Utopiekompetenz als gemeinschaftliches Antidepressivum? Bei diesem Workshop stehen Utopien als zentrale Zukunfts- und Bewältigungskompetenz im Mittelpunkt. Utopisches Denken ermöglicht einen Perspektivenwechsel: weg von Angst, Dystopie und Lähmung, hin zu Orientierung, Sinn und Gestaltungsfähigkeit. Utopien wirken als Vertrauens- und Zuversichtsmotor, stärken mentale Gesundheit und eröffnen neue Perspektiven für Demokratie, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ziel ist es, darin zu unterstützen, gegenwärtige gesellschaftliche Narrative kritisch zu hinterfragen, Mut zur Utopie zu entwickeln und eigenständiges, visionäres Denken zu fördern. Utopische Bildung wird als notwendige Haltung der Gegenwart verstanden. Zentral ist das Prinzip der Herzenshöhe: Zukunft entsteht in Beziehung und Verantwortung. Visionen entfalten ihre Kraft dort, wo Menschen einander auf Augen- und Herzenshöhe begegnen.
Im Workshop wird mit philosophischen Gedankenexperimenten, der Methode „Zukunftswerkstatt“ sowie utopischen Impulsen aus Musik, Film und Literatur gearbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf dem „finnischen Glück“ als Beispiel für zukunftsorientiertes Denken.

Utopiekompetenz – Visionen denken
Warum wir gerade jetzt Utopien brauchen

MethodenAkademie | Fr 10.04.2026 | 14:00-18:00

Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg
Tagungsraum 2. Stock

Referent: Jenni Kaiser, Lehrerin und Sozialpädagogin, ist Zukunftswerkstätten-Moderatorin, Utopie-Workshopleiterin und Initiatorin von Bildungsideen.

Teilnahmebeitrag: Euro 45,-/Euro 20,- (ermäßigt). Die Ermäßigung gilt für Studierende und Geringverdienende. Für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Salzburger Bildungswerkes und der Gemeindeentwicklung sowie Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Salzburger Bibliotheken ist die Teilnahme kostenlos. Für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personen, die am Stadtwerk-Areal arbeiten oder wohnen, übernimmt der Verein Stadtwerk die Teilnahmegebühren. Anmeldung mit Wohn- und/oder Arbeitsadresse nötig.

Anmeldungen sind hier möglich.

Eine Kooperation der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, dem Salzburger Bildungswerk, dem Referat für Kultur und Wissenschaft, dem Zukunftsraum Gemeinde und Bürgerbeteiligung SIR, dem Dachverband Salzburger Kulturstätten und dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen.