ZB 47 | Vermögenserhebung – SDGs – Behindertenarbeit in Österreich | SWS-Rundschau vorgestellt

Die SWS-Rundschau ist die älteste sozialwissenschaftliche Zeitschrift Österreichs und eine der wenigen interdisziplinären. Wir präsentieren mit Redakteur Christian Schaller das aktuelle Heft 2019/1.

Es enthält u. a. Beiträge über die Erhebung von Vermögensverhältnissen in
Österreich
, eine Fallanalyse über Wertvorstellungen in österreichischen Nischenunternehmen sowie eine Studie zur Frage, was 14- bis 19-jährige Jugendliche an Zivilcourage im Internet hindert.

JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger konnte einen Beitrag zu „Dogma Wachstum. Eine kritische Würdigung der Sustainable Development Goals“ beisteuern und wird darüber berichten. Zu Gast sind ebenfalls Angela Wegscheider und Melanie Schaur von der Johannes Kepler-Universität Linz, die ihre Untersuchung zu Arbeitsangeboten in der Behindertenhilfe präsentieren.

Mi. 8. Mai 2019 | JBZ, Struberg. 18 | Anmeldung erbeten
Beginn: 18 Uhr | Freier Eintritt | Anschließend kleiner Umtrunk

Zur SWS-Rundschau: Im Jahr 1961 erschien erstmals eine Zeitschrift der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft unter dem Namen „Die Meinung“. Im Jahr 1969 wurde die Zeitschrift in „Journal für angewandte Sozialforschung“ umbenannt und ab 1981 als „Journal für Sozialforschung“ weitergeführt. Seit 1987 erscheint die Zeitschrift der SWS unter dem Namen „SWS-Rundschau“. Ab 2019 erscheint das nun vom Verein für interdisziplinäre sozialwissenschaftliche Studien und Analysen (VISSA) herausgegebene Organ beim Mandelbaum-Verlag als „Sozialwissenschaftliche Rundschau“, die Kurzbezeichnung „SWS-Rundschau“ wird weiter beibehalten.

Es werden ausgerichtet auf einen breiteren LeserInnenkreis allgemein verständliche Beiträge publiziert – viermal jährlich sowohl in „offenen Heften“ als auch in thematischen Schwerpunktheften zusammengefasst. Die Zeitschrift bemüht sich, gesellschafts­kritisch orientiert, aktuelle gesellschaftspolitische Fragen aufzugreifen sowie in ihren Artikeln und Buchbesprechungen ein wissenschaftliches Diskussionsforum für derartige Fragen zu bieten.
www.sws-rundschau.at

MR 127 | Die Zukunft der Sicherheit | 29.4.2019

Sicherheit ist kein einmalig zu erreichender und fortwährender Zustand. Sicherheit ist vielmehr prozesshaft, veränderlich und von konkreten Ereignissen, medialer Berichterstattung und subjektiven Empfindungen abhängig. Wie aber stellen wir Sicherheit zukünftig her? Welche Maßnahmen sind angemessen um mit Terrorismus, Naturkatastrophen oder Cyberattacken umzugehen? In der Montagsrunde diskutieren wir technische wie soziale Entwicklungen, die die Zukunft der Sicherheit bestimmen werden. Und wir fragen danach, wie weit wir bereit sind für „mehr Sicherheit“ zu gehen.

– 127. JBZ-Montagsrunde: „Wir vermessen uns selbst: Kontrolle über das Leben im digitalen Zeitalter“. Impuls: Lars Gerhold (FU Berlin)  Montag, 29. April 2019, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.

Zum Stadtwerk kommt man mit dem O-Bus mit der Linie 2 (Haltestelle Gaswerkgasse oder Roseggerstraße), Linie 4 (Haltestelle Stadtwerk Lehen), Linie 7 (Haltestelle Strubergasse). Die S-Bahn Station Mülln ist nur fünf Gehminuten entfernt.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei. 

