Category Archives: JBZ

Together 2050 | Nachhaltige Stadt – nachhaltiges Dorf

Im Rahmen von SALZBURG 2050, der Klima- und Energiestrategie des Landes Salzburg, setzen das Land Salzburg, die Universität Salzburg sowie die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen nun schon zum vierten Mal das Erfolgsformat rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit „TOGETHER 2050“ fort. Im Fokus steht diesmal das Thema „Nachhaltige Stadt – nachhaltiges Dorf“. Wie kann man unsere städtischen und ländlichen Lebensräume gestalten, sodass sie den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen sind? Welche Rolle spielen nachhaltige Formen von Wohnen in Stadt und Land? Wie sieht eine zukunftsfitte Stadt- und Ortsplanung aus? Wie können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam nachhaltige Zukunftsbilder entwickeln und Projektideen für eine nachhaltige Ortsentwicklung umsetzen?

Read more…

Das war SCIENCE MEETS FICTION 2020

Zwei Wochen fragte man sich in Salzburg, ob das wirklich alles real sein kann –  es ging nicht um die Covid-19-Pandemie, sondern um SCIENCE MEETS FICTION. Vom 28. September bis zum 10. Oktober fand das Festival in Salzburg zum dritten Mal erfolgreich statt und bot vielfältige Möglichkeiten das Thema Zukunft aus unterschiedlichen Perspektiven heraus zu betrachten. Hunderte Besucherinnen und Besucher nützten die Gelegenheit, um im Rahmen von Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen und Workshops ins Gespräch zu kommen. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) organisierte gemeinsam mit der FH Salzburg das von der Wissensstadt Salzburg in Auftrag gegebene Festival und war selbst mit einer Veranstaltung dabei. Das diesjährige Motto lautete „Are you real?“, im Mittelpunkt stand also die Frage nach Fake, Fiktion und Wirklichkeit.

Read more…

„Vielfältig leben“ | JBZ-Vortrag bei der Eröffnung der Saalfeldener Bildungstage

„Vielfalt. Zusammenleben der Zukunft – von lokal bis global“ – darüber sprach JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger bei der Eröffnung der Saalfeldener Bildungstage. Der Vortrag kreiste um Begriffe wie plurale Identitäten, plurale Ökonomie und plurale Arbeit. Die Chancen vitaler Orte der Begegnung und Bildung wurden ebenso angesprochen wie die Notwendigkeit globaler Kooperation bei länderübergreifenden Herausforderungen wie der Klimakrise. Heimat bedeute „Kennen, Gekannt und Anerkannt-Werden“ und müsse alle Menschen einschließen, die an einem Ort wohnen. Gemeinsamkeiten durch den Beruf, die Interessen und Vorlieben sowie die Identifikation mit dem Ort, an dem man lebt, soll vor ethnischen Zuschreibungen stehen, so Holzinger, der auch sein neues Buch „Post-Corona-Gesellschaft. Was wir aus der Krise lernen sollten“, vorstellte. Vielfalt im Denken und Handeln statt Monokultur und Polarisierung sei der Garant einer offenen Gesellschaft. Zusammmenleben sei nicht immer konfliktfrei, solle jedoch von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sein. „Gemeinsam leben, sich im Laufe der Zeit, durch längeres Miteinanderleben aneinander gewöhnen, unter einem Dach leben“ – diese Definition von Zusammenleben aus dem Sprachwörterbuch „Duden“ treffe gut, worum es in der Welt von morgen gehen werde, so Holzinger.

Die schöne Veranstaltung anlässlich „60 Jahre Salzburger Bildungswerk“ in Saalfelden mit Bürgermeister Erich Rohrmoser, SBW-Direktor Richard Breschar, Sabine Aschauer-Smolik vom Bildungszentrum Saalfelden, Sabine Hauser und Uschi Hamza vom örtlichen SBW wurde umrahmt von einem Duo des Österreichischen Ensembles für Neue Musik. Foto: Sabine Hauser.

PW | Stadtklima verbessern. Klimawandel und urbane Baukultur 11.11.

Es naht der Winter, doch der nächste Hitzesommer kommt bestimmt. Tage mit einer Lufttemperatur von über 30 Grad werden als Hitzetage bezeichnet. Aufgrund des Klimawandels nimmt deren Zahl in den Städten stark zu. Wie kann das städtische Mikroklima positiv beeinflusst werden? Welche baulichen Maßnahmen können gegen den Hitzestress ergriffen werden? Wie muss sich die urbane Baukultur verändern? Darüber diskutieren wir in dieser Veranstaltung von Smart City Salzburg, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen und ZiviltechnikerInnenkammer OÖ und Salzburg.

In einem vom Österreichischen Umweltbundesamt geleiteten Forschungsprojekt namens ADAPT Urban Heat Islands wurden Maßnahmen zur Klimawandelanpassung für die Stadt Salzburg analysiert. Das Szenario „Weiße Stadt“ zielt auf die Erhöhung der Hitzereflexion durch weiße Flächen, das Szenario „Grüne Stadt“ auf die Erhöhung der Oberflächenverdunstung durch die Reduktion der versiegelten Flächen, mehr Gründächer und Bäume. Szenario 3 ist eine Kombination der beiden anderen Szenarien. Laut Modell wäre damit eine Reduktion von Hitzetagen um mindestens 50 Prozent möglich. 

In der Veranstaltung wird Bernd Niedermoser, Leiter der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG OÖ und Salzburg, die Partnerin des Projekts war, über Klimaprognosen für die Stadt Salzburg berichten. DI Alexander Storch vom Umweltbundesamt wird die Ergebnisse des Forschungsprojekts einschließlich einer Kosten-Nutzenanalyse der Klimawandelanpassungsmaßnahmen für Salzburg referieren. Den Impulsreferaten folgt ein Gespräch der Experten mit Stadträtin Martina Berthold und DI Franz Seidl, Vizepräsident der Ziviltechnikerkammer OÖ und Salzburg. Danach Publikumsdiskussion. Moderation: Hans Holzinger, JBZ.

Die Veranstaltung wird aufgrund von Corona mit begrenztem Publikum vor Ort stattfinden, aber auch online übertragen und ist somit für eine breite Öffentlichkeit zugänglich. Online-Betreuung: Carmen Bayer

Termin: 11. November 2020, 18.00-20.00 Uhr
Ort: Kammer der ZiviltechnikerInnen | ArchitektInnen und IngenieurInnen Oberösterreich und Salzburg, Bayerhamerstraße 14, 5020 Salzburg
Anmeldung: www.jungk-bibliothek.org/anmeldung