Aufbau und Methoden der Zukunftswerkstatt

Die drei Phasen der Zukunftswerkstatt: 

I. Kritikphase | Bestandsaufnahme
Ziel: Herausforderungen erkennen, Verstehen, Vertrauen schaffen

Hier beginnt die konkrete Werkstattarbeit, in der der eigentliche Anlass des Zusammentreffens für alle Beteiligten sichtbar wird. Hier ist Platz für kritische themenbezogene Einwände, der Äußerung von Unmut und jenen Dingen, die verändert werden wollen. Die teilnehmenden Personen erfahren im geschützten Rahmen von den Bedenken und Meinungen aller Anwesenden. Hier soll auch Platz für die Äußerung positiver Ansichten sein, man erzählt sich „was gut läuft“ und „wo es hapert“. So kann eine kritische Bestandsaufnahme der Gesamtsituation entstehen und lösungsorientiert in die nächste Phase übergegangen werden.

Methoden:

  • Dialog
  • Brainstorming/-writing
  • Bulls Eye Technik
  • ….

II: Phantasie- & Utopiephase
Ziel: Innovationen ermöglichen, Ideen entwickeln

Diese Phase ist die kreativste von allen. Die Kritikpunkte aus der ersten Phase werden ins Positive gewendet und als Zukunftsziele definiert. Hier wird versucht herauszufinden welches Potenzial in der Gruppe schlummert. Experimentierfreude und Neugierde ist hier angesagt. Die Ideen und Lösungen können verbal und schriftlich gesammelt werden, ebenso können verschiedenste Visualisierungstechniken ihre Anwendung finden, die Auswahl der einzelnen Techniken sind auftragsabhängig:

Methoden:

  • Graphic Storming
  • Brain Storming
  • Dynamic Facilitation
  • Fish Bowl
  • Café to go
  • World Café
  • 6-Hüte Methode
  • ….

III. Realisierungs- | Strategiephase
Ziel: Entscheiden und Planen

Hier werden die entwickelten Ideen und Visionen auf ihre Machbarkeit hin überprüft, die strategische Planung beginnt und die nächsten Schritte werden fixiert:

Methoden:

  • Ergebnis- und Strategiecafé
  • Aktionsplan
  • W-Methode
  • Business CANVAS

Kontakt
Mag. Dagmar Baumgartner
Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunfstfragen (JBZ)
Strubergasse 18/2
5020 Salzburg