Neues von Peter Stephan Jungk und Doron Rabinovici

Peter Stephan Jungk arbeitet an einem neuen Buch (Arbeitstitel: „In meiner Fremde“). In der Montagsrunde wird er erstmals Teile des Textes vorstellen und darüber sprechen. Mit ihm wird Doron Rabinovici zu Gast sein, der aus seinen neuesten Werken „Die Außerirdischen“ und „I wie Rabinovici. Zu Sprachen finden“ lesen wird. Wir versprechen einen spannenden Abend.

– 128. JBZ-Montagsrunde: Neues von Peter Stephan Jungk und Doron Rabinovici. Montag, 6. Mai 2019, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind hier möglich.

Politik im Wandel

Der Sammelband „Politik im Wandel: Der Salzburger Landtag im Chiemseehof 1868-2018“ ist eine kritische Auseinandersetzung mit der wechselvollen Geschichte des Salzburger Landtages und damit der Landespolitik in den letzten 150 Jahren seit 1861 bzw.1868. Durch die Fokussierung auf den Landtag eröffnet sich eine vollkommen neue Sicht auf die Geschichte des Landes Salzburg. Seit 1868 tritt der Salzburger Landtag zu seinen Sitzungen im Chiemseehof zusammen. Als Sitz des Landesparlaments ist der Chiemseehof der zentrale Ort der demokratischen Mitbestimmung in Salzburg. Der Landtag ist aber auch ein Spiegelbild gesellschaftlicher Veränderungen und Entwicklungen, 150 Jahre gesellschaftspolitischer Dynamik, die auch im Wandel der Politik zum Ausdruck kommt. Welche Rolle das Landesparlament dabei spielte, ist Gegenstand dieser Salzburger Parlamentsgeschichte. Stefan Wally von Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen steuerte einen Artikel über die Sozialpolitik im Land Salzburg bei: „Vom Armengesetz zur Mindestsicherung.“

Herausgegeben wurde der Band von Robert Kriechbaumer und Richard Voithofer (Hg.) in der Schriftenreihe des Forschungsinstituts für politisch-historische Studien der Dr. Wilfried-Haslauer-Bibliothek.


Der Band ist bei Vandenhoeck und Ruprecht erschienen und u.a. dort erhältlich.

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Richtig recherchieren im Internet und Umgang mit Fake News | MethodenAkademie mit Aleksandra Nagele

Ein Vielzahl an Informationen, Links und Tools vermittelte Aleksandra Nagele im 42. Workshop der MethodenAkademie am 12. April 2019. Die Expertin für Informationsmanagements gab wertvolle Tipps für richtiges Recherchieren im Internet und Hinweise auf wertvolle Internetquellen etwa für kostenfreie Bilddatenbanken wie Splitshire, Stockfotos oder Bildersuche.

Neben Google lernten die Teilnehmenden weitere Suchmaschinen kennen, etwa Ecosia, Worldarchives.de sowie Tipps zu Suchmaschinen und Archiviertools. Suchmaschinen für Kinder sind etwa Blinde Kuh, Frag Finn oder Helles Köpfchen. Neben Wikipedia bietet etwa Brockhaus ein umfangreiches Onlinelexikon, das seit kurzem mit dem Ausweis der Salzburg Stadtbibliothek kostenfrei genutzt werden kann. Um den Ursprung von Bildern recherchieren zu können, gibt es Tools wie ImageResearch von Google oder TinEye

Im zweiten Teil des Workshops ging es um den Umgang mit bzw. das Erkennen von Fake News. Zahlreiche Homepage helfen mittlerweile, diesen auf die Spur zu kommen, etwa Hoaxsearch, Kobuk, Minikama oder Youtube-DataViewer von amnesty international. Für die didaktische Sensibilisierung im Umgang mit Falschinformation empfahl Nagele ein „Bad News-Game„, mit dem Fake News spielerisch erzeugt werden können.

Ein spannender Workshop, der auch Schulen und Jugendeinrichtungen wärmstens zu empfehlen ist. Hier der Link zu Aleksandra Nageles Homepage.

Die MethodenAkademie wird gemeinsam vom Salzburger Bildungswerk, der Robert-Jungk-Bibliothek und anderen Partnerorganisationen wie der Stabstelle Öffentliche Bibliotheken angeboten. Ziel ist praxisrelevante Methoden und Tools für die eigene Arbeit kennenzulernen.