Science meets Fiction-Festival 2020 | Programm in der JBZ vorgestellt

Am 22. September 2020 wurde in einem Pressegespräch in der Robert-Jungk-Bibliothek das diesjährige Science meets Fiction-Festival vorgestellt. Das Festival bringt Zukunft in die Gegenwart, setzt neue Impulse und bekräftigt die Positionierung Salzburgs als zukunftsorientierten Wissensstandort. Science meets Fiction, das Science-Fiction-Festival in Salzburg, geht im Auftrag der Stadt Salzburg in die dritte Runde! Vom 28. September bis 10. Oktober setzt die Veranstaltungsreihe wieder Zukunftsentwürfe aus Kunst und Kultur und wissenschaftliche Erkenntnisse in Beziehung zueinander. Wir freuen uns auf spannende Veranstaltungen. Im Titelbild das Organisationsteam und fast alle Partnerinnen und Partner für das Festival 2020. Zum Programm

So viele Einrichtungen aus der Stadt Salzburg wie noch nie beteiligen sich bei der dritten Ausgabe des Festivals und geben Einblicke in die Zukunft – jeweils aus ihrer eigenen Perspektive und mit ihrer Expertise. Das zeigt die Vielfalt und das Potenzial des Wissensstandorts Salzburg. Die Veranstaltungsreihe wird durch das Engagement verschiedener Institutionen getragen. Beteiligt sind: Arbeiterkammer Salzburg, Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO, Künstlerkollektiv gold extra, Literaturhaus Salzburg, Haus der Natur Salzburg, Rupertus Buchhandlung, Stadtbibliothek Salzburg, sowie die Forschungsgruppe Innovation und Gesellschaft der FH Salzburg und die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, die federführend die Konzeption innehatten.

„Die Stadt hat sich die Weiterentwicklung Salzburg als Wissensstandort zur kommunalen Aufgabe gemacht. Mit dem Festival Science meets Fiction gehen wir genau diesen Weg: Die Vielzahl an Wissens- und Kultureinrichtungen ist seit jeher eine Stärke Salzburgs. Mit der Vernetzung der Einrichtungen in Verbindung mit der Auseinandersetzung mit Zukunftsentwürfen bringen wir diese Standortstärke auf ein neues Level“, zeigte sich Bürgermeister Harald Preuner überzeugt, der das Festival unterstützt.

Programmpunkte: Zehn Events in zwei Wochen

Das Festival eröffnen am 28. September die Journalistin Ingrid Brodnig und der Schriftsteller Michal Hvorecký im Literaturhaus Salzburg. Sie werden über die Auswirkungen von sozialen Medien und Fake News auf unsere Gesellschaft diskutieren. Hvorecký wird dazu auch Ausschnitte aus seinem Roman „Troll“ vorlesen. Im Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO werden die darauffolgenden Tage die Filme „Metropolis“ und „Solaris“, gespielt. Zu jedem Film ist eine kurze wissenschaftliche Einführung vorgesehen. Außerdem wird der Dokumentarfilm „Robolove“im Rahmen des Festivals seine Österreichpremiere feiern, in Anwesenheit der Regisseurin Maria Arlamovsky.

Die AK Salzburg begrüßt den Wissenschaftler Josef Schinwald, er wird mit dem AK-Referenten und Politikwissenschaftler Tobias Hinterseer über KI-gestützte Bildmanipulation, Virtual Reality und Arbeit reden. Ein neuer Partner des Festivals ist das Haus der Natur. Das Haus der Natur wird die Künstlerin Erika Mondria für einen Vortrag zu Gehirn-Computer-Interaktion begrüßen und außerdem exklusive Sonderführungen organisieren, um mit der Ausstellung „Das Gehirn“ die Möglichkeiten und (aktuellen) Grenzen der menschlichen Sinneswahrnehmung sowie der Künstlichen Intelligenz zu erforschen. In der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen wird die Kulturhistorikerin und Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout einen Vortrag über Verschwörungstheorien und Wahrheitsumdeutungen mit anschließender Diskussion halten. Das Künstlerkollektiv gold extra lädt zu einem Game Talk: Der Computerspielexperte Arno Görgen wird sich mit der Medienkünstlerin Sonja Prlić über das Spannungsverhältnis von Realität und Spiel unterhalten.

Foto: © Stadt Salzburg / Alexander Killer

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