MR 148 | online am 15.6.2020 | Energiewenden. Europäische Klimapolitik im Vergleich

Sie alle wollen den gleichen Klimawandel begrenzen: die EU genauso wie ihre Mitgliedsstaaten. Die Wege dorthin unterscheiden sich jedoch beträchtlich: Photovoltaik, Windkraft an Land und EEG in Deutschland, Wasserstoff und das Verrechnen selbst erzeugten Sonnenstroms mit dem Verbrauch in den Niederlanden, weiterhin Atomstrom in Frankreich.

Der Vortrag von Achim Eberspächer wirft Schlaglichter auf die  Energiewenden Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande, Österreichs und der Europäischen Kommission. Dabei identifiziert er, was sich auf alle Fälle ändern muss, um die Klimaziele von Paris zu erreichen. Zuletzt skizziert er, wie erfolgreiche Klimapolitik unseren Alltag im Jahr 2050 verändern wird.

– 148. JBZ-Montagsrunde: „Energiewenden. Europäische Klimapolitik im Vergleich.“ Impuls: Achim Eberspächer (Berater europäische Energieforschungsprogramme, Den Haag). Montag, 15. Juni 2020, 19.30 Uhr.

Die Diskussion findet im Rahmen der „SALZBURG 2050 – Partnerschaft“ im Rahmen der Klima- und Energiestrategie des Landes statt.

Ort des Vortrages: Homepage der JBZ (www.jungk-bibliothek.org). Anschließende Diskussion um 20.15 Uhr: ZOOM (Zur Veranstaltung auf ZOOM kommt man mittels eines Links, der an alle Angemeldeten einige Zeit vor der Veranstaltung verschickt wird.)

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei.

PW 46 | Harald Frey: Mobilität mit Zukunft. Vorschläge für Salzburg. Mit Smart City Salzburg. 24.6.

Wie könnte eine urbane Mobilität der Zukunft aussehen, die mit bedeutend weniger Individualverkehr auskommt, den Öffentlichen Verkehr in den Mittelpunkt rückt und die Stadt der Fußgänger- und Radfahrer*innen umsetzt? Gemeinsam mit Smart City Salzburg lädt die Robert-Jungk-Bibliothek in der Reihe „Projekte des Wandels“ zu einem Vortrag mit dem Verkehrsplaner DI Dr.tech Harald Frey von der TU Wien Wien. Anschließend Diskussion mit Stadträtin Mag.a Martina Berthold und Landesbaudirektor DI Dr. Daniel Burtscher. Moderation: Mag. Hans Holzinger, JBZ.
24. Juni 2020, 19 Uhr. Im JBZ-Onlineraum. Nach Anmeldung erhalten Sie den Link zur Veranstaltung sowie Hinweise, wie sie sich einloggen und in die Diskussion einbringen können. Anmeldung

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AP 49 | Wann lernen Gesellschaften?

Die Coronavirus-Krise zeigt, dass gesellschaftliche Ressourcen mobilisiert und Einschränkungen umgesetzt werden können, um Bedrohungen zu begegnen. Viele fragen sich nun, warum dies in Bezug auf Umwelt- und Klimagefahren nicht in diesem Ausmaß gelingt. Das Wissen über Umweltgefahren und ökologische Zerstörungen ist zwar stark gestiegen. Doch mehr Wissen ist offensichtlich noch keine hinreichende Bedingung für ein geändertes Umweltverhalten. Hans Holzinger, Nachhaltigkeitsexperte der Robert-Jungk-Bibliothek, geht davon aus, dass jenseits von intrinsischer Motivation und Bewusstseinsbildung weitere, systemisch bedingte Handlungsbarrieren für ein nachhaltiges Verhalten bestehen. Pressetext

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Robert Jungk zitiert in „Die Zeit“ und

„In den Lehrplänen ist derzeit kaum Platz für das Entwerfen von Zukunftsbildern. Neue Ansätze gäbe es aber genug, wie auch das in Italien geplante neue Schulfach Klimakunde zeigt,“ so Stefan Brandt, Direktor des Futurium Berlin, in DIE ZEIT vom 19. Mai. 2020. Der Corona-Einschnitt sollte deshalb genutzt werden, um Schulen mehr als bisher zu Orten der Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen zu machen. Brandt zitiert abschließend Robert Jungk, der schon vor über 30 Jahren schrieb: „Nur wer die Zukunft im Voraus erfindet, kann hoffen, sie wirksam zu beeinflussen.“ Arno Widmann stellte in der Frankfurter Rundschau vom 24. Mai 2020 die Rowohlt-Neuauflage von Robert Jungks „Heller als tausend Sonnen“ und meinte: „Aktueller denn je“. „Heller als tausend Sonnen“ wurde zum Signum des Atomzeitalters, so der Rezensent.

Projektbericht „DIALOG 2019 – Der Salzburger Weg der Integration“ erschienen

„DIALOG 2019 – Der Salzburger Weg der Integration“ war ein von LR Andrea Klambauer initiiertes Schwerpunktprojekt des Landes Salzburg. In der Überzeugung, dass Integration gelingt, wenn Betroffene in permanentem Austausch untereinander sind, wurden im ganzen Bundesland Räume für Dialog geschaffen. Über 3.000 Menschen haben an mehr als 70 Veranstaltungen teilgenommen. Die JBZ war Partnerin des Projekts, Birgit Bahtic-Kunrath hatte gemeinsam mit Franz Neumayer die Umsetzung und Koordination der zahlreichen Aktivitäten über, Stefan Wally war Teil des Steuerungsteams. Eine vorbildliche und zukunftsweisende Initiative, deren Ergebnisse und Erfahrungen in die Integrationspolitik des Landes einfließen werden. Die Dokumentation, Detailberichte und Videos findet man auf der Landeshomepage.

Sammelband zu Kreislaufwirtschaft in der EU mit JBZ-Beitrag erschienen

Die Europäische Union verschärft die Anforderungen an eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft. Sepp Eisenriegler, Gründer und Leiter des Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z. Wien, hat in einem Sammelband den aktuellen Stand der Forschung erhoben. Zu Wort kommen internationale Experten und Expertinnen unterschiedlicher Institute und von EU-Einrichtungen. JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger ist mit einem Beitrag über die Bedeutung suffizienter Lebensstile vertreten. Am 21. September 2020 wird der Band mit dem Herausgeber in der Reihe JBZ-Zukunftsbuch vorgestellt. Hier eine Einführung zum Buch.

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