Category Archives: JBZ

JBZ- Projekt der JBZ | Salzburger Umwelt- und Nachhaltigkeitsvernetzung, Start im Herbst 2021

Gemeinsam mit Tabea Klier und Thomas Rewitzer, die in der letzten Wahlperiode das ÖH Umweltreferat geleitet haben, setzt die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) ein Projekt zur Vernetzung von Salzburger Nachhaltigkeitsinitiativen, wie NGOs, NPOs und Aktionsgruppen, um. Tabea Klier und Thomas Rewitzer: „Der Klima- und Umweltbereich hat in der heutigen Zeit einen fundamentalen Stellenwert für die Gesellschaft. Deshalb ist eine Verbindung und Vernetzung von Initiativen mit diesem Themenfokus in Salzburg essentiell. Die Salzburger Umwelt- und Nachhaltigkeitsvernetzung soll Kommunikation, Kooperation und Synergien zwischen den verschiedenen Organisationen schaffen und stärken. Vier Treffen im Jahr 2021/22 sollen die Nachhaltigkeitsinitiativen untereinander sowie mit Vertretern/Vertreterinnen des Landes, als auch jungen interessierten Menschen vernetzen. Wir werden im Oktober 2021 mit dem ersten Treffen starten und freuen uns, wenn Du als Teil der Salzburger Nachhaltigkeitsszene dabei bist. Eine Einladung mit dem konkreten Termin, Ort und Zeit wird rechtzeitig versendet.“

Hans Holzinger von der JBZ, Koordinator der Salzburger Plattform Zivilgesellschaft, begleitet das vom Land Salzburg im Rahmen der Energie- und Klimastrategie „Salzburg 2050“ geförderte Projekt beratend und freut sich über das Zustandekommen der Initiative: „In der Salzburger Zivilgesellschaft gibt es mehrere Vernetzungsplattformen zu sozialen Themen wie die Salzburger Armutskonferenz, die Plattform Menschenrechte oder die Plattform entwicklungspolitischer Gruppen. Mit diesem Projekt soll die Vernetzung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen gefördert und der Ausbau der Salzburger Plattform Zivilgesellschaft als Dachorganisation für Salzburger NGOs sondiert werden.“

Konzipiert wurde die Idee bei einem Sommerpraktikum von Thomas Rewitzer bei ConSalis voriges Jahr. In mehreren Gesprächen mit Thomas und Tabea wurde dann ein Projektantrag beim Land Salzburg erstellt, der an die JBZ-Aktivitäten im Rahmen der Salzburger Plattform Zivilgesellschaft anschließt.

Tabea Klier ist Studentin Master Geographie/Stadtökologie mit großer Erfahrung in der Vernetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen an Hochschulen. Foto: Agnes Wiener

Thomas Rewitzer ist Student Master Geographie/Stadtökologie mit guten Kontakten zur Salzburger Umweltszene und begeisterter Naturschützer. Über die Links könnt ihr die beiden erreichen. Foto: privat

Das Projekt wird gefördert von

Nachlese | Lehren der Zivilgesellschaft aus Corona – ein spannender Workshop in der JBZ gefördert von der ÖGPB

Wie verändert(e) die Pandemie unser Zusammenleben? Welche zivilgesellschaftlichen Potenziale erfuhren wir in der Krise? Wie ging es NGOs im Lockdown? Wie verhalten wir uns gegenüber den Corona-Protestbewegungen? Nicht zuletzt: Welche Wege neuer Nachbarschaften sowie der Stadtteilarbeit sind zukünftig denkbar im Sinne resilienter Gesellschaften und was können wir als NGOs zur Überwindung von Polarisierungen beitragen? Diesen Fragen stellten wir uns in einem Workshop am 18. Juni 2021 in der Robert-Jungk-Bibliothek im Rahmen eines von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung geförderten Projektes. Im ersten Teil des Workshops ging es um Erfahrungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie des freiwilligen Engagements im Kontext der Pandemie. Im zweiten Teil um die Rolle der Zivilgesellschaft im Diskurs um die Corona-Maßnahmen. Hier ein Bericht.

