AP 42 | Lokale Akzeptanz und Windenergie

Am Fallbeispiel des Windparks in der Gemeinde Munderfing, OÖ

Eva Frisch, Politikwissenschaftlerin an der TU München, und Nikolina Sokic, Politikwissenschaftlerin an der Universität Salzburg, analysieren in diesem Arbeitspapier die Frage, warum in der kleinen Gemeinde Munderfing im oberösterreichischen Innviertel ein Windpark erfolgreich umgesetzt werden konnte – während ähnliche Projekte in ähnlich strukturierten Gemeinden auf erbitterten Widerstand stoßen. Als Erfolgsfaktoren werden u.A. die Tatsache genannt, dass der Windpark Großteils in Gemeindehand verblieb, die Gemeinde damit ein großes Paktes technologischer Innovation verband und dass die Windparkfrage aus politischen Konfrontationen herausgehalten wurde.

Download: ENDTEXT JBZ AP 42 Sokic

Zu den Autorinnen:

Eva Frisch ist Doktoratsstudentin an der Bavarian School of Public Policy an der Technischen Universität München. Sie hat ihr Politikwissenschaftsstudium an den Universitäten Salzburg und Bergen absolviert. Sie war zudem Research Associate am Environmental Policy Research Center an der Freien Universität Berlin, wo sie zu u.A. zu erneuerbarer Energie forschte. Ihre Dissertation beschäftigt sich mit grenzübergreifender Kooperation im Bereich erneuerbarer Energien.

Nikolina Sokic ist seit 2012 Dissertantin am Fachbereich Politikwissenschaft am Lehrstuhl für Vergleichende Politik der Universität Salzburg. Sie absolvierte ihr Studium der Politikwissenschaft und Defence Studies an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät in Ljubljana (Slowenien). In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit der politischen Dimension von Umweltproblemen in China. Ihre Dissertation und Forschungsinteresse liegen  im Bereich der Innovationspolitik im Energie- und Umweltsektor.

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