Salzburg als Stadt der Bürgerinitiativen | Gespräche mit Wilfried Rogler und Günter Gorbach

Wilfried Rogler erzählte am 15. Mai 2019 in der Reihe „Wie aus Betroffenen Beteiligte wurden“ über sein Engagement in zahlreichen Salzburger Bürgerinitiativen, etwa im Einsatz für die Erhaltung von Grünland, die zur „Grünlanddeklaration“ der Stadt Salzburg geführt hat, die Unterbindung von Mega-Verkehrsprojekten wie die Untertunnelung des Kapuzinerbergs oder gegen die WAA Wackersdorf (s. Foto Familie Rogler). Den Schilderungen des Sprechers mehrerer Bürgerinitiativen war auch zu entnehmen, wie schwer sich die offizielle Politik Anfangs mit diesen neuen Formen des Bürgerengagement tat. Im Rahmen der Veranstaltung wurde des vor kurzem verstorbenen Vorkämpfers für Bürgerdemokratie, Richard Hörl, gedacht.

Das von Reinhard Geiger aufgezeichnete Gespräch mit Wilfried Rogler ist hier zum Nachhören.

Eine Bürgerinitiative – die Ende der 1970 Jahre gegründete Salzburger Müllplattform – war Thema der Gesprächsrunde am 22. Mai 2019. Günter Gorbach berichtete darüber, wie aus Protesten gegen geplante Müllverbrennungsanlagen in Salzburg eine fachlich versierte Gruppe für Müllvermeidung und umweltverträgliche Müllverwertung bzw Recycling wurde.

„Wie aus Betroffenen Beteiligte wurden“ ist eine Gesprächsreihe der JBZ mit Pionieren und Pionierinnen der Salzburger Zivilgesellschaft und Sozialen Bewegungen. Birgit Bahtic-Kunrath und Stefan Wally erstellen auf der Basis der Gespräche ein Arbeitspapier über BürgerInnen-Engagement in Salzburg.

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