Für eine Zukunft ohne Angst! Es gibt gute Nachrichten: Anti-Dystopien eröffnen neue Perspektiven. Science-, Social- und Climate-Fiction stellen sich als Mutmacher für Veränderung und gesellschaftlichen Wandel heraus.

Unsicherheit, Missstände, düstere Prognosen – Dystopien prägen unsere Zeit und liegen in Literatur und Popkultur im Trend. Doch es gibt auch Zukunftserzählungen, in denen Menschen trotz Katastrophen für Gerechtigkeit und solidarische Gemeinschaften eintreten, und damit dystopische Zustände verhindern. Anhand ausgewählter Werke stellt Isabella Hermann die Anti-Dystopie als eigenes Genre vor, das sich gegen die Diagnose gesellschaftlicher Hoffnungslosigkeit stellt, und zeigt, wie eine anti-dystopische Haltung Impulse für reale Veränderung und soziale Innovation im Hier und Jetzt liefern kann. Denn anders als Utopien eröffnen Anti-Dystopien keine perfekten und unerreichbaren Zukünfte, sondern akzeptieren Widersprüche und Ungereimtheiten.

Input: Isabella Hermann: Politikwissenschaftlerin und Science-Fiction-Expertin, Berlin

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Hermann: © Kopf und Kragen-Fotographie