Ideen machen Geschichte. Der amerikanische Vizepräsident JD Vance belehrt in seinen Reden das liberale Europa. Die liberale Ordnung sei am Ende, weil es ihr nicht gelungen sei, das Versprechen eines guten Lebens für alle einzulösen. Stattdessen erlebe der Westen einen Verfall der Sittlichkeit und Traditionen. Eine neue postliberale Ordnung, die auch auf Basis der Ideen christlicher Vordenker gestaltet werden soll, ist das Ziel, das Vance für die USA ausgibt und das er Europa anempfiehlt. Die Politikwissenschaftlerin Carlotta Voß hat sich genauer angesehen, welche Quellen dieses Denken hat und zeichnet es in diesem Video nach. Nachdem die JBZ 2019 bereits einen Vortrag des Vordenkers des Postliberalismus, Patrick J. Deneen, mitveranstaltet hat, wollen wir wissen, wie sich sein Denken mit anderen Einflüssen zu dem entwickelt hat, was wir heute von JD Vance hören.
Input: Carlotta Voß beschäftigt sich mit Demokratietheorie, der Philosophischen Anthropologie, der responsiven Ethik und der Tugendethik sowie der Geschichtsphilosophie. Sie ist als Postdoc-Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover tätig.
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