Für eine Zukunft ohne Angst! Es gibt gute Nachrichten: Anti-Dystopien eröffnen neue Perspektiven. Science-, Social- und Climate-Fiction stellen sich als Mutmacher für Veränderung und gesellschaftlichen Wandel heraus.

Unsicherheit, Missstände, düstere Prognosen – Dystopien prägen unsere Zeit und liegen in Literatur und Popkultur im Trend. Doch es gibt auch Zukunftserzählungen, in denen Menschen trotz Katastrophen für Gerechtigkeit und solidarische Gemeinschaften eintreten, und damit dystopische Zustände verhindern. Anhand ausgewählter Werke stellt Isabella Hermann die Anti-Dystopie als eigenes Genre vor, das sich gegen die Diagnose gesellschaftlicher Hoffnungslosigkeit stellt, und zeigt, wie eine anti-dystopische Haltung Impulse für reale Veränderung und soziale Innovation im Hier und Jetzt liefern kann. Denn anders als Utopien eröffnen Anti-Dystopien keine perfekten und unerreichbaren Zukünfte, sondern akzeptieren Widersprüche und Ungereimtheiten.

Diese Veranstaltung ist Teil einer Trilogie, die wir als Dank für den Erhalt des internationalen Hauptpreises für Kunst und Kultur des Kulturfonds Salzburg ausrichten.

Schluss mit der Zukunftsangst!
Der neue Trend aus der Science-Fiction

mit Isabella Hermann: Politikwissenschaftlerin und Science-Fiction-Expertin, Berlin
JBZ Montagsrunden 247 | MO 16.02.2026 | 19:00

Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg

Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.
Anmeldungen sind hier möglich.
Foto: © Kopf und Kragen-Fotographie