Zukunftswerkstatt zu demenzfreundlicher Stadt

Zukunftswerkstatt zu einer Demenzfreundlichen Stadt Salzburg am 20. April 2015 im Auftrag der Sozialabteilung der Stadt Salzburg

Zukunftswerkstatt zu einer Demenzfreundlichen Stadt Salzburg am 20. April 2015 im Auftrag der Sozialabteilung der Stadt Salzburg

Salzburg soll – in Anlehnung an das deutsche Projekt „Demenzfreundliche Kommune“ – zu einer demenzfreundlichen Stadt werden und in der Zukunftswerkstatt sollten Ideen entwickelt werden, wie dies gelingen kann, so Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer in der Einführung zur Veranstaltung. Dabei müsse das Rad nicht immer neu erfunden werden, sondern die Zukunftswerkstatt sollte auch Platz geben für das Zusammentragen von Projekten und Initiativen, die anderswo bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Die 14 Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt stamm­ten aus den Sozialeinrichtungen Diakonie, Caritas, Altenpastoral, Jungarbeiterverband, Care Consulting sowie der Seniorenbetreuung der Stadt Salzburg, ergänzt um einen Vertreter einer Angehörigen-Selbsthilfe-Initiative. Die Gruppe war also mit der Materie bereits gut vertraut. Die Vizebürgermeisterin und ihr Mitarbeiter Patrick Pfeifenberger waren am Vormittag sowie bei der Präsentation der Ergebnisse zugegen.

Die zu Beginn durchgeführte Erhebung der bestehenden Angebote für von Demenz Betroffene zeigte, dass Salzburg hier keineswegs am Anfang steht, sondern bereits auf vielen Initiativen aufbauen kann. Die Erarbeitung der Herausforderungen brachte dennoch ein breites Spektrum an offenen Fragen und Problemen zu Tage, die zu insgesamt sechs Themen gebündelt wurden: „Betroffene und ihre Angehörigen“, „Notwendige Betreuungsangebote“, „Medizinisch-therapeutische Behandlung“, „Freizeitangebote“, „Aufgaben der Politik“ sowie „Gesellschaftliche Wahrnehmung von Demenz“.

Noch am Vormittag konnten Ideen zu den aus den Herausforderungen abgeleiteten Zukunftszielen gesammelt und entwickelt werden. Am Nachmittag wurden in Kleingruppen schließlich acht ausgewählte Ideen nach der „W-Methode“ vertiefend bearbeitet.

Wir bedanken uns für die Einladung zur Moderation dieses Workshops bei Anja Hagenauer und bei allen Mitwirkenden für die ausnehmend gute und konstruktive Zusammenarbeit. Für die weitere Arbeit an der Umsetzung der Anliegen für ein „Demenzfreundliches Salzburg“ wünschen wir alles Gute!

Hans Holzinger, Walter Spielmann

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