AP + | Zwischen Verzweiflung und Hoffnung

Seit 2008 vergibt die Stadt Salzburg jährlich ein Robert-Jungk-Stipendium im Rahmen des Programms „Scientists in Residence“. Das in Erinnerung an den Zukunftsforscher in Kooperation mit der JBZ vergebene Stipendium ermöglicht Forscherinnen und Forschern zwei Monate in Salzburg zu einen Zukunftsthema zu arbeiten. Die italienische Literaturwissenschaftlerin Micaela Latini war Robert-Jungk-Stipendiatin 2018.

Jetzt legt Latini in einem Arbeitspapier ihre Forschungsergebnisse zu den Beziehungen zwischen Robert Jungk, Ernst Bloch und Günther Anders vor. Latini schreibt, man könne „die philosophische Praxis und die praktische Theorie von Robert Jungk als eine Perspektive lesen, die die Notwendigkeit des intellektuellen Engagements (wie Anders es in seinen Schriften immer wieder formuliert) mit einem konkreten utopischen Denken (im Blochschen Sinn) verbindet,  das der Hoffnung auf eine bessere Welt Raum lässt. Es ist dazu allerdings notwendig, die Spuren der Zukunft zu erkennen, die unsere Zeit durchziehen, konstituieren und begründen. Und dies ist keine einfache Aufgabe!“

Die Studie ist hier im Volltext nachzulesen.
Sie kann hier bestellt werden.

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