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MR 126 | Wir vermessen uns selbst | 25.3.2019

Dhenya Schwarz ist Preisträgerin des Nachwuchspreises des Netzwerks Zukunftsforschung. Sie hat sich genauer angesehen, wie wir mit der digitalen Welt umgehen und zurechtkommen. Sie zeigt, wie wir immer mehr Daten über uns produzieren. Mit gutem Grund (?): geht es doch um Fitness, Gesundheit, Wissen, Sicherheit, Produktivität und Optimierung. Schwarz meint, dass diese Selbstvermessung der Menschen ein neues Niveau erreicht hat. Ein Niveau, das als Höhepunkt einer lang andauernden Entwicklung beschrieben werden kann. Wir fragen Dhenya Schwarz: Aber wo führt das eigentlich hin?

– 126. JBZ-Montagsrunde: „Wir vermessen uns selbst: Kontrolle über das Leben im digitalen Zeitalter“. Impulse: Dhenya Schwarz (RWTH Aachen)  Montag, 25. März 2019, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg. Zum Stadtwerk kommt man mit dem O-Bus mit der Linie 2 (Haltestelle Gaswerkgasse oder Roseggerstraße), Linie 4 (Haltestelle Stadtwerk Lehen), Linie 7 (Haltestelle Strubergasse). Die S-Bahn Station Mülln ist nur fünf Gehminuten entfernt.

Anmeldungen sind hier möglich. Der Eintritt ist frei. 

Zwei Monate in Salzburg forschen?

Zwei Monate in Salzburg leben und forschen. Die Unterkunft ist frei, 1.000 Euro Taschengeld pro Monat. Das bietet die Stadt Salzburg Forscherinnen und Forschern an, die vorübergehend bei der Jungk-Bibliothek andocken wollen. Das Robert-Jungk-Stipendium 2019 wird ausgeschrieben. Bis 20. Juni 2019 kann man sich bewerben.

Es ist wieder soweit. Bereits zum 12. Mal wird 2019 das Robert‐Jungk‐Stipendium der Stadt Salzburg ausgeschrieben. Es steht, dem zentralen Anliegen Robert Jungk entsprechend, unter dem Motto „Betroffene zu Beteiligten machen“. Für zwei Monate kann mit dem Stipendium in der JBZ an einem wissenschaftlichen Thema im Bereich Zukunftsforschung, Partizipation oder Klimaschutz und Nachhaltigkeit gearbeitet werden. Zur Verfügung steht eine Wohnung und ein Arbeitsplatz in der JBZ. Dauer: 4. 11. 2019 – 6.1.2020.

Mehr zum Stipendium
Download Ausschreibung 2019

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Gender Gap

MR 125 | Warum sich der Gender Gap durch den Reißverschluss nicht schließen lässt|25.2.2019

Die Politikwissenschaftlerinnen Sarah C. Dingler und Corinna Kröber haben sich mit der Frage beschäftigt, warum der Frauenanteil im österreichischen Nationalrat bei gut einem Drittel stagniert – selbst in den Parteien, die das Reißverschluss-Prinzip bei der Listenerstellung verwenden. Es sind eine Reihe von politischen und gesellschaftlichen Faktoren, die Frauen davon abhalten, im Nationalrat gleich repräsentiert zu sein: Warum diese Faktoren stärker als der „Reißverschluss“ sind, und was man dagegen tun kann, ist Thema dieser Montagsrunde.

125. JBZ-Montagsrunde: „Warum sich der Gender Gap durch den Reißverschluss nicht schließen lässt“. Impulse: Sarah C. Dingler (Universität Salzburg) und Corinna Kröber (Universität Greifswald). Montag, 25. Februar 2019, 19.30 Uhr. Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg.
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