Die Globalisierung, wie wir sie kannten, ist vorbei. Erschütterungen wie die Finanzkrise, die Pandemie, Chinas Aufstieg, Russlands Krieg gegen die Ukraine und vor allem die Politik der USA unter Präsident Donald Trump haben gezeigt: Wirtschaft ist ein geopolitisches Machtinstrument. Autokratien nutzen Handelsverflechtungen gezielt als Waffe, während westliche Demokratien um wirtschaftliche Resilienz kämpfen.
Das neue Buch von Christoph Hein „Unsere Wirtschaft neu denken“ macht deutlich, warum Geoökonomie – das weltumspannende Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik – zur entscheidenden Strategie unserer Zeit wird. Wie sichern wir kritische Ressourcen? Wie verhindern wir gefährliche Abhängigkeiten? Was bedeuten Handelskriege? Und wie bleiben wir als Demokratien in einer multipolaren Welt wirtschaftlicher Machtkämpfe handlungsfähig?
Input: Dr. Christoph Hein arbeitet seit 1997 für die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Nach 25 Jahren als Wirtschaftskorrespondent in Asien führt er heute den wöchentlichen Newsletter F.A.Z. PRO Weltwirtschaft zum Thema Geoökonomie. Er hat mehrere Bücher zu Asien verfasst.
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Hermann: © Markus Kirchgessner