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Nachlese | Sabine Lehner und Kurt Egger über „Gemeinwohl-Ökonomie praktisch“

In der mittlerweile 66. Ausgabe unserer Reihe „JBZ-Zukunftsbuch“ stellten Sabine Lehner und Kurt Egger das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) sowie die Publikation „24 wahre Geschichten vom Tun und Lassen. Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis“ vor. Das Gespräch von Hans Holzinger mit den beiden Co-Autorinnen kann hier auf JBZ TV angesehen, eine Rezension des Buches hier eingesehen werden. Im Folgenden ein kurzer Bericht.

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Vorankündigung | PW 57 Zeitpolster – eine neue Form der Altersvorsorge 29.9.21 18.00

„Heute helfe ich. Morgen wird mir geholfen.“ So lässt sich das Prinzip von „Zeitpolster“, einem innovativen Ansatz der Altersvorsorge zusammenfassen. Entwickelt wurde „Zeitpolster“ von dem Vorarlberger Social Entrepreneur Gernot Jochum-Müller. So funktioniert es: Helfende unterstützen ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung durch verschiedene einfache Unterstützungsleistungen, etwa Einkäufe erledigen oder den Garten pflegen. Dafür erhalten sie eine Zeitgutschrift, die sie später einlösen können, wenn sie selbst Betreuung benötigen. Hilfesuchende erhalten auf diesem Weg kostengünstige Unterstützung.

Organisiert werden die Unterstützungsleistungen über Zeitpolster-Gruppen. Solche gibt es mittlerweile nicht nur in Vorarlberg, sondern auch in Tirol, Steiermark, Niederösterreich, Wien und in Liechtenstein. Wir sprechen in der Reihe „Projekte des Wandels“ mit Sabrina Reichl, die Zeitpolster Salzburg leitet, und mit dem Projektbotschafter Wolfgang Schick.

Landesrätin Andrea Klambauer: „Zeitpolster hat mich überzeugt, weil es eine innovative Möglichkeit ist, einen Beitrag für die Betreuung und Unterstützung von anderen Menschen zu leisten. Es ist eine gute Ergänzung zu den bestehenden Angeboten des Ehrenamts im sozialen Bereich. Zeitpolster bietet einen professionellen Rahmen für gemeinwohl-orientierte Dienstleistungen.“ 

Mi., 29. September 2021, 18.00 Uhr, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/Robert-Jungk-Platz 1, 5020 Salzburg. Input: Sabrina Reichl, Wolfgang Schick. Moderation: Hans Holzinger, JBZ. Anmeldung erbeten: www.jungk-bibliothek.org/anmeldung

Nachlese zu „(Wie) geht öko?“| Ein inspirierender Abend unserer Projekte des Wandels-Reihe in Kooperation mit Smart City Salzburg

Unser ökologischer Fußabdruck ist noch immer viel zu hoch. Wie könnte ein nachhaltiger Lebensstil gelingen? Was braucht es dazu und wie gewinnen wir damit mehr Lebensqualität? Diesen Fragen stellten wir uns in einem inspirierenden Abend der Projekte des Wandels-Reihe in Kooperation mit Smart City Salzburg. Zu Gast waren die Berliner Autorin Ute Scheub, die Youtuberin Svena Preuster alias „Fräulein Öko“, die „Ich habe genug“-Expertin Kim Aigner sowie Susanne Bolte, Koordinatorin der Green WG Challenges der Universität Salzburg. Sie diskutierten mit Stadträtin Martina Berthold über Anregungen für ein nachhaltiges Leben und was Städte dazu beitragen können. Der Abend ist nachzuverfolgen auf JBZ TV. Hier ein kurzer Bericht.

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