Category Archives: JBZ Montagsrunden

MR 154 |Eva Linsinger: Was ist heute noch Qualitätsjournalismus? 2.11. Nur ONLINE

Medien stehen unter vielfältigem Druck: Printauflagen unter Druck, geschürtes Misstrauen, weniger Zeit für Recherche, die Konkurrenz der sozialen Medien. Was bedeutet dies alles für die Qualität des Journalismus? Eva Linsinger kennt die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte genau. Als Leiterin der Innenpolitik des Magazins „profil“ reflektiert sie in dieser Montagsrunde, was es heute noch bedeutet, wenn man „Qualitätsjournalismus“ anbieten will.

– 154. JBZ-Montagsrunde: „Was ist heute noch Qualitätsjournalismus?“ Impuls: Eva Linsinger (Leiterin Innenpolitik, profil). Montag, 2. November 2020, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, am Robert-Jungk-Platz, 5020 Salzburg.

Die Veranstaltung wird auch gestreamt im Zoom-Raum 864 224 5575. Ist die Veranstaltung vor Ort nicht zulässig, wird nur der Stream angeboten. Die Angemeldeten werden rechtzeitig informiert.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei.

MR 153 | Klaus Burmeister: Künstliche Intelligenz 2030. 19. 10.

Die Zukunft steht nicht fest. Zukunftsforschung arbeitet daher gerne mit plausiblen Szenarien. Klaus Burmeister ist einer der wichtigsten Zukunftsforscher des deutschsprachigen Raumes. Gemeinsam mit einem Team hat er für das anerkannte Fraunhofer-Institut und gefördert vom deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung sechs Szenarien durchgedacht, wie der Einsatz künstlicher Intelligenz unsere Arbeitswelt bis 2030 verändern wird. In der JBZ wird er die Ergebnisse der Studie erstmals in Österreich vorstellen. 
Klaus Burmeister ist Gründer von Z_punkt und Head des foresightlabs. Der gelernte Starkstromelektriker war nach seinem Studium der Politologie an der Freien Universität Berlin, am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie beim Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) tätig. Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit zukünftigen Herausforderungen und Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Prozess der digitalen Transformation und die Zukunft der Arbeit sind für ihn in diesem Kontext zentrale Leitthemen.

– 153. JBZ-Montagsrunde: „Künstliche Intelligenz 2030. So ändert sich die Arbeitswelt: Die Szenarien.“ Impuls: Klaus Burmeister (Zukunftsforscher, Berlin). Montag, 19. Oktober 2020, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.

Die Veranstaltung wird auch gestreamt im Zoom-Raum 864 224 5575. Ist die Veranstaltung vor Ort nicht zulässig, wird nur der Stream angeboten. Die Angemeldeten werden rechtzeitig informiert.

Diese Montagsrunde war ursprünglich im März geplant gewesen und war abgesagt worden.

Noch Leben im Westen | Yannick Stiller bei der 151. JBZ-Montagsrunde

Der Salzburger Politikwissenschaftler Yannick Stiller stellte sich der Frage, wie es um den „Abstieg des Westens“ bestellt sei. Er referierte die wichtigen Thesen, die allesamt diesen Abstieg zum Inhalt haben. Stiller stellte diesen Thesen aber Argumente entgegen, die den Abstieg in Frage stellen. Es ist noch Leben im Westen.

Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde vom Politikwissenschaftler Francis Fukuyama das „Ende der Geschichte“ propagiert. Damit meinte Fukuyama, dass sich durch den Sieg „des Westens“ Demokratie und Marktwirtschaft nun endgültig und weltweit durchsetzen würden. Drei Jahrzehnte später wirkt diese Prognose stark verfehlt und viele Autorinnen und Autoren sprechen gar von einem bevorstehenden oder gar bereits vonstattengehenden Untergang „des Westens“. Geopolitisch erwachsen der NATO neue Konkurrenten in Asien, wirtschaftlich wird die liberale Marktwirtschaft von staatlich gelenktem Kapitalismus untergraben, normativ befindet sich die Demokratie in der Krise und auch kulturell wird das bisherige Monopol des Westens in Frage gestellt. Hier unsere Interview mit dem Politikwissenschaftler.

