Category Archives: JBZ

PW 33 | Im Engagement für Umwelt- und Naturschutz | Hannes Augustin im Gespräch | 10.4.19

Robert Jungk stand dafür, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Wir wollen die Erfahrungen sichern, die in Salzburg in den vergangenen Jahrzehnten im Bereich Bürgerengagement gesammelt wurden. In einer Reihe von runden Tischen erzählen Salzburger Pioniere und Pionierinnen der Partizipation von ihren Erfahrungen. 

In der zweiten Runde haben wir den Geschäftsführer des Naturschutzbundes Salzburg, Hannes Augustin, zu Gast, der eine der treibenden Kräfte der Umweltschutzbewegung in Salzburg war und ist.

Dr. Hannes Augustin ist Geschäftsführer des Naturschutzbundes Salzburg.

10. April, 17.00 – 18.30 Uhr, JBZ, Strubergasse 18, 5020 Salzburg

Eine Veranstaltung in der Reihe „Projekte des Wandels“ im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Geschichte der Partizipation in Salzburg. In Kooperation mit der ARGE Salzburger Erwachsenenbildung und dem Netzwerk Bildungsberatung Salzburg.

Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten.

Robert Jungk und Hiroshima | Beitrag zu einer Vorlesung an der Universität Wien

Im Rahmen einer Vorlesung von Judith Brander an der Universität Wien anlässlich 150 Jahre Österreich-Japanische Beziehungen hat Yoshie Kagawa einen Bericht über Robert Jungks Engagement für das Nicht-Vergessen der Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki verfasst. Hier steht er zum Download bereit.

Yoshie Kagawa ist in Hiroshima aufgewachsen und hat selbst Angehörige durch die Atombombenabwürfe auf Hirisohima verloren. Sie lebt seit 1992 in Wien. Nach jahrelanger Berufserfahrung studiert sie seit 2017 Japanologie. Sie macht Übersetzungstätigkeiten und Japanforschung unter Einbezug ihrer Insider-/Outsider-Perspektiven.

Gemeinsam mit Judith Brander konnte die JBZ das Arbeitspapier „Strahlen aus der Asche – Die Briefe von Kaoru Ogura an Robert Jungk“ veröffentlichen.

Bürgerdemokratie, aber wie? | Vier Ansätze vorgestellt

„Betroffene zu Beteiligten machen“ war ein zentrales Motto von Robert Jungks Demokratieverständnis und das Prinzip der von ihm gegründeten Zukunftswerkstätten, mit denen die JBZ arbeitet. Ganz in diesem Sinne agieren Modelle der Partizipation, die am 27. Februar 2019 in einem vom Verein Einsatz Inter-Aktion/GBKL organisierten Workshop in der Stadt Galerie Lehen zur Diskussion gestellt wurden. Die JBZ durfte als Partner dabei sein. Der Abend wurde von Gisela Tonis und Stefanie Hillebrand moderiert.

Emilia Bruck ist Mitglied der Wiener Baugruppe Bikes and Rails und stellte den Ansatz des Systemischen Konsensierens dar, mit dem die Baugruppe arbeitet. Kristina Sommerauer von der Agenda 21 des Landes Salzburg präsentierte Beispiele für BürgerInnen-Räte im Bundesland Salzburg. Hania Fedorowicz, Gründerin des Ansatzes für Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung, berichtete über Großgruppendialoge, die sie in verschiedenen Ländern durchgeführt hat. Nora Wolloch von Word Summit Award des International Center for Media informierte schließlich über spannende Ansätze in ganz Europa und darüber hinaus, wie mit digitalen Tools Partizipation angeregt werden kann. Der informative Abend endete mit einem von der Gruppe exzellent moderierten Kreisdialog zur Frage „Bürgerdemokratie ja, aber wie?“

Hania Fedorowicz und Kristina Sommerauer bei „Bürgerdemokratie, aber wie?“

Eine Veranstaltung in der JBZ-Reihe „Projekte des Wandels“