk 1957 Hiroshima. Sein Roman „Strahlen aus der Asche“ ist ein eindrucksvoller Bericht, den er auf der Basis von Interviews mit Atombombenopfern verfasste. – Heute spannen einige Schriftsteller in ihren Werken den Bogen von Hiroshima und Nagasaki zu Fukushima.“