Andreas Zumach über Welt im Chaos – Machtlose UNO | 11.12.2015

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Wie soll die internationale Staatengemeinschaft mit dem IS umgehen? Diese Frage stellen sich nach den Terroranschlägen von Paris viele Menschen. Andreas Zumach, als UN-Korrespondent zahlreicher Medien einer der besten Kenner der internationalen Politik, sucht bei einer Präsentation seines Buches „Globales Chaos. Machtlose UNO“ (s. Top Ten der Zukunftsliteratur) Antworten auch auf diese Frage.

 Vortrag von Andreas Zumach, UN-Korrespondent der taz, Genf
Fr. 11. Dez. 2015 19.00 Uhr
Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Stadtwerk | Strubergasse 18 | 2. St. |5020 Salzburg Freier Eintritt | Beginn: 19 Uhr | Infos: 0662.873206
Anmeldung hier oder telefonisch

machtlose UNOAndreas Zumach gilt als einer der besten Kenner der internationalen Politik. Seit 1988 arbeitet er als UNO-Korrespondent mit Sitz in Genf für die Berliner tageszeitung (taz), die Zürcher Wochenzeitung (WOZ), die Presse in Wien sowie für weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten. Nach „Die kommenden Kriege“ (2005) beschäftigt sich Zumach in seinem neuen Buch „Globales Chaos – Machtlose UNO“ mit den aktuellen Konfliktherden sowie den Kriegen der vergangenen Jahrzehnte und der Rolle, die die Vereinten Nationen darin spielten.

„Die UNO“ als eigenständig handelndes Subjekt gibt es nicht, sondern sie ist „ein kompliziertes Netzwerk von inzwischen 193 souveränen Nationalstaaten mit oftmals sehr unterschiedlichen Interessen“, so der Experte. Im Vortrag in der Reihe JBZ-Zukunftsbuch wird er auf die Ursachen aktueller Kriege, die chronische Unterdotierung der UNO, etwa des Flüchtlingshilfswerks sowie auf Zukunftsstrategien eingehen.

Dem Vortrag folgt ein Gespräch mit Dr.in Heidi Grobauer (KommEnt) und Dr. Helmut Müller (Salzburger Nachrichten), moderiert von Hans Holzinger (JBZ, Entwicklungspolitischer Beirat des Landes Salzburg).

Gefördert vom Entwicklungspolitischen Beirat der Salzburger Landesregierung im Rahmen von EYD 2015. Mehr siehe http://gofairsalzburg.com

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1 Comment

  1. Schade ist, dass es offensichtlich keine Diskussion über die individuellen psychischen Hintergründe (die Kindheit) der einzelnen Attentäter mehr gibt, wie es die Kindheitsforscherin Alice Miller (Buch: Am Anfang war Erziehung) mit den großen Diktatoren wie Hitler sehr gut erforscht hat.

    Auf http://kriegsursachen.blogspot.com führt ein engagierter Deutscher diese Forschungsarbeit weiter …

    Monika Kindler

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