„Von nichts zu viel – für alle genug“ | JBZ-Workshops beim Projekt „Umwelt.Spiel.Raum OÖ“

Bereits zum zweiten Mal konnte die JBZ am Projekt „Umwelt.Spiel.Raum“ des Landes Oberösterreich mitwirken. In über 20 Stationen konnten Schüler und Schülerinnen aus ganz Oberösterreich an Workshops zu Umweltthemen teilnehmen. Ich hatte die Möglichkeit, mit insgesamt acht Schulklassen zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ bzw. „Ökologischer Rucksack“ zu arbeiten.

Im Bild: Schüler und Schülerinnen der NMS 3 Stelzhamerschule Linz beim JBZ-Workshop „Unser ökologischer Fußabdruck“ im Rahmen von „Umwelt.Spiel.Raum OÖ“ am 8./.9. Juni 2017 in der Linzer StadtgärtnereiAusgehend vom Motto meines letzten Buches „Von nichts zu viel – für alle genug“ stellten wir uns Fragen wie „Warum es von etwas zu viel geben kann?“, „Was genug für alle bedeuten würde?“, „Warum wir – erstmals in der Geschichte der Menschheit – über globale Umweltgrenzen reden müssen“ und schließlich „Wie sich unser Umweltverbrauch messen lässt“.

In einer reflexiven Umfrage wurde erkundet, wie die Schüler und Schülerinnen die Zukunft einschätzen. Und zwar ihre persönliche Zukunft, jene von Österreich und jene von der Welt. Deutlich wurde dabei, dass die persönliche Zukunft bedeutend optimistischer gesehen wird als jene Österreichs oder gar jene der Welt.

Dies nahmen wir zum Ausgangspunkt für das sogenannte „Weltspiel“, in dem nachgestellt wird, wie der Reichtum in der Welt derzeit verteilt ist: die Gruppe teilt sich zunächst nach der Bevölkerungsgröße der Kontinente auf, danach wird die derzeitige Wohlstandsverteilung nachgestellt (anhand von Zuckerl, die den Reichtum symbolisieren). D. h. einige bekommen viel, viele gehen leer aus. Das Spannende am Weltspiel folgt jedoch danach: die Kinder und Jugendlichen wurden aufgefordert, interaktiv die Verteilung zu verändern.

An Beispielen wurde in der Folge der ökologische Fußabdruck unterschiedlicher Länder sowie der ökologische Rucksack unterschiedlicher Gegenstände wie Handy oder Auto dargelegt. Anhand meines Klapprades konnte ich schließlich zeigen, dass technische Innovationen durchaus auch zu neuen Zukunftslösungen beitragen können.

Die Arbeit mit den Schülern und Schülerinnen war für mich eine interessante Bereicherung. Beeindruckt vom Interesse, dem Engagement und der Klugheit der Kinder, freue ich mich bereits auf die nächsten Umwelttage, die die Koordinatorin Mag. Berta Adelsburg bereits für 6./7. Juni 2018 angekündigt hat.

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