Category Archives: JBZ Zukunftswerkstätten

Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten | Moderationsausbildung 2021

„Betroffene zu Beteiligten machen“ – so lautet ein vom Zukunftsforscher Robert Jungk geprägtes Motto für demokratische Teilhabe. Gemeinsam mit Norbert Müllert hat er ein Verfahren entwickelt, das die Sichtweisen, Wünsche und Ideen möglichst vieler berücksichtigt: die Zukunftswerkstatt. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) arbeitet seit gut 30 Jahren mit der Methode Zukunftswerkstatt und hat diese – basierend auf zahlreichen Erfahrungen und der Integration neuer Elemente – laufend erweitert.

Nun laden wir herzlich zur mittlerweile zweiten Ausbildung zur Moderation von Zukunftswerkstätten ein – derzeit die einzige im deutschen Sprachraum.

5./6. und 19./20. März 2021 | Ort: JBZ, Robert-Jungk-Platz / Strubergasse 18, 5020 Salzburg. Anmeldung

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Ausstellung von Luise Schröder | Recherche zu Zukunftswerkstätten in der JBZ

Luise Schröder befasst sich in ihren Arbeiten, Fotografien, Videos und Publikationen mit der Instrumentalisierung der Vergangenheit durch die Politik der Gegenwart. Im Rahmen des SpallArt Prize 2020 zeigt Schröder im Salzburger Künstlerhaus Fotografien sowie eine Intervention im öffentlichen Raum, zu sehen bis 29. November 2020. Am 6. und 7. Oktober recherchierte die Künstlerin in der JBZ für ein neues Projekt, in welchem sie sich mit dem Konzept von Zukunftswerkstätten beschäftigt. Link zur Ausstellung.

34. ZW-Jahrestreffen: Zukunftswerkstatt neu erfinden!? Blick zurück nach vorn – Zukunftswerkstatt auf dem Weg zur „permanenten Werkstatt“

Seit 1987 Jahren finden jährlich die ZW-Jahrestreffen statt. Sie dienen der Inspiration und dem Erfahrungsaustausch von Moderator*innen und Interessierten an Methoden zur Beteiligung. Es geht darum, über den Tellerrand zu schauen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, voneinander zu lernen, sich zu vernetzen sowie neue Ansätze und Methoden kennen zu lernen und zu erproben. Das heurige Jahrestreffen findet vom 30.04.-03.05.2020 in Bad Homburg statt. Einladungsflyer

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„Zukunftswerkstätten und andere aktivierende Methoden | JBZ an der FH Salzburg

Was sind die Vorteile von Partizipation? Worauf ist beim Arbeiten mit Gruppen zu achten? Was bedeutet die Weisheit der Vielen? Können Gruppen Kreativität auch behindern? Welche aktivierenden Methoden gibt es? Und wie unterscheiden sie sich? Schließlich: Was sind Zukunftswerkstätten? Woher kommen sie und wie wird hier „gewerkt“? Diese Fragen waren Thema eines Seminars von JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger mit Studierenden des Studiengangs „Soziale Innovation“ der Fachhochschule Salzburg im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Heiko Berner.

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Wie können wir unsere Autonomieräume vergrößern? | Zukunftswerkstatt im Kulturzentrum MARK

Was bedeutet für mich Autonomie? Wo(durch) sehe ich meine Autonomie eingeschränkt? Welche Abhängigkeiten möchte ich reduzieren? Wo wünsche ich mir mehr Verbundenheit, Vernetzung & Kooperation?
Wie können wir Autonomieräume vergrößern – persönlich & gesellschaftlich? Diese Frage waren Thema einer Zukunftswerkstatt mit Hans Holzinger im Rahmen der Tage der Utopie des Kulturzentrum MARK am 7. November 2019. Den Einstieg bot ein Impulsreferat zum Thema „Autonomie – Ambivalenzen eines Begriffs.“

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„Zukunft der Lehre“ | JBZ-Zukunftswerkstatt an der Universität Bamberg

Das Fortbildungszentrum Hochschule der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist an die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen mit dem Wunsch herangetreten, Lehrenden im Rahmen einer Fortbildung eine Einführung in die Methode Zukunftswerkstatt zu geben. Als Übungsthema wurde „Die Zukunft der Lehre“ vereinbart.

Die Teilnehmenden sollten lernen, die Methode Zukunftswerkstatt selbst in der Lehre einzusetzen. Und sie sollten die Möglichkeit haben, gemeinsam über die Zukunft der Lehre zu reflektieren und Veränderungsideen zu entwickeln.

Am 19. September 2019 konnte JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger mit acht Lehrenden unterschiedlicher Fakultäten der Universität Bamberg die vereinbarte Zukunftswerkstatt durchführen. Er gab zunächst einen Überblick über Partizipationsmethoden, die Vorzüge von partizipativen Prozessen sowie die möglichen Hürden und er informierte über die Geschichte, die „Philosophie“ und den Ablauf von Zukunftswerkstätten nach Robert-Jungk.

Den Schwerpunkt des Seminares bildete die Durchführung einer Probe-Zukunftswerkstatt zum Thema „Zukunft der Lehre“ nach dem Dreischritt „Problemerhebung“ – „Ideenentwicklung“ – „Skizzierung von Projekten“. Abschließend konnte der Einsatz der Methode im Unterricht, in der Lehre sowie in anderen Kontexten reflektiert werden. Das gemeinsame Mittagessen wurden ebenfalls zum Austausch über Fragen der Lehre und Hochschulbildung genützt.

Übereinstimmend gaben die Teilnehmenden an, dass der Lehrbetrieb an den Hochschulen und Universitäten Veränderungsbedarf hat, wie mittels einer Positionslinie festgestellt werden konnte. Im Seminar konnte – so die Rückmeldungen aller Teilnehmenden – vermittelt werden, wie Zukunftswerkstätten durchgeführt werden. Und es wurde eine Vielzahl an Herausforderungen sowie Zukunftsvorschlägen erarbeitet. Als Sprichwörter gelten etwa „partizipative Lehre“, „peer learning“, „peer feedback“, Praxisbezug und „service learning“.