Anliegen und Ideen von Teilnehmenden wertschätzend aufzugreifen und in der Gruppe zu beraten, ist das Ziel eines Pro-Action-Cafes. Die „Weisheit der Viele“ wird genutzt, um zu guten Ergebnissen zu kommen. Wie das geht, vermittelte sehr authentisch und praktisch die Partizipationsexpertin Anita Eder am 17. Jänner 2020 im mittlerweile 49. Workshop unserer MethodenAkademie, die von der JBZ gemeinsam mit dem Salzburger Bildungswerk und anderen Partnern durchgeführt wird.

Einer Sammlung von Anliegen aus der Gruppe folgte deren Bearbeitung an drei Thementischen. Jene Personen, deren Anliegen bearbeitet wurden, erhielten Rückmeldungen von allen Teilnehmenden, die in drei Runden die Tische wechselten. In Runde 1 ging es um die Schärfung des Anliegens, in Runde 2 um Ergänzungen durch die „Neuen“, in Runde 3 schließlich um das herausdestillieren der „eleganten nächsten Schritte“.

In der Regel hat ein Pro-Action-Cafe ein Rahmenthema. In diesem Fall war die Themenstellung offen, d. h. Teilnehmende konnten einfach persönliche oder berufliche Anliegen einbringen. Folgende Anliegen wurden bearbeitet: Was gehe ich ein Projekt gemeinschaftlichen Wohnens um? Was bedeutet Integration 2020 in unserer Stadt? Wie schaffen wir es, in unserer Tourismusgemeinde Saisonarbeitskräfte in Dialog mit Einheimischen zu bringen und an den Ort zu binden?

Ein spannender Workshop mit tollen Anregungen für die Bearbeitung von Anliegen! Im nächsten Workshop am 14. Februar 2020 geht es um „Eigenzeit als Lebenskunst“ mit Mag. Maria Embacher.

Bericht: Hans Holzinger Fotos: Holzinger, Eder
Infos zur MethodenAkademie: Wolfgang Hitsch