P1030936Manfred Ronzheimer, Robert-Jungk-Stipendiat 2014 der Stadt Salzburg, präsentierte am 10. Dezember, seine Vorstellungen zur Zukunft des Qualitäts-Journalismus und dessen mögliche Rolle im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung (im Bild vorne links mit Walter Spielmann, 2. v. l. Verena Braschel, Stadt Salzburg). Die Ergebnisse der Forschungen von Ronzheimer im Rahmen seines Studienaufenthalts in Salzburg werden in einem JBZ-Arbeitspapier erscheinen.

Kurzinhalt des Vortrags: Transformativer Journalismus – Was ist das? Was will er? Wie kann er realisiert werden? Der Vortrag behandelte folgende Punkte: Zum Wandel der Zukunft – WBGU-Gutachten 2011: „Die Große Transformation“ – Themen der Großen Transformation haben es heute viel schwerer in die Medien zu kommen als früher. = Kern 1 des Transformationsjournalismus – Der Wandel des Mediensystems durch das Internet. Aspekt 1: Für die etablierten Verlage – Internet-Folgen, Aspekt 2: Die Auswirkungen für die Leser – Verlust an „gesellschaftlicher Öffentlichkeit“, übrig bleibt Markt-Öffentlichkeit, Information als Ware – Das Internet, seine sozialen Medien, schaffen keine kritische gesellschaftliche Öffentlichkeit – Das Sterben der Zeitung – Modelle einer anderen Informations-Infrastruktur – Variante 1: Der Staat – Modell ÖRR (Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk) – Exkurs: Commons, Gemeingüter der Gesellschaft – Modelle Informations-Infrastruktur – Variante 2: Informationsgenossenschaften. – Transformationszeitungen. = Kern 2 des Transformationsjournalismus, zusammen mit Partizipativem Journalismus – Exkurs: Journalismus im Internet wird nur durch Qualität überleben – Öffentliche Bibliotheken als Produktionsplattform, Distributionsstelle und Informations-Austauschbörse.

Beitrag des Autors in Politische Ökologie | Interview in den Salzburger Nachrichten | Robert-Jungk-Stipendium