„Wir sind zu klein und können nichts tun“ | Politologe Reinhard Steurer über Klimamythen in der 150. Montagsrunde

„Die anderen sind schuld, v.a. China und die USA“, „Wir sind zu klein und können nichts tun“, „Österreich steht ohnehin gut da“, „Jeder Einzelne kann etwas tun, Klimapolitik ist nicht nötig“, „Klimapolitik ist auch ohne Preis auf CO2 wirksam“, „Ein Preis auf CO2 ist unsozial“ – so lauten beliebte „Mythen“ der Klimapolitik. Aufgezählt und anschaulich widerlegt hat diese der Politikwissenschaftler Reinhard Steurer in der 150. Montagsrunde, die am 24. August 2020 im Rahmen der Partnerschaft mit der Klima- und Energiestrategie 2050 des Landes ausgerichtet wurde. Vortrag auf JBZ TV | Diskussion auf JBZ TV

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MR 152 | Annekathrin Kohout: `Ihr seid doch alle in der Matrix gefangen!´. Science meets Fiction. 5.10.

Im Science-Fiction-Film Matrix sind die Menschen in einer computergenerierten Traumwelt gefangen, die Wirklichkeit lässt sich nur durch die Einnahme einer roten Pille erkennen. Neurechte Gruppierungen bemühen immer öfter dieses Bild, um gegen den Status quo der liberalen Demokratie aufzutreten. Sogar die „rote Pille“, die es erlauben soll, die Realität zu erkennen, wird zitiert: Den Neuen Rechten dient sie nunmehr zur Selbstbeschreibung. Annekathrin Kohout hat die Entwicklung dieser Denkweise verfolgt und zeigt, wie Bilder der Science-Fiction und der Popkultur halfen, einen neurechten Diskurs über „Wahrheit“ zu etablieren.

Die Kulturhistorikerin und Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout arbeitet neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen als freie Autorin. Sie ist Herausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift Pop. Kultur und Kritik, außerdem Mitherausgeberin der Buchreihe „Digitale Bildkulturen“ im Verlag Klaus Wagenbach.

– 152. JBZ-Montagsrunde: „`Ihr seid doch alle in der Matrix gefangen!´ Wie die neue Rechte heute über Wahrheit redet.“ Impuls: Annekathrin Kohout (Universität Siegen). Montag, 5. Oktober 2020, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, am Robert-Jungk-Platz, 5020 Salzburg .

Die Veranstaltung wird auch gestreamt im Zoom-Raum 864 224 5575. Ist die Veranstaltung vor Ort nicht zulässig, wird nur der Stream angeboten. Die Angemeldeten werden rechtzeitig informiert.

Die Montagsrunde ist Teil des Festival „Science meets Fiction“.Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei.

MR 151 | 14.9.2020 | Der Abstieg des Westens

Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde vom Politikwissenschaftler Francis Fukuyama das „Ende der Geschichte“ propagiert. Damit meinte Fukuyama, dass sich durch den Sieg „des Westens“ Demokratie und Marktwirtschaft nun endgültig und weltweit durchsetzen würden. Drei Jahrzehnte später wirkt diese Prognose stark verfehlt und viele Autorinnen und Autoren sprechen gar von einem bevorstehenden oder gar bereits vonstattengehenden Untergang „des Westens“. Geopolitisch erwachsen der NATO neue Konkurrenten in Asien, wirtschaftlich wird die liberale Marktwirtschaft von staatlich gelenktem Kapitalismus untergraben, normativ befindet sich die Demokratie in der Krise und auch kulturell wird das bisherige Monopol des Westens in Frage gestellt. Yannick Stiller von der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Salzburg möchte mit Ihnen diese Untergangsszenarien diskutieren und auch einen Blick in die Zukunft wagen: was kommt nach „dem Westen“?

– 151. JBZ-Montagsrunde: „Der Abstieg des Westens“ Impuls: Yannick Stiller (Politikwissenschaftler, Salzburg). Montag, 14. September 2020, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.

Die Veranstaltung wird auch gestreamt im Zoom-Raum 864 224 5575. Ist die Veranstaltung vor Ort nicht zulässig, wird nur der Stream angeboten. Die Angemeldeten werden rechtzeitig informiert.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei.