Boden ist eine endliche Ressource, gleichzeitig wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt stetig. Steigende Preise, Spekulation und knappe Flächen verschärfen die Frage: Wie kann leistbarer Wohnraum unter diesen Bedingungen überhaupt noch entstehen? Die Raumplanerin Gerlind Weber plädiert für ein Umdenken: Statt immer neuer Versiegelung braucht es neue Strategien im Umgang mit Bestand, Fläche und Eigentum. Im Vortrag diskutiert die Expertin aktuelle Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze. Gerlind Weber war Professorin für Raumplanung und Raumforschung an der BOKU, wo sie bis 2012 das Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung leitete. Sie lehrte international, u. a. an der ETH Zürich und der Kyoto University. Heute ist sie als wissenschaftliche Konsulentin tätig; ihre Schwerpunkte liegen auf Bodenschutz und nachhaltiger Entwicklung ländlicher Räume.
Eine thematische Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und dem Wohnservice Stadt Salzburg
Kein städtischer Grund und Boden mehr?
mit Gerlind Weber: Universitätsprofessorin für Raumplanung i.R.
JBZ Projekte des Wandels 107 | MO 15.06.2026 | 19:00
Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird auch gestreamt.
Anmeldungen sind hier möglich.
Foto: © Luiza Puiu
