Die Geschichte der Stadt ist seit jeher mit dem Streben nach Besserung – und damit utopischem Denken – verknüpft. Bereits Aristoteles verortete die „Erfüllung des guten Lebens“ (Eudaimonia) in der Polis. Der Reiz des Urbanen liegt in der Vielfalt an Möglichkeiten, die die Stadt – als „Markt der Lebensmöglichkeiten“ (Siebel) – bereitstellt. Die Bedeutung von Städten geht über die räumliche und funktionale Verdichtung von Bevölkerung und Infrastruktur hinaus; sie bilden vor allem den räumlichen Rahmen für gesellschaftliche Teilhabe, Diversität und individuelle Entfaltung. Stadtutopien haben daher stets räumliche Form und Gesellschaftsentwurf verknüpft – sie sind zugleich räumliche und gesellschaftspolitische Projektionen.
Input: Das facettenreiche Thema der Stadtutopien reflektierten wir im Rahmen der Stadtfestrede und in diesem Video, wofür wir Constanze Wolfgring als Rednerin begrüßen durften. Sie ist Stadtplanerin und Historikerin, absolvierte einen Master in Migrationsmanagement und promovierte 2024 in Urban Planning, Design, and Policy am Department für Architektur und Stadtforschung (DAStU) des Politecnico di Milano.
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In Kooperation mit der Stadt Salzburg
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Wolfgring © privat
