Category Archives: JBZ Montagsrunden

MR 133 | Eine Zukunft in den heißen Städten?| 12.8.2019

Die Klimakrise ist kein Zukunftsszenario mehr. Die Herausforderungen, vor denen wir aktuell stehen, erfordern eine mutige und klimaorientierte Gestaltung des Straßenraums. Diese Vision kann nur dann rasch umgesetzt werden, wenn unterschiedliche Fachgebiete an einem Strang ziehen. Jetzt müssen wir beginnen, z.B. die Städte so zu gestalten, dass sie den klimatischen Herausforderungen der Zukunft gerecht werden können.

Read more…

Tourismus und Klimawandel – drei Zukunftsszenarien. Montagsrunde mit Christian Baumgartner

Der Tourismus ist einerseits durch seine Mobilität ein relevanter Mitverursacher des Klimawandels, andererseits zählt er zu denjenigen Wirtschaftszweigen, die unmittelbar mit den Auswirkungen des Wandels umgehen müssen. Wird Skifahren im Jahr 2050 ein absolutes Luxusgut? Wird es Weintourismus in den Salzburger Tälern geben? Oder können wir das Ruder noch herumreißen und war dann alles ein Sturm im Wasserglas?

Der Tourismusexperte Christian Baumgartner zeigte in einer Montagsrunde am 1. Juli 2019 – diesmal in Kooperation mit umwelt.service.salzburg und der Klimastrategie 2050 des Landes Salzburg – auf, wo wir heute stehen, was mit mit ziemlicher Sicherheit wissen und welche Spielräume wir haben.

Read more…

„Pluralität von Zukunftsmöglichkeiten aufzeigen“ | Stefan Brandt vom FUTURIUM Berlin zu Gast

Drei Denkräume umfasst das FUTURIUM Berlin: Technik – Natur – Mensch. Auf 5000 Quadratmeter Nutzfläche wird es Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops geben. Eröffnet wird das FUTURIUM am 5. September 2019. Am 17. Juni war Stefan Brandt, Direktor der Einrichtung, zu Gast in einer JBZ-Montagsrunde, in der er das Projekt vorstellte. Im Bild mit Stefan Wally von der JBZ und Karoline Tanzer, der Vorsitzenden des Kulturausschusses der Stadt Salzburg, die die Veranstaltung einleitete.

Die Pluralität der Zukunftsmöglichkeiten aufzuzeigen unter der Leitfrage, wie wir leben wollen, sei das Ziel des FUTURIUM, so Brandt. Es gäbe viele Fragen an die Zukunft, die Kunst sei es daher, diese in einem Haus zu vereinen. Dies erfordere den Mut zur Lücke. Kriterien seien Lebensnähe, Offenheit im Denken und Partizipation.

Geplant sind „liquide Dauerausstellungen“, die ständig adaptiert werden. Aber auch Workshops, Zukunftswerkstätten, Kunstevents und Dialoge. Für Schulen werden eigene Unterrichtsmaterialien angeboten. Technik sei ein wichtiges Thema des FUTURIUM, so Brandt, aber immer im Kontext mit Natur und Mensch- im Sinne des „Anthropozäns“. Zudem soll der Kreativität breiter Raum gegeben werden. „Wir brauchen eine Phantasiebewegung“, so Brandt im Sinne Robert Jungks.

Die Veranstaltung gemeinsam mit dem Literaturarchiv Salzburg fand in Erinnerung an die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Robert Jungk durch die Stadt Salzburg vor 30 Jahren statt. Karoline Tanzer, die Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Salzburg, verwies in ihrer Einführung auf die Ziele der Wissensstadt Salzburg und würdigte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Robert-Jungk-Bibliothek. Die Stadt werde auch in Zukunft ein verlässlicher Partner der Einrichtung sein.