Fortschrittsmythen. Oder: Das Ende der Megamaschine? Berliner Autor Fabian Scheidler zu Gast in der JBZ am Fr., den 7. Oktober 2016

Scheidler-MegamaschineDer Berliner Autor Fabian Scheidler hat ein fulminantes Buch über zweitausend Jahre „Entwicklung“ aus herrschaftskritischer Sicht verfasst. Er meint, dass der Kapitalismus aufgrund ökonomischer und ökologischer Verwerfungen sich nicht halten wird. Über seine Prognose vom „Ende der Megamaschine“  (Promedia-Verlag) diskutieren wir in der Reihe „JBZ-Zukunftsbuch“ am Fr., den 7. Oktober und laden Sie / Dich herzlich ein.

Beginn: 19.30 Uhr, Robert-Jungk-Bibliothek, Strubergasse 18 Moderation: Hans Holzinger (JBZ), Petra Nagenkögel (prolit) Eine gemeinsame Veranstaltung mit prolit. Gefördert von: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung Freier Eintritt | Mit Büchertisch

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Zum Autor und Buch

Fabian Scheidler arbeitet als freischaffender Autor für Medien, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV, das regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. 2009 erhielt er den Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus, 2010 koordinierte er das Attac-Bankentribunal in Berlin. 2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankers“ uraufgeführt. 2015 erschien Fabian Scheidlers Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ im Promedia Verlag (Wien). Das Buch erhielt ausgezeichnete Kritiken, die JBZ wählte es zu den „TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015“.

Stimmen zum Buch

„Eine Geschichte der westlichen Zivilisation auf 250 Seiten: Kein Wunder, dass das Buch einen solchen Erfolg hat. Fabian Scheidler gelingt es auf brillante Weise, die Bruchstellen in dieser Geschichte herauszuarbeiten.“  (Wolfgang Sachs, Club of Rome-Mitglied) 

„Für mich hat das Buch mehr Wert als alles, was ich in der Schule im Geschichts-unterricht gelernt habe.“ (Christian Felber, Begründer der „Gemeinwohlökonomie“)

„Fabian Scheidler schildert die Geschichte des fatalen Zusammenwirkens von Wachstumsideologie, Gewalt und Profitgier.“ (Reinhilde Becker in Der Standard)

„Dieses Buch sollte in alle Lehrpläne der Schulen und Universitäten aufgenommen werden. Es legt anschaulich die Wurzeln unserer Zivilisation seit ihren Anfängen frei.“ (Ulrich Duchrow in Publik Forum)

Fabian Scheidler legt eine fulminante Analyse über 2000 Jahre Herrschaftsgeschichte vor. Seine Prognose vom Scheitern des Kapitalismus bzw. vom „Ende der Megamaschine“  provoziert Debatten. Zu Recht, meint Hans Holzinger in ProZukunft , der Zeitschrift  der Robert-Jungk-Bibliothek. mehr

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