Category Archives: JBZ

Übrigens: Spannender Juni nach Rekord-Mai

Übrigens sind wir als JBZ im Moment ganz zufrieden beim Arbeiten:

Das bedeutet, dass gerade in gesellschaftlich schwierigen Zeiten eine Einrichtung wie die Jungk-Bibliothek nachgefragt ist. Für uns ist das ein Ansporn Zukunftsdiskussionen zu den wichtigen Themen mit hoher fachlicher Qualität anzubieten. Und wir haben viele Gründe, mit der Welt eben nicht ganz zufrieden zu sein. Deswegen

Und wenn alles klappt, reden wir bald nicht nur digital miteinander. (stefanwally)

Was kommt danach 21 | Mehr Bezug zu Lebensmitteln?

In dieser Folge erzählt die Kulturanthropologin und Konsumforscherin Gabriele Sorgo, warum das Buch „Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten“ von Andrea Heistinger für die Zeit nach der Krise lehrreich sein könnte.

In Zeiten der Krise leistet auch die JBZ ihren Beitrag. Wir wollen helfen, dass wir ins Gespräch kommen über die Zeit nach Corona. Was kommt danach?
Zu diesem Zweck haben wir in unserem Gedächtnis aber auch in unseren Datenbanken gekramt. Seit vielen Jahren lesen wir Zukunftsbücher, fassen sie zusammen und machen so die Inhalte vielen Menschen zugänglich. Nun: Welche dieser Bücher enthielten wichtige Ideen, die wir jetzt hervorholen sollten?

Das könnte man aus „Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten“ von Andrea Heistinger lernen, sagt Gabriele Sorgo:
Nach Corona sollten wir …
… uns der wesentlichen Dinge im Leben wieder stärker erinnern. Dazu zählen Lebensmittel hoher Qualität, ein Minimum an Wissen über Ernährung, ein neuer Bezug zu Landwirtschaft und Gärtnerei sowie der Respekt vor dem, was uns die Natur gibt.  

Das ist wichtig, weil ….
… durch die industrialisierte Landwirtschaft und anonymisierte Lebensmittelversorgung hohe ökologische Schäden und kulturelle Defizite entstehen. Durch eigenes Gärtnern machen wir neue Erfahrungen im Umgang mit der Natur.  
Die Chancen stehen ….
… gut, weil nach der Corona-Krise das Bewusstsein für eine wieder stärker regional orientierte Lebensmittelproduktion gewachsen ist und es unter jungen Menschen seit längerem einen Trend zum Selbermachen, etwa in den Bewegungen des Urban Gardening und der Gemeinschaftsgärten, gibt.  

proZukunft 2020/3

Am 8. Juni erscheint die neue Ausgabe unseres Buchmagazins proZukunft. Wie immer werden über 30 Neuveröffentlichungen aus dem Sachbuchbereich vorgestellt. Themenbereiche sind diesmal: Klimakrise, Zukunftsdenken, Ökonomie, Geschichte, öffentlicher Raum, Demokratie. Wieder dabei: Der Blick über die Grenzen, nach Frankreich und in den englischsprachigen Raum. Außerdem aktuelle Informationen aus der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen und anderen Instituten.

Mehr Infos zum Magazin | proZukunft lesen

PW 48 | Rette sich, wer kann? Die Grenzen unserer Solidarität | 15.9.

Seit Ausbruch der Corona-Krise wird Solidarität beschworen – doch diese ist stark begrenzt. Staaten agieren weitgehend lediglich auf nationaler Ebene – selbst die Zusammenarbeit in der EU scheint schwierig, sobald diese etwas kostet – und manche Menschen sind stärker von der Krise sowie ihren Folgen betroffen als andere. Die Situation von Asylwerber*innen wird kaum mehr diskutiert oder angesichts der alles überlagernden Corona-Thematik abgetan. Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Blick bewusst auf jene Menschen lenken, die aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind: Wie ist die aktuelle Situation in den Flüchtlingslagern? Wo liegen die Grenzen unserer Solidarität und warum verfallen wir so leicht in einen Krisennationalismus?

Dazu diskutieren der Friedens- und Konfliktforscher Werner Wintersteiner, Monika Gattinger und Kateřina Šrahůlková ( Letztere angefragt) von Ärzte ohne Grenzen sowie Claudia Prantl von der Caritas Salzburg.

Begrüßung: Kristina Langeder-Höll (Friedensbüro Salzburg). Hinführung zum Thema: Birgit Bahtic-Kunrath (JBZ), Moderation: Helmut P. Gaisbauer, ifz.

15. September 2020, 18:00 – 19:30
Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18, 5020 Salzburg

Eine Kooperation von Friedensbüro Salzburg, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen und ifz – internationales forschungszentrum für soziale und ethische fragen“ anlässlich des Weltfriedenstag 2020. Die Veranstaltung wird online übertragen. Den Link gibt es nach der Anmeldung. Ob auch eine Publikumsveranstaltung möglich sein wird, richtet sich nach den für Herbst geplanten COVID 19-Vorgaben.