Gesundheitskrise, Teuerungskrise, Demokratiekrise, Klimakrise, Finanzkrise. All diese Krisen betreffen uns alle und dennoch sind die Folgen ungleich verteilt. Wie geht es jenen Menschen, die keinen finanziellen Polster haben oder kein soziales Netz, das sie in schwierigen Zeiten auffängt? Fragen wie diese werden im Buch „Armut in der Krisengesellschaft“ ausführlich behandelt, aber die Autor:innen bleiben nicht bei einer Analyse der Folgen von Krisen stehen sondern untersuchen auch, wie gegenwärtig über Armut berichtet wird und von welchen Narrativen Diskurse zum Thema geprägt sind und wie es um die Armutsbekämpfung ganz allgemein steht. Darüber wird der Mitautor Martin Schenk in diesem Video sprechen.

Input: Martin Schenk ist als Sozialexperte bei der Diakonie Österreich tätig und Mitbegründer der Armutskonferenz. Außerdem ist er Psychologe und Lehrbeauftragter am FH Campus Wien für Soziale Arbeit.

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Schenk: Diakonie gGmbH