Die JBZ ist aufgrund der COVID-19-Situation zur Zeit nicht persönlich besuchbar. Wir sind digital erreichbar. Veranstaltungen finden alle (online) statt. Alle Printprodukte erscheinen pünktlich. Alle Vortragsverpflichtungen werden eingehalten.

AP 54 | Robert Jungk: Editorials 1987 – 1993

Das Buchmagazin pro zukunft blickt mittlerweile auf eine jahrzehntelange Historie zurück. Und das gleiche gilt natürlich für die traditionell von der Chefredaktion verfassten einleitenden Worte jeder Ausgabe. Bis es sein Gesundheitszustand nicht mehr zuließ, beobachtete ihr Gründer Robert Jungk die Entwicklung der Zeitschrift und schrieb nicht zuletzt konsequent und pointiert das Editorial jeder Ausgabe. Gerade diese prägnanten Texte finden Sie als Hommage an den Ideengeber, wie auch als Diskussionsgrundlage auf den kommenden Seiten aufbereitet, behutsam redigiert in diesem neuen Arbeitspapier.

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MR 159 | Lisz Hirn: Wer braucht Superhelden? 15.3.2021

Von Herakles bis Batman, von Boris Johnson bis Donald Trump: Superhelden stehen hoch im Kurs, und die Erzählung über sie ist fester Bestandteil aller Kulturen. Für unsere verweichlichte Gesellschaft, die weder Unsicherheit noch Schmerzen aushält, gleichzeitig aber dem Selbstoptimierungswahn verfallen ist, scheinen sie besonders wichtig zu sein. Sollen sie uns doch aus dem Schlamassel retten, in das wir uns durch unser Komfortdenken und übertriebenes Sicherheitsbedürfnis hineingeritten haben. Ist der Superheld überhaupt noch ein taugliches Rolemodel? Sogenannte „starke Männer“ zeigen heute, wie es sicher nicht gehen wird. Aber Lisz Hirn weiß: In Zeiten, wo Ängste Hochkonjunktur haben, kann Philosophie konkret helfen. Um unsere Welt auch noch für unsere Kinder lebenswert zu machen, sollten wir uns zum Beispiel lieber auf jene geheime Superkraft verlassen, die wir alle besitzen: die Vernunft.

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PW 52 | Corona verändert die Arbeitswelt: Aufwertung der Care-Arbeit – mehr Homeoffice – neue Grundsicherung? 25.3.2021

Welche veränderten Arbeitserfahrungen machen wir in der Pandemie und welche gesellschaftlichen und politischen Lehren ziehen wir für die Arbeitswelt der Zukunft? Gelingt eine auch einkommensmäßige Aufwertung der Sorgetätigkeiten oder bleibt es beim einmaligen Applaus? Welche Chancen bietet Arbeiten von zuhause und welche Risiken birgt es? Ist es möglich und sinnvoll, zum alten Ziel der Vollbeschäftigung zurückzukehren, oder brauchen wir neue Formen der Grundsicherung?

Donnerstag, 25. März 2021 | 18.00 – 20.00 Uhr
Ort: Stadtgalerie Lehen, Inge-Morath-Platz 32, 5020 Salzburg
Sollte die Veranstaltung coronabedingt nicht vor Ort stattfinden können, wird diese als ZOOM-Meeting durchgeführt. Anmeldung

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ZB 67 | Gemeinwohlökonomie praktisch. Porträts von Unternehmen und Gemeinden 154.6.2021

Die Gemeinwohlökonomie gilt als stark wachsende Bewegung. Mehr als 2000 Unternehmen, mehrere Regionen und Gemeinden unterstützen mittlerweile die Idee. Viele davon haben bereits eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Im oekom-Verlag ist vor kurzem ein informatives und schönes Buch erschienen, das 24 solche Pionierunternehmen und Gemeinden porträtiert. Wir präsentieren das Buch mit den zwei Salzburger Co-Autor*innen Sabine Lehner und Kurt Egger. Mo., 14.6.2021, 19.00, JBZ & online. Den Link gibt es nach der Anmeldung.

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Knapp 100 Veranstaltungen im Pandemiejahr | JBZ-Tätigkeitsbericht 2020

Rasch hat das Team der Robert-Jungk-Bibliothek auf die Pandemie reagiert, ein kleines Studio eingerichtet und Veranstaltungen ins Netz verlegt. An die 100 Veranstaltungen mit knapp 4.500 Teilnehmenden wurden 2020 durchgeführt, der Zugang zu den digitalen Angeboten ist stark angestiegen. Die Videos auf JBZ TV wurden 9500 Mal aufgerufen, die Homepage an die 60.000 Mal besucht. Die Zugriffe auf die Bücherdatenbank bewegen sich im fünfstelligen Bereich. Mehr über das Pandemiejahr der JBZ gibt es im Tätigkeitsbericht sowie in der folgenden Zusammenfassung.

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Kooperation | Corona-Demonstrationen. Ein Blick hinter die Kulissen. 16.3.2021

Seit Beginn der Pandemiebekämpfung im Frühjahr 2020 wird regelmäßig zum Straßenprotest gegen diese aufgerufen.  Unter „Querdenker*innen“ oder  „Corona-Leugner*innen“ werden im Rundumschlag alle bezeichnet, die mit ihrem Widerstand gegen die Maßnahmen die Medienaufmerksamkeit erregen. Was die vergangenen Corona-Demonstrationen zeigen, ist einerseits eine heterogene Zusammensetzung unter den Teilnehmer*innen, aber auch eine klare Unterwanderung von rechtsextremer Seite. Wie entwickeln sich diese Proteste in Salzburg und wer geht hier auf die Straße? Wie können emanzipative Initiativen eine kritische Diskussion zu den Maßnahmen führen, ohne instrumentalisiert zu werden?  Welche Kompetenzen kann die Zivilgesellschaft  in Bezug auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit einbringen? Was ist aktuell dazu ihre Aufgabe? Vortrag und Gespräch mit Michael Bonvalot, Dienstag, 16. März 2021, 19 Uhr | Online Anmeldung unter summerer@friedensbuero.at | Flyer

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