Aus gesundheitlichen Gründen müssen wir diese Veranstaltung leider absagen. Die unten beschriebene Anschlussveranstaltung am 11.06. findet aber wie gehabt statt.

In den Jahren 1525 und 1526 kam es in Zentraleuropa zu zahlreichen sozialen Aufständen im bäuerlichen Milieu, die meist als „Bauernkriege“ bezeichnet wurden. Gefordert wurden in diesen Konflikten neben religiöser Freiheit auch politische Mitbestimmung, ein gerechterer Zugang zu Ressourcen und sogar die Gleichheit der Menschen. Welche Rolle spielten dabei nicht-bäuerliche Schichten und klimatische Einflüsse („Kleine Eiszeit“)? Diese Montagsrunde gibt einen Einblick in die materiellen Lebensbedingungen im ländlichen Salzburg des 16. Jahrhunderts und versucht Konfliktkonstellationen abseits des Religiösen nachzuzeichnen.

Daran anschließend gibt es die Möglichkeit, am Donnerstag, 11.06.2026, 18:00-20:00 Uhr, im Salzburger Freilichtmuseum das Thema im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Was Stadt und Land heute trennt (oder vereint)?“ in einem Geh:spräch weiter zu vertiefen und gemeinsam zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit dem Freilichtmuseum Salzburg

Der ländliche Raum versus die Herrschaft
Erfahrungen aus dem 16. Jahrhundert

mit Georg Stöger: Historiker, Universität Regensburg
JBZ Montagsrunden 255 | MO 01.06.2026 | 19:00

Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg

Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.
Anmeldungen sind hier möglich.
Foto: © Anita Ledersberger