MR 154 |Eva Linsinger: Was ist heute noch Qualitätsjournalismus? 2.11. Nur ONLINE

Medien stehen unter vielfältigem Druck: Printauflagen unter Druck, geschürtes Misstrauen, weniger Zeit für Recherche, die Konkurrenz der sozialen Medien. Was bedeutet dies alles für die Qualität des Journalismus? Eva Linsinger kennt die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte genau. Als Leiterin der Innenpolitik des Magazins „profil“ reflektiert sie in dieser Montagsrunde, was es heute noch bedeutet, wenn man „Qualitätsjournalismus“ anbieten will.

– 154. JBZ-Montagsrunde: „Was ist heute noch Qualitätsjournalismus?“ Impuls: Eva Linsinger (Leiterin Innenpolitik, profil). Montag, 2. November 2020, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, am Robert-Jungk-Platz, 5020 Salzburg.

Die Veranstaltung wird auch gestreamt im Zoom-Raum 864 224 5575. Ist die Veranstaltung vor Ort nicht zulässig, wird nur der Stream angeboten. Die Angemeldeten werden rechtzeitig informiert.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei.

PW 49 | Zahlt sich das aus? Zur Wirkung von Volksbegehren. 4.11. Änderung: Nur ONLINE

Die JBZ lädt in der Reihe „Projekte des Wandels“ AktivistInnen von vier Volksbegehren zu einem Runden Tisch: Wie lautet die Bilanz – konnten die Ziele des Volksbegehrens erreicht werden? Wie organisiert man ein Volksbegehren? Zahlt sich das persönliche Engagement aus? Runder Tisch mit: Lena Jäger / Christian Berger (Frauenvolksbegehren), Hans-Peter Petutschnig (Don’t Smoke), Peter Hofer (Bedingungsloses Grundeinkommen) und Nina Köberl (Klimavolksbegehren). Moderation: Hans Holzinger Mittwoch, 4. November 2020, 19.00 Uhr. ONLINE-Raum der JBZ, Einlass ab 18.45. Den Link gibt es nach der Anmeldung. Anmeldungen sind hier möglich.

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ZB 62 | Demokratie in Österreich. Präsentation eines kritischen Handbuchs | 10.11. Änderung: Nur ONLINE

Wie funktioniert das politische System in Österreich? Warum hat es in den letzten Jahren an Vertrauen eingebüßt? Und was erklärt die vielzitierten „österreichischen Lösungen“? Antworten auf Fragen wie diese zu finden, gestaltet sich oft schwierig. Die rechtlichen Grundlagen gelten als schwer verständlich. Und viele politische Weichen werden in informellen Räumen gestellt, die in der Verfassung gar nicht vorgesehen sind. Das politische System gleicht somit einem Rätsel. Das Kritische Handbuch der österreichischen Demokratie gibt hier Antworten – wissenschaftlich fundiert, aber allgemein verständlich. Es beleuchtet das Regelwerk der Bundesverfassung, die Institutionen des demokratischen Prozesses und die politischen Funktionsweisen der Verwaltung. Vor allem aber zeigt es Theorie und Wirklichkeit des österreichischen Parteienstaates auf und denkt über Defizite und Reformmöglichkeiten nach. Wir präsentieren den Band in der Reihe JBZ-Zukunftsbuch. Aus aktuellem Anlass geht es dabei auch um die Auswirkungen von Corona auf die österreichische Demokratie.

Mit: Dr. Tamara Ehs, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Univ. Prof. Dr. Reinhard Heinisch, Universität Salzburg, Dr. Mario Wintersteiger, Universität Salzburg 
Moderation: Mag. Hans Holzinger, JBZ

Di., 10. November 2020, 19.00 Uhr
JBZ-Online-Raum. Der wird nach Anmeldung zu gesendet.
Anmeldung: www.jungk-bibliothek.org/anmeldung

Eine Kooperation mit der Universität Salzburg und der Österreichischen Forschungsgemeinschaft.

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PW | Stadtklima verbessern. Klimawandel und urbane Baukultur 11.11. Änderung: Nur ONLINE

Es naht der Winter, doch der nächste Hitzesommer kommt bestimmt. Tage mit einer Lufttemperatur von über 30 Grad werden als Hitzetage bezeichnet. Aufgrund des Klimawandels nimmt deren Zahl in den Städten stark zu. Wie kann das städtische Mikroklima positiv beeinflusst werden? Welche baulichen Maßnahmen können gegen den Hitzestress ergriffen werden? Wie muss sich die urbane Baukultur verändern? Darüber diskutieren wir in dieser Veranstaltung von Smart City Salzburg, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen und ZiviltechnikerInnenkammer OÖ und Salzburg.

In einem vom Österreichischen Umweltbundesamt geleiteten Forschungsprojekt namens ADAPT Urban Heat Islands wurden Maßnahmen zur Klimawandelanpassung für die Stadt Salzburg analysiert. Das Szenario „Weiße Stadt“ zielt auf die Erhöhung der Hitzereflexion durch weiße Flächen, das Szenario „Grüne Stadt“ auf die Erhöhung der Oberflächenverdunstung durch die Reduktion der versiegelten Flächen, mehr Gründächer und Bäume. Szenario 3 ist eine Kombination der beiden anderen Szenarien. Laut Modell wäre damit eine Reduktion von Hitzetagen um mindestens 50 Prozent möglich. 

In der Veranstaltung wird Bernd Niedermoser, Leiter der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG OÖ und Salzburg, die Partnerin des Projekts war, über Klimaprognosen für die Stadt Salzburg berichten. DI Alexander Storch vom Umweltbundesamt wird die Ergebnisse des Forschungsprojekts einschließlich einer Kosten-Nutzenanalyse der Klimawandelanpassungsmaßnahmen für Salzburg referieren. Den Impulsreferaten folgt ein Gespräch der Experten mit Stadträtin Martina Berthold und DI Franz Seidl, Vizepräsident der Ziviltechnikerkammer OÖ und Salzburg. Danach Publikumsdiskussion. Moderation: Hans Holzinger, JBZ.

Die Veranstaltung wird aufgrund von Corona mit begrenztem Publikum vor Ort stattfinden, aber auch online übertragen und ist somit für eine breite Öffentlichkeit zugänglich. Online-Betreuung: Carmen Bayer

Termin: 11. November 2020, 18.00-20.00 Uhr
Aufgrund der verschrärften Pandemie-Situation nur ONLINE. Der Link wird nach der Anmeldung zugesandt.
Anmeldung: www.jungk-bibliothek.org/anmeldung

Nachlese zum Grünen Tisch „Gemeinwohlökonomie als schöne Utopie oder reale Zukunftsperspektive“

Einige Unternehmen in Wien gründeten vor 10 Jahren die „Gemeinwohlökonmie“ basierend auf dem gleichnamigen Buch von Christian Felber. Mittlerweile umfasst die Bewegung  weltweit rund 11.000 Unterstützer*innen, 4.800 Aktive in über 180 Regionalgruppen, 35 GWÖ-Vereine, etwa 600 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen,  60 Städte und Gemeinden sowie 200 Hochschulen, die die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie umsetzen und weiterentwickeln. Im Bundesland Salzburg haben bereits an die 50 Betriebe eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Bei einem „Runden Tisch“ der Grünen Wirtschaft Salzburg am 14. Oktober diskutierten Sabine Lehner von der GWÖ-Regionalgruppe Salzburg, Univ. Prof. Klaus Firlei und Hans Holzinger von der JBZ mit Josef Scheinast, Sprecher der Grünen Wirtschaft Salzburg, über diesen Ansatz eines anderen Wirtschaftens.

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Nachlese zur Zukunftsbuch-Veranstaltung über „Fluidität und Diversität in Bildungsprozessen“

Um „Fluidität“ und „Diversität“ im Kontext von Bildungsprozessen ging es in der 60. Ausgabe von JBZ-Zukunftsbuch mit Prof. Dr. Manfred Oberlechner, Hochschulprofessor für Soziologie, Schwerpunkt Interkulturelles Lernen und Migrationspädagogik, sowie Prof. Dr. Robert Schneider-Reisinger, Hochschulprofessor für Erziehungswissenschaft und Inklusion und Beauftragter für inklusives Studieren; beide Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig. Wir sprachen mit ihnen über die von ihnen herausgegebenen Sammelbände „Fluidität bildet“ und „Diversitätssensible PädagogInnenbildung in Forschung und Praxis“.

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