MR 141 | Autoritäre Einstellungen in Salzburg | 27.1.2020

Professor Dr. Wolfgang Aschauer hat sich 2017 erstmals mit Studierenden ein Semester lang mit autoritären Einstellungen in Salzburg beschäftigt. In Zusammenarbeit mit der Robert-Jungk-Bibliothek und dem Institut für Grundlagenforschung wurde erforscht, in welchem Ausmaß in Salzburg autoritäre Einstellungen präsent sind und welche Bedrohungswahrnehmungen und Reaktionsweisen in einzelnen gesellschaftlichen Milieus auftreten. Jetzt hat er weitgehend die gleichen Fragen erneut aufgegriffen und die selben Fragen, zwei Jahre danach, erneut gestellt. In einem umfangreichen Sample wurden mehr als 500 Salzburgerinnen und Salzburger befragt.

Deswegen werden wir bei der Montagsrunde erfahren, welche Veränderungen es in der Salzburger Gesellschaft gibt: Werden wir autoritärer? Ändern sich unser Feindbilder? Oder: Gewinnen Ideen wie Toleranz und Gleichheit an Gewicht

– 141. JBZ-Montagsrunde: „Autoritäre Einstellungen in Salzburg: Das Update 2020“. Impulse: Wolfgang Aschauer, Janine Heinz (Soziologe/in, Universität Salzburg). Montag, 27. Jänner 2020, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei. 

Top Ten der Zukunftsliteratur 2019 | 11.12.2019 in der JBZ

Die Top Ten der Zukunftsliteratur werden von den Redaktionen von proZukunft und ChangeX ausgewählt. Wir sind der Auffassung, dass die Ideen dieser in den vergangenen zwölf Monaten erschienenen Bücher besonders hohe Bedeutung für Debatten über die Zukunft unserer Gesellschaft haben. Die Top Ten der Zukunftsliteratur 2019 wurden am 4. Dezember publiziert. Kurzbeschreibungen gibt es hier.

Am 11. Dezember 2019 stellt das Team der JBZ gemeinsam mit Winfried Kretschmer von Change X die ausgewählten Bücher in einer Sonderausgabe von „JBZ-Zukunftsbuch“ vor. Wir freuen uns auf eine anregende Debatte. Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18, 18.00 Uhr Anmeldung

ZB 53 | Fabian Scheidler: Kurswechsel. Stimmen für globale Gerechtigkeit aus sechs Kontinenten | 16.12.

In den Büchern „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ – beide wurden in der JBZ-Reihe Zukunftsbuch vorgestellt – hat der Berliner Historiker und Autor Fabian Scheidler auf die Tiefenstrukturen und historischen Wurzeln der gegenwärtigen ökologischen und sozialen Krisen aufmerksam gemacht. Im neuen Buch „Der Kampf für globale Gerechtigkeit“ geht es um Zukunftswege und einen grundlegenden Kurswechsel der Politik.

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Kooperation | Wie geht Wirtschaft? Diskussionsabend in St. Virgil | 29.1.2020

Mehr als 10 Jahre sind vergangen seitdem die Finanzkrise die Welt so richtig durchgeschüttelt hat. Doch was ist seither passiert? Es scheint, als machen wir weiter wie bisher. Dennoch setzen sich Menschen weltweit für eine plurale Wirtschaftswissenschaft ein. Sie wollen implizite Annahmen, versteckte Werturteile und blinde Flecken offenlegen und die Ökonomie wieder in breitere Kontexte einbetten. Ein kontroverser Diskussionsabend über erforderliche Weichenstellungen im Bereich der Wirtschaftstwissenschaften.

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„Globale Ungleichheit nimmt weiter zu“ | Zukuftsbuch mit der Entwicklungssoziologin Karin Fischer

Zahlen belegen es deutlich: Die Kluft zwischen Nord und Süd konnte trotz hehrer Ziele in den letzten Jahrzehtnen kaum verringert werden, jene zwischen Vermögenden und Normalverdienenden steigt rasant an. Dies trifft auch die unteren Einkommensschichten in den reichen Staaten.

Warum das so ist, welche Theorien es für Ungleichheit und die „Great Divergence“ gibt und welche Wege zu mehr Gleichheit zu beschreiten wären – das ist Thema des Buches „Globale Ungleichheit“, das 2019 im Mandelbaum-Verlag erschienen ist. Am 5. Dezember 2019 war eine der Herausgeberinnen, Karin Fischer von der Kepler Universität Linz, zu Gast in der 51. Ausgabe der Reihe JBZ-Zukunftsbuch.

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