Was steckt hinter dem Trend der Tradwife-Bewegung und der Stay-at-Home Girlfriends? Sind sie eine Rückkehr zu alten Geschlechterrollen oder eine neue Form weiblicher Selbstbestimmung? Diese Veranstaltung lädt dazu ein, kritisch über die Bedeutung von weiblicher Arbeit und die Entwicklung der Gesellschaft nachzudenken. Kathrin Trattner, Expertin für digitale Medien, Gender und Religion, bietet spannende Einblicke in die Schnittstellen von (imaginierter) Tradition, Kultur und den Einfluss digitaler Geschichten auf die Emanzipation der Frau. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im UFSP „Digital Religion(s)“ an der Universität Zürich und Lehrbeauftragte im Masterstudium „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie forscht zu Religion, Kultur und digitalen Medien, insbesondere Social Media und Gaming. Eine weitere Perspektive zum Thema bringt Helene Czifra ein, sie ist Mutter von fünf Kindern und Projektkoordinatorin von meinefamilie.at und spricht u.a. über die Abgrenzung von Tradwifes zum Leben von Müttern und Hausfrauen.
Eine thematische Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und dem Team Vielfalt.
Zurück an den Herd?
Warum der Tradwife-Hype polarisiert
mit Kathrin Trattner: Universität Zürich & Helene Czifra: Mutter von 5 Kindern, Projektkoordinatorin meinefamilie.at
JBZ Projekte des Wandels 101 | MO 10.11.2025 | 19:00
Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.
Anmeldungen sind hier möglich.
Foto: © Judith Recher
