AP 28 / Die Kunst der Partizipation

Seit 1987 treffen sich jährlich Menschen, die mit Zukunftswerkstätten arbeiten und Partizipation mitgestalten. Diese Treffen wurden zu einem wesentlichen Lernort mit dem Selbstverständnis, das Anliegen von Robert Jungk „Betroffene zu Beteiligte machen“ weiterentwickeln zu wollen. Zukunftswerkstätten sind von diesem Grundanliegen geprägt und bedienen sich eines methodischen Vorgehens in mittlerweile verschiedensten Ausgestaltungen und in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Gemeinsam „Utopien“ und wünschenswerte Zukünfte zu entwickeln, sich eine Stimme zu nehmen und gegenseitig zu geben ist dabei zentrales Anliegen. Zu einem Jahrestreffen – anfangs noch von Robert Jungk selbst mit ins Leben gerufen – wurde 2013 zum 27. Mal eingeladen. Die Treffen werden in hoher Selbstorganisation von engagierten Menschen immer wieder aufs Neue organisiert. Dabei werden sie unterstützt von dem Verein Zukunftswerkstätten e. V. (www.zwverein.de) und der Vernetzung von Zukunftswerkstätten (www.zwnetz.de).

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Robert Jungk fand das Jahrestreffen 2013 auf Einladung der Robert-Jungk-Stiftung / Internationale Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) (www.jungk-bibliothek.at) in Salzburg (Österreich) statt. Vom 2. bis 5. Mai trafen sich im Bildungshaus St. Virgil mehr als 70 Praktikerinnen, Theoretiker und Menschen, die sich der Idee und Haltung von Zukunftswerkstätten verbunden fühlen oder sich dafür nun interessieren. Dieses Jahrestreffen zeichnete sich durch eine Neuerung aus: Alle Teilnehmer und Organisatorinnen bereiteten den Bürgern und Besucherinnen der Stadt Salzburg ein Geschenk: Auf elf Partizipationsbühnen an attraktiven Standorten der Stadt wurde ihnen Gelegenheit geboten, Vorschläge zu gelingender Partizipation zu entwickeln. Erfolg haben konnte dies vor allem durch die tatkräftige Unterstützung vonseiten der Stadtverwaltung. Besonders danken wir Isabel Bojanovsky (Jugendbeauftragte), Anja Hagenauer (Integrationsbüro), Jochen Höfferer (Social Media, Open Government) und dem in der offenen Jugendarbeit engagierten Streusalz-Team.

Dieses JBZ-Arbeitspapier soll die Vielfalt der Zusammenarbeit, der Methoden und Vorgehensweisen offenlegen und reflektieren.

Den Volltext des Arbeitspapiers lesen Sie hier.

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