Roboter unterstützen bereits heute in der Pflege – doch wie weit soll ihr Einsatz gehen? Welche Aufgaben können Maschinen übernehmen, wo braucht es den Menschen und wie verändert das Potenzial von Künstlicher Intelligenz diese Debatte? Eine Diskussion über technologische Möglichkeiten, ethische Fragen und die Zukunft der Pflege mit den Experten Christopher Frauenberger und Ralf Vetter.

Eine thematische Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und dem Team Vielfalt und in Kooperation mit dem DAS KINO

Input: Christopher Frauenberger untersucht, wie sinnvolle Beziehungen zwischen Menschen und digitaler Technologie gestaltet werden können. Seine Arbeit bewegt sich zwischen praktischen Anwendungen in realen Kontexten wie Arbeit, Pflege oder Bildung und theoretischen Ansätzen, die darauf abzielen, das Wesen unserer Beziehung zu Technologien wie künstlicher Intelligenz, virtueller Realität oder Robotik zu konzeptualisieren. Ausgehend von der Informatik und inspiriert von Methoden und Konzepten aus den Sozialwissenschaften und der Philosophie ist seine primäre wissenschaftliche Forschungsmethode die Designforschung, die von partizipativen Ansätzen bis hin zu spekulativem Design reicht.

Ralf Vetter ist Junior Researcher und Doktorand in der Forschungsgruppe „Mensch-Computer-Interaktion“. Mit seinem Hintergrund in Psychologie (BSc, Universität Wien) und Human-Computer Interaction (MSc, University of Salzburg & FH Salzburg) untersucht er in seiner Arbeit neue Einsatzmöglichkeiten der Robotik in der Demenzpflege. Er arbeitet mit partizipativem und spekulativem Design und bezieht Menschen mit Demenz sowie ihre Pflegepartner in die Entwicklung alternativer technologischer Zukunftsvisionen ein. Sein Ansatz verbindet Pflegetheorie und posthumanistische Perspektiven, um die bestmöglichen Pflegekonfigurationen zu verstehen und zu gestalten.

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Foto: © JBZ
Frauenberger & Vetter: © IT:U